Beim energate-Forum fordert VEA-Geschäftsführer Christian Otto „fairen Rahmen für die Energiewende“
Mehr als 130 Entscheiderinnen und Entscheider aus der Industrie, von verschiedenen Organisationen und von Versorgern trafen sich am 7. Mai in Essen. Beim energate-Forum im zentralgelegenen Philharmonie Essen Conference Center waren wir vor Ort dabei. Unser VEA-Geschäftsführer Christian Otto beteiligte sich an der Podiumsdiskussion unter dem Titel „Beschaffung im Fokus – Wie bleibt Energie bezahlbar?“.

Christian Otto weiß, dass die Netzentgelte der maßgebende Treiber der Strompreise sind und in der nahen Zukunft sein werden und hat sich auf der Podiumsdiskussion klar positioniert: „Als Unternehmer mache ich mich mit jeder Kilowattstunde unabhängiger von den Energiemärkten, die ich selbst produziere.“ Auch ging es um die Aufgabenverteilung auf dem Weg zur Klimaneutralität in unserer Volkswirtschaft. Unser VEA-Geschäftsführer sagte zum Thema: „Jeder hat seine eigene Aufgabe. Die Aufgabe der Industrie ist es, die Prozesse zu dekarbonisieren. Dieser Herausforderung nehmen wir uns an und setzen uns in der Politik dafür ein, dass es für die Dekarbonisierung einen fairen Rahmen bei uns in Deutschland gibt. Denn mit Sorge blicken wir darauf, wie lange Gas tatsächlich noch zur Verfügung steht. In Bezug auf die vielen damit verbundenen Herausforderungen für unsere Mitglieder wünschen wir uns ein klares Bekenntnis von der Politik zu unserem Wirtschaftsstandort Deutschland.“

Von links im Bild: Dr. Rainer Pflaum Chief Financial Officer von TransnetBW, Gregor Pett CCO Global Analytics & Technology von Uniper Global Commodities, Dr. Sebastian Bolay Bereichsleiter Energie, Umwelt, Industrie der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Horatio Evers Geschäftsführer bei der BASF Renewable Energies, VEA-Geschäftsführer Christian Otto und energate-Redakteur Dr. Heiko Lohmann.
Quelle: VEA
Auf der ganztägigen Veranstaltung gab es neben mehreren Podiumsdiskussionen jede Menge Raum für den Austausch zwischen Unternehmen und Versorgern. Mit einer Keynote zum Thema „Dekarbonisierung der Industrie und die Rolle der Energieversorgung“ nahm Frank Peter, Direktor der Agora Industrie, das Publikum mit. Die Gesellschaft aus verschiedenen sogenannten „Think Tanks“ verfügt über ein globales Netzwerk. In Deutschland setzen sie sich für einen überparteilichen Konsens beim Netzausbau ein. Global steht bei ihnen unter anderem der Einsatz von Rohstoffen in einer Kreislaufwirtschaft im Fokus. Im weiteren veranstaltungsverlauf standen die Themen Wasserstoff und PPAs in verschiedenen Vorträgen und Diskussionen im Vordergrund. Dabei ging es beispielsweise um die Wirtschaftlichkeit von Wasserstoff und den Umbau der Gasversorgung. PPAs betrachteten die Fachreferentinnen und Fachreferenten als Hoffnungsträger für bezahlbaren Strom.
Das energate-Forum „Industry meets Energy“ war bereits die zweite Ausgabe des Liveformats von energate. Die dritte Ausgabe unter dem Titel „Energieinfrastruktur im Wandel“ ist bereits für den 28. November terminiert. Weitere Details zur Veranstaltung in Berlin erfahren Sie im Netz.
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