Gemeinschaftliche Gebäudeenergieversorgung - Pilotprojekt eines kommunalen Wohnungsunternehmens
Energieintensive Prozesse
Kurze Wege für saubere Energie
Als kommunales Wohnungsunternehmen steht die Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim mbH (kwg) vor besonderen energetischen Herausforderungen. Um die CO2-Emissionen schrittweise zu senken, richtet die kwg den Blick verstärkt auf die Stromversorgung ihrer Gebäude. Mit der gemeinschaftlichen Gebäudeenergieversorgung (GGV) nutzt die kwg Strom, der direkt vor Ort über Photovoltaikanlagen auf den Dächern erzeugt wird und im jeweiligen Gebäude von den Mietparteien verbraucht werden kann. Für die kwg ist die GGV ein konkreter Baustein, um den CO2-Ausstoß im Gebäudebestand zu reduzieren und die Energieversorgung zukunftsfähig aufzustellen.
Fakten zur Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim mbH (kwg)
Gründung: 1949
Mitarbeiterzahl: 43 + 8 Auszubildende
Standort: Hildesheim
Website: kwg-hi.de
Unterstützung des VEA
Struktur und Sicherheit – auch bei neuen Ansätzen
Die Einführung der GGV war für alle Beteiligten Neuland: Gemeinsam mit dem VEA entwickelte die kwg zunächst ein klares Anforderungsprofil: Welche Ziele sollen erreicht werden? Welche Rolle spielt die CO2-Bilanz? Und welche Anforderungen müssen Anbieter erfüllen? Der VEA übernahm daraufhin die Marktansprache, holte indikative Angebote ein und strukturierte daraus ein Vergabeverfahren. Auf dieser Basis wurde ein Pilotprojekt umgesetzt, aus dem viele Erkenntnisse gezogen werden konnten. Besonders wichtig für die kwg: Die CO2-Einsparungen aus der Photovoltaik verbleiben vollständig in der eigenen Unternehmensbilanz und nicht bei einem externen Energieversorger.
Mehrwert der Zusammenarbeit
Kompetenz auf Augenhöhe
Die gemeinschaftliche Gebäudeenergieversorgung ist regulatorisch anspruchsvoll. Stefan Mai, technischer Leiter Bestandsimmobilien, beschreibt das so: „Für jemanden, der nicht tagtäglich mit Stromeinkauf zu tun hat, ist das nicht so einfach zu durchblicken.“ Für die kwg war es daher entscheidend, einen Partner zu haben, der sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch die Marktlogik sicher beherrscht. Der VEA brachte genau diese Fachkompetenz ein und ermöglichte es der kwg, ein neues Modell strukturiert und rechtssicher umzusetzen, ohne langfristig eigene Ressourcen zu binden.
Es ist für uns Gold wert, einen Partner an der Seite zu haben, der die Materie kennt und auf Augenhöhe mit den Anbietern spricht.
Stefan Mai, technischer Leiter Bestandsimmobilien
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