Presseinformationen

Aktuelles vom VEA

20.11.2019 | VEA Stellungnahme zur Energieeffizienzstrategie 2050 (EffSTRA)

VEA Stellungnahme zur Energieeffizienzstrategie 2050 (EffSTRA)

Position zum Entwurf der Energieeffizienzstrategie 2050 der Bundesregierung (EffSTRA) vom 6.11.2019.

Hier finden Sie das Positionspapier.  

07.11.2019 | Kliniken und Krankenhäuser treffen sich zum 2. Energieeffizienzaustausch des VEA

Gestern fand im Rahmen der VEA-Energieeffizienznetzwerke REGINEE bereits das 2. Treffen für Kliniken und Krankenhäuser statt. Der Austausch untereinander eröffnet den Einrichtungen neue Wege, energie­effizienter und damit kostensparender zu arbeiten und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun. Begleitet werden die Treffen vom VEA.

Kliniken und Krankenhäuser stehen schon lange im Spannungsfeld zwischen Patientenwohl und Betriebswirtschaftlichkeit, das in den letzten Jahren noch um die Dimension Energieeffizienz erweitert wurde. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben sich verschiedene Klinken und Krankenhäuser einem REGIonalen Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE) angeschlossen, um gemeinsam Energieverbrauch und den damit verbundenen CO2-Ausstoß zu senken. "Als öffentlicher Dienstleister und kommunales Krankenhaus sehen wir uns in der Verantwortung, Vorreiter bei Energieeffizienzfragen zu sein und in der Region zu einem Aushängeschild zu werden" erklärt Torsten Riemer, technischer Leiter in der Krankenhaus Buchholz und Winsen gGmbH. Das Krankenhaus ist Gastgeber des 2. REGINEE-übergreifenden Netzwerktreffens, das der VEA einmal jährlich veranstaltet, um den Austausch der Klinikbetriebe untereinander zu fördern.

Nach einem Fachvortrag zum Thema Messkonzept, vorgestellt durch einen Energieberater des VEA, erhielten die Teilnehmer des Netzwerktreffens beim Betriebsrundgang auch Einblick in die Arbeit im Krankenhaus Buchholz und Winsen. "Wie wichtig die Netzwerkarbeit für Unternehmen jeder Branche ist, belegen Studien immer wieder. Wenn die offensichtlichen Maßnahmen umgesetzt sind, hilft der Austausch untereinander dabei, auch verstecktere Effizienzpotenziale zu entdecken und entsprechende Maßnahmen umzusetzen", erklärt Christian Otto, Geschäftsführer des VEA. Der Verband hat seit 2015 bereits 20 REGINEE eingerichtet, zahlreiche weitere Netzwerke befinden sich bundesweit in der Gründungsphase und freuen sich über weitere interessierte Unternehmen.

28.10.2019 | REGINEE OWL erfolgreich beendet: Energieeffizienz-Netzwerk spart 8,4 GWh und über 4.700 T CO2 ein

Nach 4 Jahren regulärer Laufzeit hat das zweite Energieeffizienz-Netzwerk des VEA, das REGINEE OWL, erfolgreich seine Arbeit beendet. Zur letzten feierlichen Netzwerkveranstaltung haben sich heute die Teilnehmer bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lippe zu Detmold getroffen. Insgesamt konnten die 8 teilnehmenden Unter­nehmen 8,4 GWh Energie und 4.748 t CO2 einsparen. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von circa 2.800 deutschen 2-Personen-Haushalten sowie dem jährlichen pro-Kopf-Ausstoß an CO2 von fast 540 Menschen in Deutschland.

Steigende Energiepreise, zunehmender Wettbewerb, drängender Klimaschutz: "Die wirtschaftliche, sichere und ökologische Energieversorgung ist gerade für energieintensive Unternehmen eine große Herausforderung - heute und vor allem in der Zukunft", das stellt Matthias Carl, stellvertretender Geschäftsführer der IHK Lippe zu Detmold, bei seinen Kontakten zu Unternehmen regelmäßig fest. "Die Steigerung der Energieeffizienz ist dabei ein zentraler Baustein. Wenn sich Unternehmen in einem Energieeffizienz-Netzwerk wie dem REGINEE OWL zusammen­schließen, gelingt es ihnen, schneller zu besseren Lösungen zu kommen und größere Einsparungen zu realisieren. Deshalb unterstützen wir die Initiative der Energieeffizienz-Netzwerke gern." Neben der IHK Lippe zu Detmold wirkte auch die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld als Kooperationspartner am REGINEE OWL mit.

Die Unternehmen im REGINEE OWL sind 2015 mit dem Ziel gestartet, ihren Energieverbrauch gemeinsam um 3,8 GWh und ihre CO2-Emissionen um 1.743 t zu senken. Die Bilanz nach 4 Jahren zeigt: Es wurden 37 Energieeffizienz-Maßnahmen umge­setzt, durch die doppelt so viel Energie und sogar dreimal so viel CO2 gespart wurde, wie ursprünglich geplant.

"Wir beglückwünschen die Unternehmen des REGINEE OWL zu ihrem gemeinsamen Erfolg. Es lohnt sich, sich zu vernetzen und daran zu arbeiten, die Energieeffizienz zu verbessern. Alle Beteiligten haben ihren Energieverbrauch gesenkt und Kosten reduziert. Das heißt, unsere REGINEE tragen dazu bei, Klimaschutz so wirtschaftlich wie möglich zu gestalten", erklärt Christian Otto, Geschäftsführer des VEA. Bereits 20 solcher REGINEE hat der VEA gegründet. Jährlich sparen diese Netzwerke über 100 GWh ein.

Im REGINEE OWL haben sich folgende Unternehmen vernetzt:

  • dSPACE digital signal processing and control engineering GmbH
  • Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW)
  • Kliniken Landkreis Diepholz gGmbH
  • Klinikum Herford - Anstalt des öffentlichen Rechts
  • Krankenhaus Porz am Rhein gGmbH
  • POS TUNING Udo Voßhenrich GmbH & Co. KG
  • wellteam: Schöneberg Holding GmbH
  • Westfalen Therme GmbH + Co. KG

Für die Unternehmen ist der Abschluss aber nur ein Abschied auf Zeit, denn das REGINEE OWL+ ist in Planung: 5 Mitglieder haben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich am neuen Netzwerk zu beteiligen und die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.

22.10.2019 | Unternehmen profitieren von günstigem Gaspreis: Preissenkung um 14,1 Prozent

Gute Nachrichten für mittelständische Unternehmen: Die Preise für Erdgas sind in den vergangenen 6 Monaten in allen Netzgebieten gesunken. Das geht aus dem aktuellen Preisvergleich des VEA hervor, der halbjährlich 50 große Netzgebiete in der Bundesrepublik untersucht. Demnach zahlen Industriekunden durchschnittlich 14,1 Prozent weniger für Erdgas als noch im April dieses Jahres. Der Mittelwert aller 50 Vergleichsnetze liegt aktuell bei 2,45 Ct/kWh.

"Unternehmen profitieren derzeit von niedrigen Großhandels-notierungen, die die Gasanbieter an ihre Kunden weiterreichen. Dennoch sind auf Grund der hohen Strompreise die Belastungen für die mittelständische Wirtschaft durch Energiekosten weiterhin hoch", sagt Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA. "Deshalb ist es wichtig, den Markt zu beobachten und den für seine Bedürfnisse günstigsten Anbieter zu finden. Dabei unterstützt der VEA mit verschiedenen Angeboten."

Der Preisvergleich macht weiterhin erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Netzgebieten deutlich. So müssen Kunden beim Stadtwerke Kiel Netz, mit 2,70 Ct/kWh der teuerste Anbieter, 18,1 Prozent mehr bezahlen als bei den beiden preisgünstigsten Anbietern Dortmunder Netz und Energienetze Bayern mit jeweils 2,29 Ct/kWh.

Zu den derzeit günstigsten Anbietern zählen außerdem Schwaben Netz und Osthessen Netz. Die Stadtwerke Kiel Netz führen zusammen mit Netrion im Teilnetz Mannheim, Netze BW und energis-Netz die Liste der teuersten Netzgebiete an.

Aufgrund der großen Preisunterschiede zwischen einzelnen Lieferanten, der Dynamik der Preise und der Vielzahl von individuellen Angeboten ist es Unternehmen nur mit großem Aufwand möglich, sich einen Marktüberblick zu verschaffen. "Angebote objektiv und kompetent zu bewerten, ist vor diesem Hintergrund keine leichte Aufgabe für Unternehmen - vor allem, wenn neben dem Preis noch andere Kriterien wie etwa Flexibilität bezüglich der abzunehmenden jährlichen Gasmenge oder Bonität des potenziellen Versorgers berücksichtigt werden müssen", erklärt Stuke. Um die Möglichkeiten, die der liberalisierte Markt bietet, optimal zu nutzen, unterstützt der VEA deshalb Unternehmen bei der Ausschreibung ihres Gasbedarfs, etwa über den digitalen Marktplatz VEA-Online.

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Gasnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der 15 Abnahmefälle. Der Preisvergleich berücksichtigt alle Kosten außer Erdgas- und Mehrwertsteuer. 

17.10.2019 | UNTERNEHMEN GRÜNDEN NEUES ENERGIEEFFIZIENZ-NETZWERK IN DER REGION RHEIN-NECKAR

Acht Unternehmen aus der Region Rhein-Neckar haben sich gestern zu einem vom VEA initiierten REGIonalen Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE) zusam­men­­geschlossen. Ziel des Netzwerks ist es, den Energie­verbrauch und somit die CO2-Emissionen der Teilnehmer erkenn­bar zu senken. Mithilfe des VEA werden in den nächsten vier Jahren konkrete Einsparmaßnahmen ermittelt und umgesetzt, somit profitieren die Unternehmen auch dauerhaft von sinkenden Energieausgaben.

Beim ersten Netzwerktreffen gewährte die Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG (MHI) einen Blick hinter die Kulissen ihres Standorts Groß-Bieberau. Dort werden Naturstein-, Asphalt- und Betonprodukte herge­stellt, dies geschieht in Prozessen mit hohem Strombedarf unter anderem für die Asphaltmischanlage. Dr. Jürgen Aretz, Vorstandsmitglied der MHI AG möchte im REGINEE an diesem hohen Stromeinsatz arbeiten und energieeffizienter produzieren: "Der Klimawandel sowie steigende Energiepreise verdeut­lichen den hohen Stellenwert unseres ressourcenschonenden Ansatzes. Mehr Energieeffizienz bedeutet in der Regel auch geringere Betriebskosten. Aus diesen Gründen ist es für uns selbstverständlich, unsere Anlagen und Gerätschaften regelmäßig auf dem aktuellsten Stand der Energietechnik zu halten. Von unserer Beteiligung am REGINEE erhoffen wir uns, gemeinsam mit dem VEA und den anderen Teilnehmern noch unentdeckte Einsparpotenziale zu heben."

Die Netzwerktreffen organisiert der VEA und unterstützt die Teilnehmer mit Fach­vorträgen zu Effizienzmaßnahmen, aber auch zu Quer­schnitts­technologien oder gesetzlichen Meldepflichten.

Der VEA ruft mit dem REGINEE Rhein-Neckar bereits sein 20. Netzwerk ins Leben. Christian Otto, Geschäftsführer des VEA, erklärt: "Mit dieser Gründung setzen wir unsere REGINEE-Erfolgs­geschichte fort und starten in der Region schon das zweite Netzwerk. Unsere REGINEE zeichnet aus, dass Unternehmen mithilfe der VEA-Energie­berater ganz individuelle, zählbare Ein­spa­rungen erreichen und gleichzeitig vom Austausch unterein­ander profi­tieren."

Die ausgeprägte Branchenvielfalt in den Netzwerken des VEA fördert einen besonders offenen Austausch. Im neugegründeten REGINEE sind Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Bau, Food & Beverage sowie dem Handel vertreten. Diese unterschied­lichen Unternehmen eint der hohe Energiebedarf und der Wunsch energieeffizienter zu produzieren. Teilnehmende Unternehmen im REGINEE Rhein-Neckar:

  • Alfred Bohn GmbH & Co. KG, Sinsheim
  • Autoneum Germany GmbH, Sindelfingen
  • Badische Backstub GmbH, Ettlingen
  • Bunge Deutschland GmbH, Mannheim
  • KS Gleitlager GmbH, St. Leon-Rot
  • LBV Raiffeisen eG (Schrozberg), Schrozberg
  • Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG, Hanau
  • PARK & Bellheimer Brauereien GmbH & Co. KG, Pirmasens

26.09.2019 | VEA begrüßt Mittelstandsstrategie des BMWi und setzt auf weniger Bürokratie

Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) begrüßt die Mittelstandsstrategie des Bundes­wirtschafts­­ministeriums (BMWi) und empfiehlt dringend die Entbürokratisierung des Energiesektors. Um die Belange energie­intensiver Unternehmen noch wirkungsvoller zu unter­stützen, ist der VEA als Mittelstandsvertreter in der Energie­politik seit August auch in Berlin mit einem Hauptstadtbüro präsent.

Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit brauchen mittel­ständische Unternehmen konstante Rahmenbedingungen und zuverlässige politische Entscheidungen, die Investitionen fördern. Christian Otto, Geschäftsführer des VEA, erklärt: "Damit der Mittelstand innovativ bleibt und seine technologische Stärke behält, muss er sich auf seine Kernkompetenz fokussieren können und darf sich nicht im bürokratischen Dschungel verlieren. Regelungen müssen deshalb klarer, einfacher, nachvollziehbarer und auch pragmatischer gestaltet werden."

Der deutsche Mittelstand kämpft mit Energiepreisen, die weltweit zu den höchsten gehören und von denen sich die meisten Unternehmen nicht entlasten können. Besonders erschwerend ist außerdem die Vielzahl an neuen und sich häufig ändernden Gesetzen im Energiebereich. Jede Änderung für sich führt bereits zu mehr Verwaltungsaufwand. Daneben steigt der Aufwand durch Informations-, Berichts- und Meldepflichten immens, wenn ein Unternehmen z. B. in eine Eigenerzeugungs­anlage für Strom investiert. "Das so genannte Bürokratie­entlastungsgesetz III leistet an diesen Stellen noch keinen ausreichenden Beitrag, obwohl dies für Unternehmen dringend notwendig wäre" erläutert Eva Schreiner, energiepolitische Vertreterin des VEA im Berliner Hauptstadtbüro. "Wir begrüßen die Mittelstandsstrategie des BMWi ausdrücklich. In Sachen Entbürokratisierung des Energie­bereichs und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit besteht aber noch ein großer Nachholbedarf. Wir setzen uns dafür ein, dass beides in den politischen Fokus rückt und zügig tragfähige Lösungen gefunden werden."

16.09.2019 | Gemeinsame Stellungnahme zur Konsultationsfassung des BNetzA-Hinweisblattes zum Messen und Schätzen bei EEG-Umlagepflichten

Die unterzeichnenden Verbände - DIHK, HDE, VEA, Die Familienunternehmer, Gesamtverband textil+mode und VDMA - begrüßen das Hinweisblatt der BNetzA zum Messen und Schätzen, da die neuen Regelungen zur Abgrenzung von Drittmengen gemäß §§ 62a und b EEG zu großer Verunsicherung bei den Unternehmen geführt haben und viele Anwendungsfragen ungeklärt sind. Die unterzeichnenden Verbände teilen das Verständnis, dass die gerechte Verteilung der EEG-Umlage ein hohes Gut ist (solidarische Gemeinschaft). Dabei darf aber nicht außer Acht gelassen werden, dass auch betriebs- und volkswirtschaftlich gedacht werden muss. Überhöhte Anforderungen an die Abgrenzung von Drittstrommengen führen letztlich zu einem Aufwand, welcher in keinem Verhältnis mehr zum angestrebten Ziel steht. Außerdem kann dieser Aufwand dazu führen, dass Unternehmen davon Abstand nehmen, in erneuerbare Energien zu investieren. Wir weisen auch darauf hin, dass das Hinweisblatt den Unternehmen bei Abgrenzungsfragen helfen kann, dass aber dennoch viele Rechtsunsicherheiten bestehen bleiben. Deshalb setzen sich die unterzeichnenden Verbände weiterhin für gesetzliche Vereinfachungen ein.

Das Wichtigste in Kürze

• Lesbarkeit verbessern: Das Hinweisblatt sollte konkreter gestaltet werden und darauf ausgerichtet, dass es auch von Praktikern und Technikern gelesen werden kann, die keine Juristen sind.

• Mehr Beispiele: An einigen Stellen des Hinweisblattes sind bereits Beispiele enthalten. Dies könnte weiter ausgebaut werden. In dieser Stellungnahme finden sich Beispiele, die übernommen werden können. Mehr Beispiele verbessern auch die Lesbarkeit des Papiers.

• Erweiterung der Positivliste: Es ist richtig, dass sich im Hinweisblatt eine Positivliste befindet. Diese sollte allerdings klarer gestaltet und erweitert werden.

• Behandlung Vergangenheit: Die Behandlung der Vergangenheit ist eine Leerstelle im Hinweisblatt. Wir bitten darum, diese zu füllen und haben inhaltliche Vorschläge gemacht.

Unsere detaillierten Anmerkungen zum Hinweisblatt finden Sie hier zum Download.

29.08.2019 | Gemeinsam für mehr Energieeffizienz: Unternehmen aus Hannover und Braunschweig gründen Netzwerk

Neun Unternehmen aus der Region rund um Hannover und Braunschweig haben sich gestern zu einem vom VEA initiierten REGIonalen Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE) zusammengeschlossen. Ziel des Netzwerks ist es, den Energieverbrauch und somit die CO2-Emissionen der Teilnehmer erkennbar zu senken. Mithilfe des VEA werden in den nächsten 4 Jahren konkrete Einsparmaßnahmen ermittelt und umgesetzt, damit profitieren die Unternehmen auch dauerhaft von sinkenden Energieausgaben.

Als Gastgeberin des ersten Netzwerktreffens lud die Leichtmetall Aluminium Giesserei Hannover GmbH beim Betriebsrundgang auch zum Blick hinter die Kulissen ein. Mit vor Ort Florian Kollmeier, Leiter Finanzen der Gießerei, der gespannt ist auf die Arbeit und Ergebnisse im REGINEE: "Die Herstellung unseres hochfesten Aluminiums ist ein strom- und gasintensiver Prozess. Dennoch produzieren wir umwelt­gerecht, abgasarm und unterschreiten die gesetzlichen Emissionswerte. Die Beteiligung am REGINEE soll uns weitere Impulse liefern und aufzeigen, wo wir uns noch verbessern können. Besonders vom Austausch mit anderen Industrien erwarten wir uns neue Ideen." Netzwerktreffen, wie dieses, unterstützt der VEA mit Fach­vorträgen zu Effizienzmaßnahmen, aber auch zu Quer­schnitts­technologien oder gesetzlichen Meldepflichten.

Der VEA ruft mit dem REGINEE Hannover-Braunschweig bereits sein 19. Netzwerk ins Leben. Christian Otto, Geschäftsführer des VEA, erklärt: "Mit dieser Gründung setzen wir unsere REGINEE-Erfolgs­geschichte fort und starten bereits das zweite Netzwerk in der Region. Unsere REGINEE zeichnet aus, dass Unternehmen mithilfe der VEA-Energie­berater ganz individuelle, zählbare Ein­spa­rungen erreichen und gleichzeitig vom Austausch unterein­ander profi­tieren." Es zeigt sich einmal mehr die Branchenvielfalt in den Netzwerken. Neben Unternehmen aus der Papier­industrie, über Hersteller von Medizinprodukten, Bremsbelägen, Dosen oder Bändern ist auch ein Lieferant für Quarzsand vertreten. Diese unterschiedlichen Unternehmen eint der hohe Energiebedarf und der Wunsch energieeffizienter zu produzieren.

Teilnehmende Unternehmen im REGINEE Hannover-Braunschweig:

  • Arwed Löseke Papierverarbeitung und Druckerei GmbH, Hildesheim
  • AUF DER BULT Kinder- und Jugendkrankenhaus, Hannover
  • Bremskerl-Reibbelagwerke Emmerling GmbH & Co. KG, Estorf
  • CROWN Foodcan Germany GmbH, Seesen
  • Forbo Siegling GmbH, Hannover
  • Hamelin GmbH, Gronau (Leine)
  • Leichtmetall Aluminium Giesserei Hannover GmbH, Hannover
  • Ottobock SE & Co. KGaA, Duderstadt
  • Schlingmeier Quarzsand GmbH & Co. KG, Schwülper

21.08.2019 | Gemeinsame Stellungnahme von DIHK, HDE und VEA: Messen und Schätzen von Drittstrommengen

Hiermit nehmen DIHK, HDE und VEA gegenüber dem Bundeswirtschaftsministerium Stellung zu den Regelungen des EEG, die die Abgrenzung von Drittstrommengen betreffen: In der gemeinsamen Stellungnahme gehen wir auf die nachfolgenden Punkte ein:

1) Konkreter Änderungsvorschlag für die Bagatellregelung des § 62a EEG

2) Inhaltliche Anmerkungen zum Hinweisblatt der Bundesnetzagentur (Auszug zu den wesentlichsten Punkten)

3) Empfehlungen für wichtige Klarstellungen.

Zu den Punkten zu 2) und 3) bitten wir um Prüfung, ob ein gesetzlicher Änderungsbedarf besteht oder ob diese Anmerkungen im bisherigen Rechtsrahmen berücksichtigt werden können.

Wir weisen zudem darauf hin, dass für die Erreichung des Ziels von 65 Prozent Grünstrom am Bruttostromverbrauch bis 2030 klare und unbürokratische Regelungen notwendig sind, damit die Wirtschaft in PV-Anlagen investiert.

Die ausführliche Stellungnahme finden Sie hier zum Download.

07.08.2019 | VEA gibt energieintensivem Mittelstand eine Stimme im politischen Berlin

Mit einem Hauptstadtbüro sorgt der VEA ab August dafür, dass die Stimme des Mittelstands in der Bundespolitik verstärkt Gehör findet. "Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, spielen im politischen Berlin bislang aber nur eine untergeordnete Rolle", sagt Christian Otto, Geschäftsführer des VEA. Ziel sei es, die energiepolitischen Interessen des Mittelstands künftig noch besser gegenüber Entscheidungsträgern in Politik und Behörden zu vertreten, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern, Planungssicherheit zu erhöhen und unnötige bürokratische Hürden weiter abzubauen.

Mit Eva Schreiner besetzt der VEA das Hauptstadtbüro in der Friedrichstraße (im Internationalen Handelszentrum) mit einer langjährigen Verbandsjuristin für die energieintensive Industrie, die auf Energierecht und energiepolitische Interessenvertretung spezialisiert ist.

"Eine Besonderheit des VEA ist die umfassende und detailliert vorliegende Datengrundlage zu Abnahmeverhalten und Energieverbrauch von 4.500 Unternehmen aus allen Branchen. So können geplante politische Vorhaben auf ihre konkreten Folge- und Wechselwirkungen hin geprüft werden", erklärt Eva Schreiner. "Der VEA ist offen für einen Austausch mit Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und auch anderen Verbänden."

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