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Trotz Corona: Der Netzwerkgedanke lebt

Hannover. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) hat sich vor wenigen Tagen der Arbeitsgemeinschaft der Energieeffizienz-Netzwerke Deutschland (AGEEN) angeschlossen. „Hiermit unterstreichen wir unseren Anspruch, uns auch in der Zeit nach Corona umfangreich in der Netzwerkarbeit engagieren zu wollen“, so VEA-Geschäftsführer Christian Otto.

Die AGEEN ist ein Zusammenschluss von unterschiedlichen Netzwerkträgern, die sich auf dem „Gebiet der Energieeffizienz in Unternehmen oder Gebietskörperschaften verdient gemacht und entsprechende Erfahrungen vorzuweisen“ haben, wie es der Verbund auf seiner Homepage formuliert.

Christian Otto zur Neu-Mitgliedschaft: „Als erfolgreichster Verband beim Gründen von Regionalen Energienetzwerken (REGINEE) in ganz Deutschland möchten wir gerne unsere vielfältigen Erfahrungen mit neuen Partnern teilen. Im Hinblick auf eine klimaneutrale Zukunft, auf die wir uns erklärtermaßen in Deutschland und Europa zubewegen wollen, ist es unser gemeinsames Ziel, sparsamer und ressourcenschonender mit Energie umzugehen. Dem stellt sich der deutsche Mittelstand und wir stehen ihm auf diesem Weg mit unserer Expertise zur Seite.“

Auch Torben Harms, REGINEE-Verantwortlicher im VEA, bekräftigt: „Das Thema Klimaschutz wird eine noch stärke Bedeutung in unserer Netzwerkarbeit einnehmen. Im Fokus hierbei steht vor allem das Thema CO2-Reduktion, wozu auch der Beratungsbedarf in unseren diesjährigen Online-Veranstaltungen um ein Vielfaches angestiegen ist.“

Bereits jetzt hat der VEA mit seinen 25 Regionalnetzwerken und den 232 beteiligten Unternehmen eine Gesamteinsparung von 650 Millionen Kilowattstunden erzielen können. Dies entspricht einer Reduktion von 232.000 Tonnen CO2.