Best Practice: Energieeffizienz in der Wärmebehandlung – mit klarer Strategie und mutigem Engagement
Energieintensive Prozesse
Moderne Technik, ambitionierte Ziele – und ein langer Atem
Die Löwen Härterei GmbH veredelt Stahlbauteile durch gezielte Wärmebehandlung – ein energieintensiver Prozess, bei dem Temperatur, Zeit und Atmosphäre exakt gesteuert werden müssen. 90 Prozent der Anlagen werden bei der Löwen Härterei elektrisch beheizt – ein deutlicher Unterschied zu vielen in der Branche. Die Löwen Härterei ist bisher die einzige Härterei in Europa, die bilanziell CO2-neutral produziert. Umso wichtiger ist ein intelligentes Energiekonzept – und der Mut, Veränderungen anzugehen.
Fakten über die Löwen Härterei GmbH
Gründung: 2018
Mitarbeiterzahl: 10
Standort: Salzgitter
Stromverbrauch: 1,199 GWh/Jahr
Gasverbrauch: 0,183 GWh/Jahr
Website: loewenhaerterei.de
Unterstützung des VEA
Strom, Strategie, Sparpotenzial
Die Löwen Härterei GmbH setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit dem VEA, um ihre energieintensiven Prozesse effizient und zukunftssicher zu gestalten. Der Verband übernimmt nicht nur die jährliche Energiebeschaffung, sondern prüft auch Netzentgelte und mögliche Steuervorteile. Darüber hinaus entwickelt der VEA strategische Ansätze zur Energieeinsparung. Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit ist die Marktsondierung durch den VEA: Für den Bedarf der Löwen Härterei werden passende Energiepartner vorgeschlagen. Ein fester Ansprechpartner koordiniert sämtliche Maßnahmen, erinnert an Fristen und bietet Orientierung im komplexen Umfeld energierechtlicher Vorgaben.

Links im Bild sehen Sie bereits oxidierendes Metall vor der Wärmebehandlung und rechts im Bild sehen Sie das gleiche Material nach der Wärmebehandlung und der Pulverbeschichtung durch die Löwen Härterei GmbH.
Quelle: Löwen Härterei GmbH
Mehrwert der Zusammenarbeit
Klarer Kurs in unruhigen Märkten – mit VEA an der Seite
Seit 2021 arbeitet das Unternehmen mit dem VEA zusammen – zunächst mit Unsicherheit, aber schnell mit Überzeugung. „Ich habe am Anfang die Katze im Sack gekauft“, sagt Geschäftsführer Marcus Knieza offen. „Aber rückblickend war es die beste Entscheidung.“ Besonders geschätzt wird die kontinuierliche Beratung durch den VEA, etwa bei der Energiebeschaffung, bei atypischen Netznutzungen oder bei der Erfüllung von Berichtspflichten. „Ich habe einen Ansprechpartner, der Termine auf dem Schirm hat und mir sagt: Jetzt wird’s Zeit! Das ist Gold wert.“
Wenn der Schuh drückt, dann bekomme ich schnell eine Antwort, obwohl ich bei weitem nicht der einzige Kunde bin – das schätze ich am VEA.
Geschäftsführer Marcus Knieza
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