Presseinformationen

Aktuelles vom VEA

17.09.2020 | Einsparungsziel klar übertroffen: REGINEE Stuttgart schließt seine Arbeit erfolgreich ab

Auf der heutigen Abschlussveranstaltung konnte das REGINEE Stuttgart (REGIonales Netzwerk für EnergieEffizienz) seine Arbeit nach vier Jahren Netzwerklaufzeit erfolgreich abschließen. Die 10 teilnehmenden Unternehmen sparten insgesamt knapp 4,1 GWh Energie ein und vermieden dadurch den Ausstoß von 2.149 Tonnen CO2. Der VEA unterstützte und förderte als Netzwerkträger die Arbeit der Unternehmen.

Mit dem Ziel, den Energiebedarf um rund 3,5 GWh sowie die CO2-Emissionen um 1.977 t zu senken, startete das REGINEE Stuttgart im Juni 2016 seine gemeinsame Arbeit. Heute kann das Netzwerk eine positive Bilanz ziehen: Durch die Umsetzung von 38 Maßnahmen zur Energieeinsparung konnte das gesetzte Ziel klar übertroffen werden. Ein Schwerpunkt des REGINEE Stuttgart lag im Bereich Beleuchtung. Hier konnten u.a. durch die Umrüstung auf LED-Technik rund 1,43 GWh eingespart werden. Auch der Bereich Heizwärme und Warmwasser bot mit 538.950 kWh und 207,3 t CO2 großes Einsparungspotenzial.

VEA-Geschäftsführer Christian Otto freut sich über das gute Ergebnis: „Für mittelständische Unternehmen wird es für die eigene Energiebilanz und als Beitrag zum Klimaschutz immer wichtiger, Potenziale zu erkennen, um Energie einzusparen. Durch die Teilnahme am REGINEE Stuttgart haben die Unternehmen einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung gemacht und einen beachtlichen Erfolg erzielt.“
Im REGINEE Stuttgart arbeiteten Unternehmen aus verschiedenen Branchen an aktuellen energetischen Herausforderungen zusammen. Neben metallverarbeitenden Betrieben waren auch ein Krankenhaus, ein Mischfutterhersteller und eine Baumschule vertreten. „Die Arbeit im REGINEE lebt durch den Austausch der Teilnehmer untereinander, da dieser neue Impulse für den eigenen Geschäftsbetrieb geben kann. Die VEA-Berater ermöglichen darüber hinaus einen Blick von außen, decken Einsparungspotenziale auf und informieren mit Fachvorträgen über Entwicklungen im Energiebereich, wie etwa rechtliche Rahmenbedingungen oder die ISO 50001“, so Christian Otto.

Das REGINEE Stuttgart ist bereits das achte erfolgreich abgeschlossene REGINEE. Bundesweit betreut der VEA derzeit 16 Effizienznetzwerke. Weitere Informationen finden Sie unter www.reginee.de.

Diese Unternehmen waren Teil des REGINEE Stuttgart:
•    alutec metal innovations GmbH & Co. KG, Sternenfels
•    beweka Kraftfutterwerk GmbH, Heilbronn
•    Die Filderklinik, Filderstadt
•    Henkel GmbH, Stuttgart
•    Hinz GmbH, Güglingen
•    Hoffmann + Krippner GmbH, Buchen
•    Metalltechnik Schmidt GmbH & Co. KG, Filderstadt
•    Selecta Klemm GmbH & Co. KG, Stuttgart
•    Universitätsmedizin Mannheim, Mannheim
•    Xerium (Andritz (Huyck.Wangner Germany GmbH)), Reutlingen

Über den VEA  

Der VEA ist mit 4.500 Mitgliedsunternehmen der bedeutendste Energiedienstleister für die energieintensive, mittelständische Wirtschaft. Mit dem Ziel, seinen Kunden bei allen Fragen der Energiekostenreduzierung zur Seite zu stehen, unterstützt und berät der VEA mit hoher Fachkompetenz und Unabhängigkeit bei der Strom- und Gasbeschaffung, Fragen zu Steuern und Umlagen sowie Energieeffizienz und -managementsystemen.

Über REGINEE

Das REGINEE – REGIonales Netzwerk für EnergieEffizienz – ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) der Bundesregierung. 500 Netzwerke mit jeweils 8 bis 12 Teilnehmern sollen bis Ende 2020 geschaffen werden.

16.09.2020 | Erneuter Einsatz für mehr Energieeffizienz: Effizienznetzwerk Osnabrück+ gegründet

Neun Unternehmen haben gestern das REGIonale Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE) gegründet. Ziel der Unternehmen ist es, ihre Energieverbräuche und somit die CO2-Emissionen erkennbar zu senken und voneinander zu lernen. Mit Unterstützung des VEA und der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim werden in den nächsten vier Jahren konkrete Einsparmaßnahmen ermittelt und umgesetzt. Die Unternehmen profitieren so auch von dauerhaft sinkenden Energieausgaben.

Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standort-entwicklung, Innovation und Umwelt, und Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA, sind erfreut über die Gründung: „Die Steigerung der Energieeffizienz bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende. Umso mehr freuen wir uns, dass unser Effizienznetzwerk seine Arbeit aufnimmt. Damit leisten die Unternehmen einen engagierten Beitrag zum Klimaschutz und zeigen, dass sie davei voneinander profitieren wollen.“ Bereits im Vorgängernetzwerk konnten zusammen mit dem REGINEE Osnabrück 50 GWh Energie eingespart werden. „Wir wollen daran anknüpfen und noch weitere Einspar¬potenziale aufdecken“, fahren die beiden fort. Das Netzwerk ist für weitere Mitglieder offen.

Zum Auftakttreffen des REGINEE Osnabrück+ lud gestern die Argelith Bodenkeramik H. Bitter GmbH nach Bad Essen ein. Neben einem Betriebsrundgang und dem Blick hinter die Kulissen des Fliesenherstellers wurden die Netzwerkteilnehmer unter anderem über aktuelle Entwicklungen auf dem Energiemarkt sowie im regulatorischen Umfeld informiert. Ein weiterer Fachvortrag erfolgte auf Wunsch der Teilnehmer zum Thema CO2-Neutralität und Dekarbonisierung, da dies für die Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Die REGINEE-Teilnehmer kommen aus verschiedenen Branchen und sind u.a. in der Herstellung von Verpackungsmitteln, Federkernmatratzen, Fliesen oder der Getreideverarbeitung tätig. Fünf der Teilnehmer waren schon im REGINEE Osnabrück aktiv.

Die bundesweite Initiative Energieeffizienz-Netzwerke unterstützt Unternehmen dabei, sich in Netzwerken zum Thema Energieeffizienz auszutauschen und dabei eigenverantwortlich Einsparziele festzulegen. Ziel der Initiative ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Initiatoren der Initiative sind die Bundesregierung sowie mehr als 20 Verbände und Organisationen der Wirtschaft, darunter auch der VEA sowie die IHK-Organisation. Die Geschäftsstelle der Initiative wird von der Deutschen Energie-Agentur (dena) geleitet. Jährlich erfolgt ein Monitoringbericht über die Summe der innerhalb der Netzwerke erzielten Einsparungen.

Über die IHK

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim ist die Selbstverwaltung der Wirtschaft aus der Region Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim. Es handelt sich dabei um rund 60.000 Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen. Die IHK vertritt deren Interessen gegenüber Politik und Verwaltung und leistet viele öffentliche Aufgaben. Das funktioniert nur durch das ehrenamtliche Engagement von regionalen Unternehmern.

Über den VEA  

Der VEA ist mit 4.500 Mitgliedsunternehmen der bedeutendste Energiedienstleister für die energieintensive, mittelständische Wirtschaft. Mit dem Ziel, seinen Kunden bei allen Fragen der Energiekostenreduzierung zur Seite zu stehen, unterstützt und berät der VEA mit hoher Fachkompetenz und Unabhängigkeit bei der Strom- und Gasbeschaffung, Fragen zu Steuern und Umlagen sowie Energieeffizienz und -managementsystemen.

Über REGINEE

Das REGINEE – REGIonales Netzwerk für EnergieEffizienz – ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) der Bundesregierung. 500 Netzwerke mit jeweils 8 bis 12 Teilnehmern sollen bis Ende 2020 geschaffen werden.


11.09.2020 | REGINEE Emsland+: Unternehmen aus dem Emsland gründen erneut Energieeffizienznetzwerk

Neun Unternehmen haben gestern das REGIonale Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE) gegründet. Ziel der Unternehmen ist es, ihre Energieverbräuche und somit die CO2-Emissionen erkennbar zu senken und voneinander zu lernen. Mit Unterstützung des VEA und der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim werden in den nächsten vier Jahren konkrete Einsparmaßnahmen ermittelt und umgesetzt. Die Unternehmen profitieren so auch dauerhaft von sinkenden Energieausgaben.

Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standort-entwicklung, Innovation und Umwelt, und Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA, sind erfreut über die Gründung: „Die Steigerung der Energieeffizienz bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende. Umso mehr freuen wir uns, dass unser Effizienznetzwerk seine Arbeit aufnimmt. Damit leisten die Unternehmen einen engagierten Beitrag zum Klimaschutz und zeigen, dass sie dabei voneinander profitieren wollen.“ Bereits im Vorgängernetzwerk konnten zusammen mit dem REGINEE Osnabrück 50 GWh Energie eingespart werden. „Wir wollen daran anknüpfen und noch weitere Einspar¬potenziale aufdecken“, fahren die beiden fort. Das Netzwerk ist für weitere Mitglieder offen.

Themenschwerpunkt der Auftaktveranstaltung war auf Wunsch der Teilnehmer die Revision (2018) der ISO 50.001, deren Umsetzung bereits in vollem Gange ist.

Die teilnehmenden Unternehmen gehören alle der Lebensmittelbranche an. Sie stellen u. a. Produkte aus Kartoffeln, Fleisch oder Eiern her, produzieren Gewürze, Gebäck, verarbeiten tierische Fette und Proteine oder bieten Essensverpflegung für Einrichtungen an. Gemeinsam ist ihnen ein hoher Energiebedarf, denn viele Prozesse, wie etwa das Trocknen oder stetige Erhitzen von Lebensmitteln, treiben den Energieverbrauch und somit auch die Kosten dafür in die Höhe. Die REGINEE-Teilnehmer sind durch ihre Branchenzugehörigkeit mit vergleichbaren energetischen Herausforderungen konfrontiert. Für sieben der neun Teilnehmer ist es bereits die zweite Teilnahme am Energieeffizienznetzwerk.

Die bundesweite Initiative Energieeffizienz-Netzwerke unterstützt Unternehmen dabei, sich in Netzwerken zum Thema Energieeffizienz auszutauschen und dabei eigenverantwortlich Einsparziele festzulegen. Ziel der Initiative ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Initiatoren der Initiative sind die Bundesregierung sowie mehr als 20 Verbände und Organisationen der Wirtschaft, darunter auch der VEA sowie die IHK-Organisation. Die Geschäftsstelle der Initiative wird von der Deutschen Energie-Agentur (dena) geleitet. Jährlich erfolgt ein Monitoringbericht über die Summe der innerhalb der Netzwerke erzielten Einsparungen.  

Über die IHK

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim ist die Selbstverwaltung der Wirtschaft aus der Region Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim. Es handelt sich dabei um rund 60.000 Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen. Die IHK vertritt deren Interessen gegenüber Politik und Verwaltung und leistet viele öffentliche Aufgaben. Das funktioniert nur durch das ehrenamtliche Engagement von regionalen Unternehmern.

Über den VEA

Der VEA ist mit 4.500 Mitgliedsunternehmen der bedeutendste Energiedienstleister für die energieintensive, mittelständische Wirtschaft. Mit dem Ziel, seinen Kunden bei allen Fragen der Energiekostenreduzierung zur Seite zu stehen, unterstützt und berät der VEA mit hoher Fachkompetenz und Unabhängigkeit bei der Strom- und Gasbeschaffung, Fragen zu Steuern und Umlagen sowie Energieeffizienz und -managementsystemen.

Über REGINEE

Das REGINEE – REGIonales Netzwerk für EnergieEffizienz – ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) der Bundesregierung. 500 Netzwerke mit jeweils 8 bis 12 Teilnehmern sollen bis Ende 2020 geschaffen werden.

27.07.2020 | Sinkende Preise: Industriestrom wird seit 2016 erstmals günstiger

Der durchschnittliche Preis für Industrie­strom ist im Vergleich zu Juli 2019 trotz gestiegener Netzentgelte und Umlagen um 4,9 Prozent gesunken, so der aktuelle VEA-Preisvergleich. Grund für die Preissenkung ist die Entwicklung der Großhandelspreise, die wegen des Konjunktur­rückgangs und der Corona-Pandemie deutlich gefallen sind.

Energieintensive Unternehmen können sich freuen: Die Strompreise sind seit 2016 erstmalig gesunken. Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA, erklärt: "Die nachlassende Konjunktur zu Beginn des Jahres sowie der Lockdown im Zuge der Corona-Pandemie haben die Nachfrage nach Strom deutlich reduziert. Günstigere Großhandelspreise sind die Folge."

In den alten Bundesländern zahlen Stromkunden nun durchschnittlich 15,76 Ct/kWh, in den neuen Bundesländern liegt der Preis im Mittel bei 16,09 Ct/kWh und somit um 2,1 Prozent bzw. 0,33 Ct/kWh höher. "Die Preisunterschiede für Strom zwischen Ost und West haben im Verlauf der letzten Jahre abgenommen, sind aber nach wie vor vorhanden", so Dr. Stuke.

Die Differenz zwischen dem teuersten und dem günstigsten Netzanbieter beträgt laut aktuellem Preisvergleich über 26 Prozent bzw. 3,77 Ct/kWh. Teuerster Anbieter ist die Schleswig-Holstein Netz mit 17,94 Ct/kWh, den günstigsten Strom erhalten Kunden der Stadtwerke Kiel Netz mit 14,17 Ct/kW. Auch der größte Preisnachlass um 8,7 Prozent ist bei den Stadtwerken Kiel Netz feststellbar - gleichauf mit den Stadtwerken Rostock. Die geringsten Preissenkungen erfolgten bei der energis Netz­gesellschaft aus Saarbrücken um lediglich 1,9 Prozent und bei der Enervie Vernetzt mit Sitz in Hagen um 2,9 Prozent.

"Die Wechselbereitschaft der Stromkunden ist in den letzten Jahren zwar ständig gestiegen, aber noch immer sind einige nur bei beachtlichen Preisunterschieden zu einem Versorgerwechsel bereit", merkt Dr. Stuke an. "Ein Grund ist sicherlich die Komplexität des liberalisierten Strommarkts. Denn nur mit großem Aufwand gelingt es, sich einen umfassenden Marktüberblick zu verschaffen", gibt er zu bedenken. "Damit jedoch kein Potenzial verschenkt wird, unterstützt der VEA hier mit seiner Marktkenntnis und bietet professionelle Beratung sowie Hilfe bei der Ausschreibung des Strombedarfs über den Marktplatz www.vea-online.de an. Gerade jetzt, wo die Preise gesunken sind, ist der richtige Zeitpunkt, aktiv zu werden", fügt er hinzu.

Der halbjährlich erscheinende VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Stromnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der 15 Abnahmefälle. Die genannten Preise berücksichtigen alle Kosten für die Netznutzung, Strom­beschaffung, Umlagen (EEG-, KWKG-, § 19-StromNEV-, Offshore- und Abschaltbare-Lasten-Umlage) sowie Konzessions-abgaben und Lieferantenmargen. Im Preisvergleich nicht enthalten sind Strom- und Mehrwertsteuer.

20.07.2020 | Kosteneinsparung bei Netzentgelten - VEA unterstützt Ostrauer Kalkwerke

Die Ostrauer Kalkwerke GmbH in Sachsen entschied sich 2014, eine atypische Netznutzung einzuführen, um Netzentgeltkosten einzusparen. Vor dem Hintergrund einer langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit war schnell klar, dass das Unternehmen dabei auf die Expertise des VEA setzen würde.

Im eigenen Tagebau gewinnt die Ostrauer Kalkwerke GmbH Kalkstein, den sie zu Produkten für die Landwirt­schaft, für den Straßen- und Wegebau sowie für den Garten- und Landschaftsbau weiterverarbeitet. Die Ver­arbeitung insbesondere das Mahlen des Kalksteins ist mit einem hohen Energiebedarf verbunden. „Als energie­intensives Unternehmen ist unser unternehmerischer Erfolg natürlich auch von einer energieeffizienten Ar­beitsweise und einer kostensparenden Energiebeschaf­fung abhängig“, erklärt Ulrich Dürasch, Geschäftsführer der Ostrauer Kalkwerke GmbH. „Der VEA unterstützt uns hier schon seit vielen Jahren zum Beispiel bei unserem Energiemanagement, bei der Energiesteuerrückerstat­tung oder bei der Gas- und Strombeschaffung. Somit war er auch unser erster Ansprechpartner für die Einführung einer atypischen Netznutzung.“

Verpflichtet sich ein Unternehmen gegenüber den Netz­betreibern, in Hochlastzeiten seine Leistungsspitze deut­lich zu reduzieren, können ein individuelles Netzentgelt vereinbart und damit Kosten eingespart werden. Die verschiedenen Produkte der Ostrauer Kalkwerke GmbH unterscheiden sich zum Teil erheblich bezüglich des Strombedarfs bei ihrer Herstellung. Das versetzt das Unternehmen in die Lage, stromintensive Produktions­prozesse außerhalb der Hochlastzeitfenster zu legen und dadurch das vorgelagerte Stromnetz zu entlasten. Ein weiterer Umstand, der dem Unternehmen eine atypi­sche Netznutzung ermöglicht, ist, dass sich Hochlast­zeitfenster vorrangig im Winter und Herbst befinden und die Ostrauer Kalkwerke GmbH ihre energieintensivste Produktion im Sommer hat. In dieser Zeit ist die Nach­frage besonders hoch, da ein zentrales Produkt des Unternehmens, der Düngekalk, von den Landwirten vor­rangig im Sommer gekauft wird, um ihn unmittelbar nach der Getreideernte auszubringen.

Kompetente Unterstützung im gesamten Prozess

„Nachdem wir entschieden hatten, unsere Netznutzung umzustellen, haben wir uns zunächst vom VEA zu den Voraussetzungen, zur Gesetzeslage und zu den spezi­fischen Möglichkeiten für unser Unternehmen beraten lassen“, erinnert sich Ulrich Dürasch. Anschließend führte der VEA die Prognoserechnungen durch, um das Einsparpotenzial der Ostrauer Kalkwerke GmbH zu berechnen und unterstütze bei der Erstellung eines Ab­laufplans für die technische und vertragliche Umsetzung. „Der VEA hat auch die Abstimmung mit den Behörden und Netzbetreibern übernommen und die vertragliche Vereinbarung für das individuelle Netzentgelt vorberei­tet. Das war für uns eine große Erleichterung, da wir so keinen bürokratischen Aufwand hatten und viel Zeit einsparen konnten“, betont Ulrich Dürasch. Die Ostrauer Kalkwerke GmbH stellte den Einsatz ihrer energie­intensiven Mahlanlagen so um, dass diese in Hochlast­zeitfenstern nicht alle in Betrieb sind. Um sicherzustellen, dass die reduzierte Leistung nicht überschritten wird, hat das Unternehmen eine automatische Überwachungs- und Abschalteinrichtung installiert. Außerdem wird die Einhaltung der atypischen Netznutzung regelmäßig vom VEA anhand der Lastgangdaten des Unternehmens überprüft. „Man muss hier ja sehr genau arbeiten, es kommt in den Hochlastzeitfenstern auf jede Viertel­stunde an. Eine Überschreitung würde bedeuten, die reduzierten Netzentgelte für das gesamte Jahr zu verlie­ren“, erläutert Ulrich Dürasch. Auch wenn die Umstellung auf eine atypische Netznutzung mit Aufwand verbunden war, hat es sich für die Ostrauer Kalkwerke GmbH gelohnt. In Hochlastzeitfenstern kann das Unternehmen seine Leistungsspitze im Regelfall um 400-500 kW redu­zieren, wodurch es sich bis zu 50 % seines Netzentgelts spart.

Wenn auch Sie von den Vorteilen reduzierter Netz­entgelte profitieren möchten, sprechen Sie bitte Ihren VEA-Berater an. Gerne prüfen wir für Sie Ihre Einsparpotenziale.

14.07.2020 | Referentenentwurf des BMWi - Verordnung zur Umsetzung pandemiebedingter und eilbedürftiger Anpassungen in Rechtsverordnungen auf Grundlage des Energiewirtschaftsgesetzes (§ 19 Abs. 2 StromNEV)

Position in aller Kürze:


Grundsätzlich wird der Vorschlag des BMWi für eine Übergangsregelung zu § 19 Abs. 2 StromNEV in Bezug auf die 7000-h Regel begrüßt. Eine Übergangsregelung, die auch dem Mittelstand hilft, muss aber auch die Atypik berücksichtigen. Denn der energieintensive Mittelstand nimmt sehr viel häufiger die Regelung zur atypischen Netznutzung in Anspruch. Auch hier besteht das Risiko, dass viele Unternehmen aufgrund der Corona-Krise ihr Produktions- und Stromabnahmeverhalten so ändern mussten, dass sie die Voraussetzungen für eine atypische Netznutzung mindestens im Kalenderjahr 2020 nicht erfüllen können.
Außerdem sind sowohl bei der 7000-h Regel wie auch bei der Atypik die Fälle zu berücksichtigen, die in 2019 ausnahmsweise die Voraussetzungen nicht erfüllt haben oder die in 2020 erstmals ein individuelles Netzentgelt vereinbaren wollten.

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07.07.2020 | Bundesrat beschließt Ausstieg aus der Kohle und Einstieg in die CO2-Bepreisung

Der Bundesrat hat bei seiner letzten Sitzung vor der parlamentarischen Sommerpause mehrere Gesetze zur Energiewende auf den Weg gebracht. Dazu gehören vor allem das Kohleausstiegsgesetz und das zugehörige Strukturhilfegesetz. Zudem haben die Länder das Brenn­stoffemissionshandelsgesetz, das die CO2-Bepreisung für Wärme und Verkehr einführt, und das Gebäude­energiegesetz verabschiedet.

Spätestens 2038 ist Schluss mit der Kohleverstromung

Anderthalb Jahre nach den Empfehlungen der soge­nannten Kohlekommission haben Bundestag und Bun­desrat – am Ende im Eilverfahren – doch noch die Gesetze zum Ausstieg aus der Kohleverstromung auf den Weg gebracht. Spätestens im Jahr 2038 wird damit das letzte deutsche Kohlekraftwerk vom Netz gehen, möglicherweise auch schon früher. Für die Betreiber von Braunkohle- und von Steinkohlekraftwerken sieht der Gesetzgeber dabei unterschiedliche Ausstiegspfade vor.

Dem Kohleausstiegsgesetz zufolge werden die Betreiber der Braunkohlekraftwerke und -tagebaue über einen öffentlich-rechtlichen Vertrag für die vorzeitige Abschal­tung ihrer Anlagen finanziell entschädigt. Der Vertrag sieht verbindliche Stilllegungsdaten vor, der Gesetzge­ber könnte diese aber „entschädigungsfrei“ um drei Jahre vorziehen, so dass das letzte Braunkohlekraftwerk im Jahr 2035 vom Netz ginge. Das Vertragswerk braucht aus beihilferechtlichen Gründen aber noch grünes Licht aus Brüssel. Sollte die EU-Kommission nicht zustimmen, stehen Nachverhandlungen an.

Die Betreiber von Steinkohleanlagen erhalten hingegen nur eine Entschädigung, wenn sie ihre Anlagen in Aus­schreibungen bis zum Jahr 2027 zur Abschaltung anbie­ten. Der von der Politik festgesetzte Höchstpreis sinkt dabei von 165 €/kW installierter Kraftwerksleistung im Jahr 2020 auf nur noch 89 €/kW im Jahr 2027. Eine Här­tefallregelung soll Betreiber junger Steinkohleanlagen entschädigen, die weder an Ausschreibungen teilneh­men noch über eine ebenfalls neu beschlossene Förde­rung umgerüstet werden können.

Um den Strukturwandel in den Braunkohleregionen zu fördern, sieht das begleitende Strukturstärkungsgesetz, das der Bundesrat ebenfalls beschloss, bis 2038 Finanz­hilfen von insgesamt bis zu 40 Mrd. € vor. Dabei gehen 43 % an das Lausitzer Revier, 37 % an das Rheinische Revier und 20 % an das Mitteldeutsche Revier. Die Mittel sollen unter anderem in die Erweiterung von For­schungs- und Förderprogrammen, in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder in die wirtschaftsnahe Infrastruktur fließen.

KWK-Gesetz bis Ende 2029 verlängert

Zusammen mit dem Kohleausstiegsgesetz nimmt der Gesetzgeber auch Änderungen am Gesetz zur Förde­rung der Kraft-Wärme-Kopplung vor. Dieses wird bis zum 31. Dezember 2029 verlängert und soll künftig stär­kere Anreize zur Umstellung von kohlebefeuerten KWK-Anlagen auf Gas oder erneuerbare Brennstoffe liefern. Der sogenannte Kohleersatzbonus steigt mit dem Alter der Anlagen und beläuft sich auf 50 €/kW für ältere bis 390 €/kW für neuere Anlagen. Durch die Gesetzesände­rung steigt zudem die Grundförderung für große KWK-Anlagen ab 2023 um 0,5 Cent/kWh.

Neuer CO2-Preis steigt schrittweise auf bis zu 65 €/t

Nach der vorausgegangenen Verständigung im Vermitt­lungsausschuss hat der Bundesrat nun auch die neue CO2-Bepreisung für die Sektoren Wärme und Verkehr beschlossen. Nach der Kritik der Länderkammer hatten sich Bundestag und Bundesrat im Vermittlungsverfahren auf die Erhöhung des Einstiegspreises von 10 auf 25 €/t CO2 verständigt. Bis 2025 soll der Preis auf 55 €/t anstei­gen, zuvor waren nur 35 €/t vorgesehen. Für die Zeit da­nach haben sich Bund und Länder auf einen Preiskorri­dor von 55 bis 65 €/t CO2 verständigt.

Teilnehmer des neuen nationalen Emissionshandels­systems sind die Inverkehrbringer der Heiz- und Kraft­stoffe. Für den Zeitraum 2021 und 2022 sind die Pflich­ten zur Abgabe von Zertifikaten auf die Hauptbrennstoffe beschränkt und erfassen noch nicht Emissionen aus der Abfallverbrennung, von Ersatzbrennstoffen oder von Kohle im Hausbrand. Diese sind danach betroffen. Als Ausgleich für den neuen CO2-Preis hat die Bundes­regierung eine Absenkung der EEG-Umlage angekün­digt. Der Bundesrat erwartet nun, dass diese auch tat­sächlich zum 1. Januar 2021 veranlasst wird, um Unter­nehmen und Bürger zu entlasten, heißt es in dem Be­schluss.

15.04.2020 | Entlastung mittelständischer Unternehmen: Gaspreise sinken um 21,9 Prozent

Gute Nachrichten für mittelständische Unternehmen: Die Preise für Erdgas sind in den vergangenen 6 Monaten in allen Netzgebieten gesunken. Das geht aus dem aktuellen Preisvergleich des VEA hervor, der halbjährlich 50 große Netzgebiete in der Bundesrepublik untersucht. Industriekunden zahlen demnach nun durchschnittlich 1,92 Ct/kWh für Erdgas und somit 21,9 Prozent weniger als im Oktober des Vorjahres.

"Durch niedrige Großhandelsnotierungen sind die Preise für Erdgas bundesweit gesunken, was mittelständische Unternehmen derzeit entlastet", sagt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. "Die Gründe für die gesunkenen Preise sind vielseitig: Neben generell sinkenden Preisen für Rohöl und Kohle, den wärmeren Wintern in Europa bei gleichzeitig kaum reduzierter Erdgasförderung, spielen auch die stagnierende Weltwirtschaft und die damit verbundene Unsicherheit eine Rolle. Nicht zuletzt sorgt auch die Corona-Krise im letzten Monat für die sinkende Preisentwicklung", fährt er weiter fort.

Wie der Preisvergleich zeigt, bestehen jedoch weiterhin große Unterschiede zwischen den einzelnen Gebieten. So zahlen mittelständische Sondervertragskunden bei den zehn teuersten Netzgebieten durchschnittlich 2,06 Ct/kWh für Erdgas. Die gleiche Leistung kostet in den zehn günstigsten Netzgebieten durchschnittlich lediglich 1,79 Ct/kWh und ist somit 14,8 Prozent günstiger. Die größte Preissenkung erfolgte bei den Stadtwerken Rostock (‑25,2 Prozent), die geringste bei Westfalen Weser Netz mit Sitz in Paderborn (‑18,8 Prozent).

Zu den teuersten Netzgebieten zählen die Stadtwerke Kiel Netz (mit 2,18 Ct/kWh der teuerste Netzbetreiber), Netze BW mit Sitz in Stuttgart sowie das Westfalen Weser Netz mit Sitz in Paderborn. Die Liste der günstigsten Netzgebiete wird vom Dortmunder Netz angeführt, welches mit 1,76 Ct/kWh am günstigsten ist. Weiter gehören auch die Stadtwerke Rostock und wesernetz Bremen zu den günstigsten Netzen in Deutschland.

"Insbesondere wegen der großen Preisunterschiede zwischen den Netzgebieten, ist es für Unternehmen wichtig, jetzt zu handeln und sich einen Marktüberblick zu verschaffen, um einen optimalen Anbieter zu identifizieren", sagt Stuke. "Neben dem Preis sind auch andere Kriterien wie etwa die Flexibilität hinsichtlich der abzunehmenden Gasmenge, die Konsequenzen bei Überschreiten der maximal vereinbarten Stundenmenge oder die Vertragslaufzeit zu beachten", fügt er an und fährt weiter fort: "Das kann schnell unübersichtlich werden. Der VEA bietet Unternehmen daher professionelle Beratung an und unterstützt sie bei der Angebotsbewertung". Auf dem digitalen Marktplatz VEA-Online können Unternehmen zudem ihren Gasbedarf ausschreiben und erhalten maßgeschneiderte Angebote verschiedener Anbieter.

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland, womit ein erheblicher Teil des deutschen Gasnetzes abgedeckt wird. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der 15 Abnahmefälle. Die aufgeführten Preise basieren auf Vollversorgungsverträgen, die im ersten Quartal 2020 abgeschlossen wurden, am 1. April 2020 beginnen und eine Laufzeit von 12 Monaten haben. Der Preisvergleich berücksichtigt alle Kosten außer Erdgas- und Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellt der VEA Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

31.03.2020 | Deutliche regionale Unterschiede bei Gas-Netzentgelten

Die Netzentgelte für Gas haben sich in den vergangenen 12 Monaten kaum verändert, so der aktuelle Vergleich des VEA. Durchschnittlich steigt das Entgelt um 0,009 Ct/kWh auf 0,60 Ct/kWh an. Allerdings sind Preisdifferenzen von über 400 Prozent zwischen den verschiedenen Netzbetreibern zu verzeichnen. So liegt die größte relative Preissteigerung bei 49 Prozent, die größte relative Preissenkung bei 40 Prozent.

"Auffallend sind die signifikanten regionalen Unterschiede des Netznutzungsentgelts für Gas in Deutschland", stellt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA, fest. "Besonders im Osten und Süden der Bundesrepublik sind Unternehmen durch hohe Netznutzungsentgelte belastet."

Bei den zehn teuersten Gas-Netzbetreibern zahlen mittelständische Sondervertragskunden durchschnittlich 1,16 Ct/kWh für die Netznutzung. Die gleiche Leistung kostet bei den zehn günstigsten Netzversorgern durchschnittlich lediglich 0,26 Ct/kWh.

Zu den teuersten Netzbetreibern zählen aktuell u.a. die Stadtwerke Bad Wildbad, Stadtwerke Burg Energienetze und die Stadtwerke Altensteig. Die günstigsten Netzgebiete sind derzeit die Gemeindewerke Holzkirchen, Stadtwerke Lemgo und die Stadtwerke Nettetal.

"Da sich der von Unternehmen zu entrichtende Gaspreis an den Kosten für die Netznutzung orientiert, ist ein kontinuierlicher Überblick über den Markt und die Entwicklung der Netznutzungsentgelte von großer Bedeutung", führt Stuke an. "Diesen Überblick kann der VEA mittels seiner Datenbank und professioneller Beratung verschaffen", fährt er fort. "Eine gute Informationslage sei schließlich eine wichtige Voraussetzung für Unternehmen, um die eigene Gasversorgung optimal gestalten zu können."

Der Netznutzungsentgeltvergleich des VEA umfasst 665 Gasnetzbetreiber, wodurch ein sehr hoher Repräsentationsgrad vorliegt. Untersucht werden Sondervertragskunden, die über eine kontinuierliche Leistungsmessung verfügen. Der Vergleich umfasst 15 Abnahmefälle und weist Durchschnittspreise aus, die auf den Preiskomponenten für Arbeit und Leistung basieren. Mess- und Abrechnungskosten sind darin nicht berücksichtigt.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellt der VEA Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

25.03.2020 | Mittelstand durch Steigerung der Strom-Netzentgelte weiterhin stark belastet

Die Strom-Netznutzungsentgelte sind laut aktuellem VEA-Preisvergleich erneut angestiegen. Bereits seit 2009 steigen die Preise - bis auf eine Ausnahme im Jahr 2018 - kontinuierlich an. Aktuell zahlen Unternehmen im Mittelspannungsbereich im Durchschnitt 4,46 Ct/kWh und damit 5,2 Prozent mehr als im April 2019; im Niederspannungsbereich steigen die Preise um 3,9 Prozent auf durchschnittlich 7,55 Ct/kWh. Nach wie vor herrschen große regionale Preisunterschiede, wobei der Westen und Südwesten der Bundesrepublik das niedrigste Preisniveau zeigen.  

Die Preise zwischen den teuersten und den günstigsten Netzbetreibern unterscheiden sich um mehr als 320 Prozent, wie aus dem aktuellen Preisvergleich hervorgeht. Mittelständische Sondervertragskunden müssen für die Netznutzung bei den zehn teuersten Netzbetreibern durchschnittlich 7,57 Ct/kWh im Mittelspannungsbereich bzw. 13,77 Ct/kWh im Niederspannungsbereich zahlen. Bei den zehn günstigsten Netzversorgern kostet die gleiche Leistung durchschnittlich lediglich 2,36 Ct/kWh bzw. 4,17 Ct/kWh.  

Zu den preisgünstigsten Netzbetreibern im Mittelspannungsbereich gehören die Stadtwerke Schwarzenbach a.d. Saale, die Stadtwerke Waldkirchen und SWV Regional mit Sitz in Versmold. Die teuersten Anbieter sind das Elektrizitätswerk Hindelang, Kraftwerk A. Poettinger mit Sitz in Farchant und Bauer Elektrounternehmen mit Sitz in Buchbach.

"Für die meisten mittelständischen Unternehmen ist es wegen der Vielzahl der Angebote, neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Dynamik der Preisänderungen nahezu unmöglich, einen Überblick über den Markt zu behalten", äußert Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. "Hier kann eine professionelle Beratung durch den VEA sinnvoll sein und wirtschaftliche Vorteile bringen", erklärt er weiter. Mithilfe der VEA-Datenbank können Mitgliedsunternehmen sich kontinuierlich über die Netzentgelte deutschlandweit informieren.  

Der Netznutzungsentgeltvergleich des VEA umfasst 801 Netzbetreiber und weist dadurch einen sehr hohen Repräsentationsgrad auf. Untersucht werden ausschließlich Sondervertragskunden, die über eine kontinuierliche Leistungsmessung verfügen. Der Vergleich umfasst neben 15 Abnahmefällen mit mittelspannungsseitiger Versorgung und Messung drei weitere Abnahmefälle mit niederspannungsseitiger Versorgung und Messung.  

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellt der VEA Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.  

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