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Aktuelles vom VEA

07.07.2020 | Bundesrat beschließt Ausstieg aus der Kohle und Einstieg in die CO2-Bepreisung

Der Bundesrat hat bei seiner letzten Sitzung vor der parlamentarischen Sommerpause mehrere Gesetze zur Energiewende auf den Weg gebracht. Dazu gehören vor allem das Kohleausstiegsgesetz und das zugehörige Strukturhilfegesetz. Zudem haben die Länder das Brenn­stoffemissionshandelsgesetz, das die CO2-Bepreisung für Wärme und Verkehr einführt, und das Gebäude­energiegesetz verabschiedet.

Spätestens 2038 ist Schluss mit der Kohleverstromung

Anderthalb Jahre nach den Empfehlungen der soge­nannten Kohlekommission haben Bundestag und Bun­desrat – am Ende im Eilverfahren – doch noch die Gesetze zum Ausstieg aus der Kohleverstromung auf den Weg gebracht. Spätestens im Jahr 2038 wird damit das letzte deutsche Kohlekraftwerk vom Netz gehen, möglicherweise auch schon früher. Für die Betreiber von Braunkohle- und von Steinkohlekraftwerken sieht der Gesetzgeber dabei unterschiedliche Ausstiegspfade vor.

Dem Kohleausstiegsgesetz zufolge werden die Betreiber der Braunkohlekraftwerke und -tagebaue über einen öffentlich-rechtlichen Vertrag für die vorzeitige Abschal­tung ihrer Anlagen finanziell entschädigt. Der Vertrag sieht verbindliche Stilllegungsdaten vor, der Gesetzge­ber könnte diese aber „entschädigungsfrei“ um drei Jahre vorziehen, so dass das letzte Braunkohlekraftwerk im Jahr 2035 vom Netz ginge. Das Vertragswerk braucht aus beihilferechtlichen Gründen aber noch grünes Licht aus Brüssel. Sollte die EU-Kommission nicht zustimmen, stehen Nachverhandlungen an.

Die Betreiber von Steinkohleanlagen erhalten hingegen nur eine Entschädigung, wenn sie ihre Anlagen in Aus­schreibungen bis zum Jahr 2027 zur Abschaltung anbie­ten. Der von der Politik festgesetzte Höchstpreis sinkt dabei von 165 €/kW installierter Kraftwerksleistung im Jahr 2020 auf nur noch 89 €/kW im Jahr 2027. Eine Här­tefallregelung soll Betreiber junger Steinkohleanlagen entschädigen, die weder an Ausschreibungen teilneh­men noch über eine ebenfalls neu beschlossene Förde­rung umgerüstet werden können.

Um den Strukturwandel in den Braunkohleregionen zu fördern, sieht das begleitende Strukturstärkungsgesetz, das der Bundesrat ebenfalls beschloss, bis 2038 Finanz­hilfen von insgesamt bis zu 40 Mrd. € vor. Dabei gehen 43 % an das Lausitzer Revier, 37 % an das Rheinische Revier und 20 % an das Mitteldeutsche Revier. Die Mittel sollen unter anderem in die Erweiterung von For­schungs- und Förderprogrammen, in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder in die wirtschaftsnahe Infrastruktur fließen.

KWK-Gesetz bis Ende 2029 verlängert

Zusammen mit dem Kohleausstiegsgesetz nimmt der Gesetzgeber auch Änderungen am Gesetz zur Förde­rung der Kraft-Wärme-Kopplung vor. Dieses wird bis zum 31. Dezember 2029 verlängert und soll künftig stär­kere Anreize zur Umstellung von kohlebefeuerten KWK-Anlagen auf Gas oder erneuerbare Brennstoffe liefern. Der sogenannte Kohleersatzbonus steigt mit dem Alter der Anlagen und beläuft sich auf 50 €/kW für ältere bis 390 €/kW für neuere Anlagen. Durch die Gesetzesände­rung steigt zudem die Grundförderung für große KWK-Anlagen ab 2023 um 0,5 Cent/kWh.

Neuer CO2-Preis steigt schrittweise auf bis zu 65 €/t

Nach der vorausgegangenen Verständigung im Vermitt­lungsausschuss hat der Bundesrat nun auch die neue CO2-Bepreisung für die Sektoren Wärme und Verkehr beschlossen. Nach der Kritik der Länderkammer hatten sich Bundestag und Bundesrat im Vermittlungsverfahren auf die Erhöhung des Einstiegspreises von 10 auf 25 €/t CO2 verständigt. Bis 2025 soll der Preis auf 55 €/t anstei­gen, zuvor waren nur 35 €/t vorgesehen. Für die Zeit da­nach haben sich Bund und Länder auf einen Preiskorri­dor von 55 bis 65 €/t CO2 verständigt.

Teilnehmer des neuen nationalen Emissionshandels­systems sind die Inverkehrbringer der Heiz- und Kraft­stoffe. Für den Zeitraum 2021 und 2022 sind die Pflich­ten zur Abgabe von Zertifikaten auf die Hauptbrennstoffe beschränkt und erfassen noch nicht Emissionen aus der Abfallverbrennung, von Ersatzbrennstoffen oder von Kohle im Hausbrand. Diese sind danach betroffen. Als Ausgleich für den neuen CO2-Preis hat die Bundes­regierung eine Absenkung der EEG-Umlage angekün­digt. Der Bundesrat erwartet nun, dass diese auch tat­sächlich zum 1. Januar 2021 veranlasst wird, um Unter­nehmen und Bürger zu entlasten, heißt es in dem Be­schluss.

15.04.2020 | Entlastung mittelständischer Unternehmen: Gaspreise sinken um 21,9 Prozent

Gute Nachrichten für mittelständische Unternehmen: Die Preise für Erdgas sind in den vergangenen 6 Monaten in allen Netzgebieten gesunken. Das geht aus dem aktuellen Preisvergleich des VEA hervor, der halbjährlich 50 große Netzgebiete in der Bundesrepublik untersucht. Industriekunden zahlen demnach nun durchschnittlich 1,92 Ct/kWh für Erdgas und somit 21,9 Prozent weniger als im Oktober des Vorjahres.

"Durch niedrige Großhandelsnotierungen sind die Preise für Erdgas bundesweit gesunken, was mittelständische Unternehmen derzeit entlastet", sagt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. "Die Gründe für die gesunkenen Preise sind vielseitig: Neben generell sinkenden Preisen für Rohöl und Kohle, den wärmeren Wintern in Europa bei gleichzeitig kaum reduzierter Erdgasförderung, spielen auch die stagnierende Weltwirtschaft und die damit verbundene Unsicherheit eine Rolle. Nicht zuletzt sorgt auch die Corona-Krise im letzten Monat für die sinkende Preisentwicklung", fährt er weiter fort.

Wie der Preisvergleich zeigt, bestehen jedoch weiterhin große Unterschiede zwischen den einzelnen Gebieten. So zahlen mittelständische Sondervertragskunden bei den zehn teuersten Netzgebieten durchschnittlich 2,06 Ct/kWh für Erdgas. Die gleiche Leistung kostet in den zehn günstigsten Netzgebieten durchschnittlich lediglich 1,79 Ct/kWh und ist somit 14,8 Prozent günstiger. Die größte Preissenkung erfolgte bei den Stadtwerken Rostock (‑25,2 Prozent), die geringste bei Westfalen Weser Netz mit Sitz in Paderborn (‑18,8 Prozent).

Zu den teuersten Netzgebieten zählen die Stadtwerke Kiel Netz (mit 2,18 Ct/kWh der teuerste Netzbetreiber), Netze BW mit Sitz in Stuttgart sowie das Westfalen Weser Netz mit Sitz in Paderborn. Die Liste der günstigsten Netzgebiete wird vom Dortmunder Netz angeführt, welches mit 1,76 Ct/kWh am günstigsten ist. Weiter gehören auch die Stadtwerke Rostock und wesernetz Bremen zu den günstigsten Netzen in Deutschland.

"Insbesondere wegen der großen Preisunterschiede zwischen den Netzgebieten, ist es für Unternehmen wichtig, jetzt zu handeln und sich einen Marktüberblick zu verschaffen, um einen optimalen Anbieter zu identifizieren", sagt Stuke. "Neben dem Preis sind auch andere Kriterien wie etwa die Flexibilität hinsichtlich der abzunehmenden Gasmenge, die Konsequenzen bei Überschreiten der maximal vereinbarten Stundenmenge oder die Vertragslaufzeit zu beachten", fügt er an und fährt weiter fort: "Das kann schnell unübersichtlich werden. Der VEA bietet Unternehmen daher professionelle Beratung an und unterstützt sie bei der Angebotsbewertung". Auf dem digitalen Marktplatz VEA-Online können Unternehmen zudem ihren Gasbedarf ausschreiben und erhalten maßgeschneiderte Angebote verschiedener Anbieter.

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland, womit ein erheblicher Teil des deutschen Gasnetzes abgedeckt wird. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der 15 Abnahmefälle. Die aufgeführten Preise basieren auf Vollversorgungsverträgen, die im ersten Quartal 2020 abgeschlossen wurden, am 1. April 2020 beginnen und eine Laufzeit von 12 Monaten haben. Der Preisvergleich berücksichtigt alle Kosten außer Erdgas- und Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellt der VEA Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

31.03.2020 | Deutliche regionale Unterschiede bei Gas-Netzentgelten

Die Netzentgelte für Gas haben sich in den vergangenen 12 Monaten kaum verändert, so der aktuelle Vergleich des VEA. Durchschnittlich steigt das Entgelt um 0,009 Ct/kWh auf 0,60 Ct/kWh an. Allerdings sind Preisdifferenzen von über 400 Prozent zwischen den verschiedenen Netzbetreibern zu verzeichnen. So liegt die größte relative Preissteigerung bei 49 Prozent, die größte relative Preissenkung bei 40 Prozent.

"Auffallend sind die signifikanten regionalen Unterschiede des Netznutzungsentgelts für Gas in Deutschland", stellt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA, fest. "Besonders im Osten und Süden der Bundesrepublik sind Unternehmen durch hohe Netznutzungsentgelte belastet."

Bei den zehn teuersten Gas-Netzbetreibern zahlen mittelständische Sondervertragskunden durchschnittlich 1,16 Ct/kWh für die Netznutzung. Die gleiche Leistung kostet bei den zehn günstigsten Netzversorgern durchschnittlich lediglich 0,26 Ct/kWh.

Zu den teuersten Netzbetreibern zählen aktuell u.a. die Stadtwerke Bad Wildbad, Stadtwerke Burg Energienetze und die Stadtwerke Altensteig. Die günstigsten Netzgebiete sind derzeit die Gemeindewerke Holzkirchen, Stadtwerke Lemgo und die Stadtwerke Nettetal.

"Da sich der von Unternehmen zu entrichtende Gaspreis an den Kosten für die Netznutzung orientiert, ist ein kontinuierlicher Überblick über den Markt und die Entwicklung der Netznutzungsentgelte von großer Bedeutung", führt Stuke an. "Diesen Überblick kann der VEA mittels seiner Datenbank und professioneller Beratung verschaffen", fährt er fort. "Eine gute Informationslage sei schließlich eine wichtige Voraussetzung für Unternehmen, um die eigene Gasversorgung optimal gestalten zu können."

Der Netznutzungsentgeltvergleich des VEA umfasst 665 Gasnetzbetreiber, wodurch ein sehr hoher Repräsentationsgrad vorliegt. Untersucht werden Sondervertragskunden, die über eine kontinuierliche Leistungsmessung verfügen. Der Vergleich umfasst 15 Abnahmefälle und weist Durchschnittspreise aus, die auf den Preiskomponenten für Arbeit und Leistung basieren. Mess- und Abrechnungskosten sind darin nicht berücksichtigt.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellt der VEA Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

25.03.2020 | Mittelstand durch Steigerung der Strom-Netzentgelte weiterhin stark belastet

Die Strom-Netznutzungsentgelte sind laut aktuellem VEA-Preisvergleich erneut angestiegen. Bereits seit 2009 steigen die Preise - bis auf eine Ausnahme im Jahr 2018 - kontinuierlich an. Aktuell zahlen Unternehmen im Mittelspannungsbereich im Durchschnitt 4,46 Ct/kWh und damit 5,2 Prozent mehr als im April 2019; im Niederspannungsbereich steigen die Preise um 3,9 Prozent auf durchschnittlich 7,55 Ct/kWh. Nach wie vor herrschen große regionale Preisunterschiede, wobei der Westen und Südwesten der Bundesrepublik das niedrigste Preisniveau zeigen.  

Die Preise zwischen den teuersten und den günstigsten Netzbetreibern unterscheiden sich um mehr als 320 Prozent, wie aus dem aktuellen Preisvergleich hervorgeht. Mittelständische Sondervertragskunden müssen für die Netznutzung bei den zehn teuersten Netzbetreibern durchschnittlich 7,57 Ct/kWh im Mittelspannungsbereich bzw. 13,77 Ct/kWh im Niederspannungsbereich zahlen. Bei den zehn günstigsten Netzversorgern kostet die gleiche Leistung durchschnittlich lediglich 2,36 Ct/kWh bzw. 4,17 Ct/kWh.  

Zu den preisgünstigsten Netzbetreibern im Mittelspannungsbereich gehören die Stadtwerke Schwarzenbach a.d. Saale, die Stadtwerke Waldkirchen und SWV Regional mit Sitz in Versmold. Die teuersten Anbieter sind das Elektrizitätswerk Hindelang, Kraftwerk A. Poettinger mit Sitz in Farchant und Bauer Elektrounternehmen mit Sitz in Buchbach.

"Für die meisten mittelständischen Unternehmen ist es wegen der Vielzahl der Angebote, neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Dynamik der Preisänderungen nahezu unmöglich, einen Überblick über den Markt zu behalten", äußert Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. "Hier kann eine professionelle Beratung durch den VEA sinnvoll sein und wirtschaftliche Vorteile bringen", erklärt er weiter. Mithilfe der VEA-Datenbank können Mitgliedsunternehmen sich kontinuierlich über die Netzentgelte deutschlandweit informieren.  

Der Netznutzungsentgeltvergleich des VEA umfasst 801 Netzbetreiber und weist dadurch einen sehr hohen Repräsentationsgrad auf. Untersucht werden ausschließlich Sondervertragskunden, die über eine kontinuierliche Leistungsmessung verfügen. Der Vergleich umfasst neben 15 Abnahmefällen mit mittelspannungsseitiger Versorgung und Messung drei weitere Abnahmefälle mit niederspannungsseitiger Versorgung und Messung.  

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellt der VEA Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.  

10.03.2020 | Fernwärme wird für Unternehmen erneut teurer

Der Preis für Fernwärme ist laut aktuellem Fernwärme-Preisvergleich des VEA im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Mittelständische Unternehmen müssen in den alten Bundesländern mit einem Anstieg von 0,5 Prozent rechnen, in den neuen Bundesländern wird Fernwärme um 2,3 Prozent teurer. Die Preise im Osten liegen 14,2 Prozent über dem Preisniveau in den alten Bundesländern.  

Westdeutsche Unternehmer zahlen derzeit bei einer Benutzungsdauer von 1.500 h/a zwischen 57,59 €/MWh bei den Stadtwerken Kempen und 93,61 €/MWh bei den Stadtwerken Hanau - das ist ein Preisunterschied von 62,5 Prozent. Bei einer Benutzungsdauer von 2.000 h/a zeigt sich zwischen den Fernwärme-Versorgungs-Unternehmen (FVU) eine Differenz von 58 Prozent. Die Preisspanne reicht von 55,28 €/MWh bei den Stadtwerken Kempen bis 87,35 €/MWh bei der RhönEnergie Fulda. Im Durchschnitt liegt der Fernwärmepreis in den alten Bundesländern bei 75,91 €/MWh (1.500 h/a) bzw. 70,92 €/MWh (2.000 h/a). Die Stadtwerke Hanau, RhönEnergie Fulda und Mainova mit Sitz in Frankfurt sind die teuersten FVU. Zu den günstigsten Anbietern zählen die Stadtwerke Kempen, die Stadtwerke Bielefeld und Technische Betriebe Solingen. 

In den neuen Bundesländern liegt der durchschnittliche Wärmepreis bei 87,19 €/MWh (1.500 h/a) bzw. 80,42 €/MWh (2.000 h/a) und ist damit nach wie vor deutlich höher als in den alten Bundesländern. Zu den teuersten FVU im Osten zählen die Stadtwerke Frankfurt/Oder, Energieversorgung Gera (Sekundärnetz) und Stadtwerke Forst; die günstigsten FVU sind Vattenfall Europe Wärme in Berlin, Stadtwerke Rostock und Thüringer Energie mit Sitz in Erfurt.  

"Unser Preisvergleich zeigt, dass der Wärmepreis bei den meisten FVU sehr stark von der Benutzungsdauer abhängt", erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. "Unternehmen sollten daher die Höhe ihrer benötigten Wärmeleistung kennen und diese bei Vertragsabschluss angeben. Bestehende Verträge sollten sie hinsichtlich vereinbarter Wärmeleistung überprüfen und ggf. korrigieren lassen. Eine Beratung kann dabei sinnvoll sein."  

Der VEA untersucht seit 1978 regelmäßig die Preisentwicklung im Bereich Fernwärme. Der diesjährige Fernwärmepreisvergleich umfasst für die alten Bundesländer 65 FVU mit insgesamt 67 Fernwärmenetzen und für die neuen Bundesländer 20 FVU mit 21 Netzen. Damit sind am Fernwärmepreisvergleich 85 FVU mit insgesamt 88 Netzen beteiligt.  

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

19.02.2020 | REGINEE Hannover: Unternehmen engagieren sich 4 Jahre lang für Energieeffizienz und Klimaschutz

Der VEA schloss gestern bereits sein 7. REGIonales Netzwerk für EnergieEffizienz (kurz: REGINEE) ab. Die teilnehmenden 9 Unternehmen sparten insgesamt 8,85 GWh Energie ein und vermieden dadurch den Ausstoß von 3.320 Tonnen CO2. Diese Menge Kohlenstoffdioxid müsste andernfalls durch die Pflanzung von 6.000 Bäumen kompensiert werden. Der VEA unterstützte und förderte als Netzwerkträger die Arbeit der Unternehmen.

Christian Otto, Geschäftsführer des VEA und Netzwerkmoderator im REGINEE Hannover, freut sich über das gute Einsparergebnis "seines" Netzwerks: "Für die eigene Energiebilanz und als Beitrag zum Klimaschutz wird es für mittelständische Unternehmen immer wichtiger, Effizienzpotenziale zu entdecken. Das REGINEE Hannover war sehr heterogen, vom Kekshersteller über den Glasproduzenten bis hin zum Krankenhaus waren verschiedene Unternehmen dabei. Dadurch erhielten die Teilnehmer Einblick in die ganz unterschiedlichen energetischen Herausforderungen der anderen Unternehmen, lernten selbst etwas dazu und warfen so auch einen Blick über den Tellerrand - nicht nur in energetischer Hinsicht."

Neben Vorträgen zu neuen Entwicklungen im Energiebereich und Betriebsrundgängen bei den teilnehmenden Unternehmen, bleibt bei den regelmäßig stattfindenden Netzwerktreffen genug Zeit, sich auch über nicht-energetisches auszutauschen: So konnten sich die Teilnehmer beim Besuch des Krankenhauses Wolfenbüttel bei einem Hubschrauberpiloten von "Christoph 30" über dessen Arbeit informieren.

Um weiter aktiv für Energieeffizienz und Klimaschutz einzutreten, hat sich bereits die Hälfte der Unternehmen zu einer Fortführung ihrer Arbeit im REGINEE Hannover+ entschlossen, das in der zweiten Jahreshälfte gegründet werden soll. Interessierte Unternehmen aus dem Großraum Hannover können sich noch zur Teilnahme im neuen Netzwerk anmelden. Auch bundesweit befinden sich zahlreiche weitere REGINEE in der Gründungsphase. Informationen dazu finden Sie unter www.reginee.de.

Der VEA betreut derzeit bundesweit 16 Effizienznetzwerke und ist damit Teil der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) des Bundes. Diese wurde Ende 2014 ins Leben gerufen und wird weiter von BMWi und BMU gefördert.

Diese Unternehmen waren Teil des REGINEE Hannover:

  • Bahlsen GmbH & Co. KG
  • Hilliges Gipswerk GmbH & Co. KG
  • Krankenhaus Buchholz und Winsen gemeinnützige GmbH
  • SCHOLLGLAS GmbH
  • Silgan White Cap Manufacturing GmbH
  • Städtisches Klinikum Wolfenbüttel gGmbH
  • WABCO GmbH
  • Wipak Walsrode GmbH & Co. KG
  • Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Limited & Co. KG

31.01.2020 | Energieeffizienz steigern: Unternehmen schließen sich erneut zu Effizienznetzwerk zusammen

Gestern schlossen sich erneut 13 Unternehmen aus München und dem Umland zusammen, um in den folgenden 4 Jahren ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen zu reduzieren. Neben der Einsparung von Energiekosten, leisten die energieintensiven Unternehmen aus dem Mittelstand dadurch auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der VEA unterstützt und fördert als Netzwerkträger die Arbeit der Unternehmen.

Für die Hälfte der Teilnehmer des REGIonalen Netzwerks für Energie-Effizienz (kurz: REGINEE) ist es bereits die zweite Teilnahme in einem Effizienz-Netzwerk: Sie konnten zusammen mit 6 weiteren Unternehmen im REGINEE München I von 2015 bis 2019 insgesamt 10,2 GWh Energie und 4.000t CO2 einsparen. Diese Arbeit wird nun im neuen Netzwerk fortgeführt. „Wir freuen uns über die Mischung aus REGINEE-erfahrenen Unternehmen und neuen Betrieben, da dies den Austausch im Netzwerk noch gewinnbringender für alle Beteiligten macht. Neben den umgesetzten Effizienzmaßnahmen ist es genau dieser Austausch, der die Netzwerkarbeit so wertvoll macht – für die Unternehmen, für uns als Netzwerkträger und durch die Einsparungen auch für die Umwelt“, freut sich Christian Otto, Geschäftsführer des VEA, über die Fortführung der Netzwerkarbeit in München.

Auf dem gestrigen Netzwerktreffen konnten die Teilnehmer bei einem Betriebsrundgang auch Einblick in die Nudel-Produktion der Josef Bernbacher & Sohn GmbH & Co. KG nehmen. Die gegenseitigen Betriebsbesuche sind ebenfalls Teil des Austauschs im Netzwerk und tragen zum besseren Verständnis der energetischen Herausforderungen der einzelnen Unternehmen bei.

Der VEA betreut bundesweit derzeit 15 Effizienznetzwerke und trägt damit zur Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) des Bundes bei, die Ende 2014 ins Leben gerufen wurde und weiter von BMWi und BMU gefördert wird. Es befinden sich zahlreiche weitere REGINEE in der Gründungsphase. Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, Teil der erfolgreichen REGINEE-Arbeit zu werden. Informationen dazu finden Sie unter www.reginee.de.

Diese Unternehmen sind Teil des REGINEE München I+:

  • Alpenhain Käsespezialitäten GmbH, Grafing  
  • Bavaria Film GmbH, Geiselgasteig
  • DELO Industrie Klebstoffe GmbH, Windach  
  • Erlus AG, Neufahrn
  • Hans Henglein & Sohn GmbH, Abenberg
  • HEIDE Chocolat Schwermer GmbH, Bad Wörishofen
  • Helmholtz Zentrum München, Oberschleißheim
  • IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Ottobrunn
  • Josef Bernbacher & Sohn GmbH & Co. KG, Hohenbrunn
  • Max Frank GmbH & Co. KG, Leiblfing
  • Milchwerke Ingolstadt-Thalmässing eG, Ingolstadt
  • Milchwerk Jäger GmbH, Haag i. OB.
  • Plansee Composite Materials GmbH, Lechbruck am See

 

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28.01.2020 | Energieeffizienz: Neue Netzwerk-Börse bringt Unternehmen zusammen

Unternehmen, die ihre Energieeffizienz steigern wollen, können unter www.effizienznetzwerke.org ein passendes Netzwerk finden. Eine interaktive Karte zeigt, wo ein schneller Start in die Netzwerkarbeit möglich ist. Außerdem gibt die Netzwerk-Börse einen Überblick zu bestehenden Gruppen und Ansprechpartnern nach Regionen und Branchen.

Unterstützung von Audit bis Klimaschutz

In einem Netzwerk arbeiten Unternehmen gemeinsam daran, ihre Energieeffizienz zu ver-bessern. Das senkt den Energieverbrauch, reduziert die Energiekosten und schafft Wettbe-werbsvorteile. Initiale Audits ermöglichen es, wirtschaftliche Investitionen in Energieeffizienz auf solider Datenbasis umzusetzen. Durch einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch ge-winnen die Unternehmen gleichzeitig Know-how über Klimaschutz und technische Innovatio-nen. Denn auch erneuerbare Energien, Mobilität und ‎Digitalisierung sind beliebte Themen in der Netzwerkarbeit.

Mehr als 2.100 Unternehmen sind schon dabei

Bisher sind mehr als 2.100 Unternehmen in 257 Netzwerken an der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke beteiligt. Rund 190 dieser Netzwerke arbeiten mit regionalem Fokus. Dabei ko-operieren Unternehmen von Automobilproduzenten bis Krankenhäuser. In mehr als 50 Ener-gieeffizienz-Netzwerken haben sich Teilnehmer innerhalb einer Branche zusammengeschlos-sen. Aktuell suchen zehn Netzwerke in Gründung noch weitere Teilnehmer. Welche Unternehmen dabei sind und alle Informationen für einen Netzwerkstart finden Sie unter www.effizienznetzwerke.org oder Tel: 030 667 777 66.

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22.01.2020 | Von Stadtwerk bis Walzwerk: Branchenübergreifender Austausch fördert Energieeffizienz

Den Verbrauch von insgesamt 11,5 GWh Energie und den Ausstoß von knapp 3.000 t CO2 konnten die Unternehmen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg gemeinsam vermeiden. Für dieses Ziel engagierten sie sich in den vergangenen 4 Jahren in einem REGIonalen Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE). Als Netzwerkträger unterstützten die IHK Bonn/Rhein-Sieg und der VEA die Arbeit der Unternehmen.

Mit 11,5 GWh konnten die Netzwerkteilnehmer den jährlichen Stromverbrauch von 3.142 Haushalten mit 4 Personen einsparen. Nun wird das Netzwerk nach 4 Jahren erfolgreich beendet: „Wir sind beeindruckt von dem Ergebnis, das die Unternehmen durch individuelle Maßnahmen und durch den Austausch im Netzwerk erzielen konnten“, freut sich Kevin Ehmke, Referent für Industrie, Innovation, Umwelt und Energie bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg. „Das bestärkt auch uns als Netzwerkträger jedes Mal aufs Neue, dass unsere Unterstützung an dieser Stelle große Wirkung entfaltet. Die Unternehmen profitieren sehr vom Austausch auf Augenhöhe – und damit auch der Klimaschutz.“

Das 12. Netzwerktreffen und gleichzeitig die Abschlussveranstaltung des REGINEE fand gestern in den Räumlichkeiten der IHK Bonn/Rhein-Sieg statt. Für Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA, ist es bereits der 6. erfolgreiche Netzwerkabschluss: „Für Unternehmen, speziell aus dem Mittelstand, wird es zunehmend schwieriger, im Bereich Energie den Überblick zu behalten. Wir informieren die Netzwerkteilnehmer in Fachvorträgen z. B. zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Steuern und Entlastungsmöglichkeiten oder auch Zertifizierungen im Bereich Energieeffizienz wie der ISO 50001. Dadurch versetzen wir die REGINEE-Teilnehmer in die Lage, mit ihrem Energieverbrauch auch die Kosten und den CO2-Ausstoß zu senken.“ Für viele Netzwerkteilnehmer ist es nur ein Abschied auf Zeit: Im Sommer 2020 startet bereits das Nachfolge-Netzwerk REGINEE Bonn/Rhein-Sieg+, indem es noch freie Plätze für interessierte Unternehmen gibt.

Der VEA betreut bundesweit derzeit 15 Netzwerke, viele davon in Zusammenarbeit mit der örtlichen IHK. Die Netzwerke sind Teil der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) des Bundes, die Ende 2014 ins Leben gerufen wurde und weiter vom Bund gefördert wird. Neben dem REGINEE Bonn/Rhein-Sieg+ befinden sich noch zahlreiche weitere Netzwerke in der Gründungsphase. Informationen dazu finden Sie unter www.reginee.de.

15.01.2020 | Energieeffizienz-Netzwerke Osnabrück und Emsland sparen über 37 GWh Energie und 10.800t CO2 ein

Nach vier Jahren regulärer Laufzeit haben 2 REGIonale Netzwerke für EnergieEffizienz des VEA - kurz REGINEE - erfolgreich ihre Arbeit beendet. Zur letzten feierlichen Netzwerkveranstaltung haben sich die Teilnehmer beim Kooperationspartner, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim getroffen und ihre Leistungen Revue passieren lassen.

„Unsere Netzwerke haben ambitionierte Einsparungen erzielt. Energieeffizienz bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Energie­wende. Umso mehr freuen wir uns, dass viele Unternehmen signalisiert haben, in den Folgenetzwerken mitzuwirken. Damit leisten sie einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz,“ verdeutlicht Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standort­entwicklung, Innovation und Umwelt, den Nutzen der REGINEE.

Die 19 Unternehmen haben gemeinsam über 37 GWh Energie und 10.800 t CO2 eingespart. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von über 12.000 deutschen 2-Personen-Haushalten sowie dem jährlichen pro-Kopf-Ausstoß an CO2 von etwa 1.200 Menschen in Deutschland. Aufgrund des Erfolgs wird es für beide Netzwerke noch dieses Jahr eine Neuauflage geben.

Die Unternehmen der beiden REGINEE haben mit über 70 großen und kleineren Maßnahmen die Energieeffizienz in ihren Betrieben dauerhaft gesteigert. Dabei spielten prozesstechnische Maßnahmen sowie Erneuerungen bei der Beleuchtung oder bei Motoren und Antrieben genauso eine Rolle wie Anpassungen bei der Wärme- und Kälteerzeugung und -nutzung.

Neben der Arbeit an den konkreten Maßnahmen waren die Netzwerktreffen ein wesentlicher Erfolgsgarant der REGINEE Osnabrück und Emsland. Drei- bis viermal im Jahr haben sich die Teilnehmer bei einem der Unternehmen getroffen. Der Input und die Fachvorträge zu aktuellen energiewirtschaftlichen Themen und ein Betriebsrundgang bildeten den Rahmen der Treffen, die außerdem viel Platz ließen für eine offene Diskussion der Teilnehmer untereinander.

„Durch den branchenübergreifenden Austausch lernen alle etwas dazu, was sie in ihrem eigenen Unternehmen anwenden können. Dass das funktioniert, zeigen die Einsparergebnisse und Auszeichnungen unserer REGINEE”, erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. Bereits 20 solcher REGINEE hat der VEA gegründet. Jährlich sparen diese Netzwerke über 100 GWh ein.

Im REGINEE Emsland haben sich zehn Unternehmen vernetzt und 20,5 GWh Energie sowie 6.000 t CO2 eingespart.

Am REGINEE Osnabrück nahmen neun Unternehmen teil und erzielten Einsparungen von 16,7 GWh Energie und 4.600 t CO2.

Insgesamt beteiligten sich folgende Unternehmen:

  • apetito AGAVO-Werke August Beisse GmbH
  • Coppenrath Feingebäck GmbH
  • Leiber GmbHPrivatmolkerei Naarmann GmbH
  • OVOBEST Eiprodukte GmbH & Co. KG
  • Sprehe Geflügel- und Tiefkühlfeinkost Handels GmbH & Co. KG
  • Ten Kate GmbH & Co. KG
  • vivaris Getränke GmbH & Co. KG
  • Waffelfabrik Meyer zu Venne GmbH & Co. KG
  • AGRO International GmbH & Co. KG
  • Argelith Bodenkeramik H. Bitter GmbH
  • Crespel & Deiters GmbH & Co. KG
  • Hemelter Mühle
  • Dr. Cordesmeyer GmbH & Co. KG
  • KDW Klinkerdachziegelwerk GmbH & Co. KG
  • Kröner-Stärke GmbH
  • Nexans Metallurgie Deutschland GmbH
  • SPIES Kunststoffe GmbH
  • WOB-Wessling Oberflächenveredelung GmbH

Für einige Unternehmen ist der Abschluss aber nur ein Abschied auf Zeit, denn beide Netzwerke gehen in eine zweite Runde. Sowohl für das REGINEE Osnabrück+ als auch das REGINEE Emsland+ sind interessierte Unternehmen herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.

Die bundesweite Initiative Energieeffizienz-Netzwerke unterstützt Unternehmen dabei, sich in Netzwerken zum Thema Energieeffizienz auszutauschen und dabei eigenverantwortlich Einsparziele festzulegen. Ziel der Initiative ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Initiatoren der Initiative sind die Bundesregierung sowie mehr als 20 Verbände und Organisationen der Wirtschaft, darunter auch die IHK-Organisation und der VEA. Die Geschäftsstelle der Initiative wird von der Deutschen Energie-Agentur (dena) geleitet. Jährlich erfolgt ein Monitoringbericht über die Summe innerhalb der Netzwerke umgesetzter Maßnahmen.

Über die IHK

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim ist die Selbstverwaltung der Wirtschaft aus der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Das sind rund 64.000 Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen. Sie vertritt deren Interessen gegenüber Politik und Verwaltung und leistet viele öffentliche Aufgaben. Das funktioniert nur durch das ehrenamtliche Engagement von regionalen Unternehmern.

Über den VEA

Der VEA ist mit 4.500 Mitgliedsunternehmen der bedeutendste Energiedienstleister für die energieintensive, mittelständische Wirtschaft. Mit dem Ziel, seinen Kunden bei allen Fragen der Energiekostenreduzierung zur Seite zu stehen, unterstützt und berät der VEA mit hoher Fachkompetenz und Unabhängigkeit bei der Strom- und Gasbeschaffung, Fragen zu Steuern und Umlagen sowie Energieeffizienz und -managementsystemen.

Über REGINEE

Das REGINEE – REGIonales Netzwerk für EnergieEffizienz – ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) der Bundesregierung. 500 Netzwerke mit jeweils 8 bis 12 Teilnehmern sollen bis Ende 2020 geschaffen werden.

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