• Effizienz

Best Practice: Wirtschaftlichkeitsprüfung für geplante Photovoltaik-Anlagen

Hoher kontinuierlicher Strombedarf

Die Abfallbehandlungsgesellschaft Havelland (ABH) bereitet Haus und Gewerbemüll professionell auf. Dafür wird der Müll mit Schredder- und Siebanlagen zerkleinert und sortiert, um heizwertreiche Anteile wie Kunststoffe, Textilien und Holz vom Rest zu trennen. In den Hallen laufen Lüftungsanlagen, die die Raumluft absaugen, welche zum Verwerten des biologischen Abfalls anschließend in sogenannte Rottetunneln genutzt wird. Durch die aufwendige Lüftungstechnik ergibt sich ein hoher permanenter Strombedarf über 24 Stunden hinweg, eine Art Grundlast. Dazu kommt der Strombezug für die Schredder- und Siebanlagen, die während der üblichen täglichen Betriebszeiten laufen.

Fakten zur Abfallbehandlungsgesellschaft Havelland

Gründung: 2003
Mitarbeiterzahl: 33
Standort: Nauen
Stromverbrauch: circa 1,5 GWh/Jahr

Unterstützung des VEA

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von PV-Anlagen
Den Strombedarf für die Behandlungsanlagen über eigene Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) zu decken, hatte Geschäftsführer Michael Schmidt schon lange im Kopf. Denn die Betriebszeiten der Anlage korrelieren gut mit den Sonnenstunden. Er beschäftigt sich deshalb bereits seit zehn Jahren mit der Installation von PV-Anlagen auf dem Gelände der ABH. Für die Prüfung der Wirtschaftlichkeit dreier großer Dachflächenanlagen wandte er sich an den VEA. Nach einer Vor-Ort-Betrachtung der Flächen folgten die Potenzialanalyse und die Bewertung der
Wirtschaftlichkeit. „Alles lief reibungslos und qualitativ sehr gut“, zeigt sich Schmidt überzeugt, der das Projekt jetzt in die Tat umsetzen möchte.

Mehrwert der Zusammenarbeit

Verlässliche Einschätzung als Grundlage für weitere Planung
Die Installation von PV-Anlagen in größerem Umfang wie bei der ABH geplant, ist für das Unternehmen finanziell herausfordernd. Daher sind eine gründliche Prüfung der Gegebenheiten sowie eine verlässliche Einschätzung der zu erreichenden Potenziale der Anlagen nötig. Die Effizienzberatung des VEA ergab, dass die ABH einen Anteil von etwa 40 Prozent am gesamten Strombedarf des Unternehmens über die geplanten PV-Anlagen erzeugen könnte. Die Kalkulationen und Hochrechnungen zeigen, dass sich die Anlagen bereits nach etwa zehn Jahren amortisieren. Mit dieser Einschätzung hat Schmidt nun eine grundlegende Planungssicherheit für die Investition in der Hand.

Vorteile auf einen Blick

  • verlässliche Effizienzberatung
  • sichere Einschätzung der Wirtschaftlichkeit
  • Vor-Ort-Überprüfung
  • Planungssicherheit für zukünftige Investitionen
     


Die positiven Entwicklungen bei Photovoltaik-Anlagen und das Beratungsangebot des VEA haben zu unserer Entscheidung geführt, ein Projekt für unsere Dachflächen zu initiieren.
Michael Schmidt, Geschäftsführer