Pressemitteilungen

Aktuelle Informationen vom VEA

25.03.2015 | Eckpunktepapier „Strommarkt“: Pläne des BMWi gefährden dezentrale umweltfreundliche Energieerzeugung

Hannover, 25.03.2015. Die zukünftige Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) soll auf „gasbetriebene Anlagen der öffentlichen Versorgung konzentriert“ werden, heißt es im Eckpunktepapier „Strommarkt“ des BMWi für die Energieklausur der Großen Koalition. Anlagen zur Eigenerzeugung für einzelne Gebäude oder Werke von mittelständischen Unternehmen sollen künftig erheblich weniger bzw. keine Zuschläge mehr erhalten.

- Bundesregierung darf Potenziale der flexiblen und umweltfreundlichen KWK nicht verschenken
- VEA begrüßt geplante Weiterentwicklung des Strommarktes mit Flexibilitätsoptionen

Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) beurteilt die Einschränkungen bei der Förderung der umweltfreundlichen KWK, wie sie im Eckpunktepapier formuliert werden, äußerst kritisch. „Die geplante Regelung ist kontraproduktiv, da wichtige Vorteile der KWK ungenutzt bleiben, die wir in Zukunft für unsere Energieversorgung brauchen“, betont Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. „Denn die Objektversorgung – und somit auch die Eigenstromerzeugung von Unternehmen – fördert die dezentrale Energieerzeugung und macht den Strommarkt letztlich auch flexibler.

Laut VEA würde die Bundesregierung mit einer Umsetzung der Vorschläge das spezifische Potenzial der Flexibilität von KWK, das sie eigentlich fördern will, verschenken. „Zudem würde die Bereitschaft des Mittelstandes, in die umweltfreundliche KWK zu investieren, zurückgehen“, sagt Dr. Volker Stuke.   

Generell begrüßt der VEA die Pläne, bei der Weiterentwicklung des Strommarktes auf Flexibilitätsoptionen statt Kapazitätsmärkte zu setzen. Umso wichtiger erscheint es in diesem Zusammenhang, die flexible und regelbare KWK zu fördern. Von Seiten des Verbandes ist es daher nicht nachvollziehbar, dass sowohl das Ausbauziel als auch die Förderung von KWK massiv eingeschränkt werden sollen.    

23.03.2015 | Christian Otto verstärkt VEA als zweiter Geschäftsführer

Hannover, 20.03.2015. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) baut sein Management aus: Christian Otto verstärkt rückwirkend zum 1. Januar 2015 die Geschäftsführung in Hannover. Damit wird der 45-Jährige zum zweiten Geschäftsführer neben Dr. Volker Stuke.

- Christian Otto wird Ansprechpartner für Fragen der Energiepolitik und den Bereich Öffentlichkeitsarbeit

- Dr. Volker Stuke jetzt Hauptgeschäftsführer des Verbands

Otto arbeitet seit 16 Jahren beim VEA: Als energiewirtschaftlicher Mitarbeiter und Energieberater sammelte der Diplom-Ökonom Erfahrungen im Verband. Zuletzt leitete er den Bereich Marketing und Vertrieb. Zudem war er seit 2011 für die Themenfelder Energiepolitik und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

„Wir freuen uns, mit Christian Otto einen erfahrenen Energieexperten und langjährigen VEA-Mitarbeiter für die Geschäftsführung gewonnen zu haben", sagt der Vorstandsvorsitzende August Wagner.

Mit der neuen Führungsspitze ergeben sich auch neue Zuständigkeiten: Otto wird zum Ansprechpartner für Fragen der Energiepolitik und den Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Für alle Organisationsangelegen-heiten sowie für den Bereich der energiewirtschaftlichen und –technischen Beratung bleibt weiterhin Dr. Volker Stuke als Hauptgeschäftsführer zuständig.

28.01.2015 | Karriere: Energieeffizienzberater (m/w) gesucht

Der VEA vertritt die energiewirtschaftlichen Interessen seiner etwa 4.500 Mitglieder. Unsere Berater sind persönliche Ansprechpartner für die individuellen Fragestellungen der VEA-Mitglieder. Markttransparenz, Energiebeschaffung, Controlling und Energieeffizienz sind dabei unsere Kernaufgaben.


Die VEA Beratungs-GmbH ist 1980 als Tochterunternehmen des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. in Hannover gegründet worden. Die Tätigkeitsschwerpunkte sind neben der Beschaffung von Strom- und Erdgasmengen die Einführung von Energieeffizienz­projekten für die etwa 4.500 Mitgliedsunternehmen des Verbandes. Zur Verstärkung unseres Effizienz-Teams in Hannover suchen wir eine/n 

Energieeffizienzberater (m/w)

Ihre Aufgabenschwerpunkte

• Bundesweite Beratungsdienstleistungen im Bereich Energieeffizienz und Energiemanagementsysteme
• Entwicklung von Versorgungskonzepten
• Bewertung von Effizienzmaßnahmen
• Durchführung von Präsentationen und Workshops 


Ihr Profil

• Verbindliches Auftreten
• Eigenverantwortlicher und strukturierter Arbeitsstil
• Gute Kommunikationsfähigkeit
• Berufserfahrung im Bereich Energieeffizienz möglichst mit KfW-Zulassung als Effizienzberater


Unser Angebot

• Ein abwechslungsreicher und eigenverantwortungsvoller Aufgabenbereich
• Intensive Einarbeitung und Schulung
• Unbefristete Anstellung mit überdurchschnittlicher, leistungsbezogener Vergütung
• Ein motiviertes Team, das sich auf Ihre Unterstützung freut

 
Wir freuen uns auf Ihre aussagefähige Bewerbung. Gern auch per E-Mail an: mreddig@vea.de


Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V .
Marina Reddig
Zeißstraße 72, 30519 Hannover
Telefon: 0511 9848-113

12.01.2015 | Entlastung für den Mittelstand: Strom ist 2015 über 4 Prozent günstiger

Hannover, 12.01.2015. Um durchschnittlich 4,3 Prozent sind die Strompreise seit Januar 2014 gefallen. Dies zeigt der regelmäßig veröffentlichte Strompreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA). Grund für die Preissenkung sind die um rund 10 Prozent rückläufigen Großhandelspreise. Die Netznutzungsentgelte sind hingegen um rund 30 Prozent gestiegen. Immer noch zahlen Stromkunden in den neuen Bundesländern deutlich mehr.

- Rückläufige Großhandelspreise und liberale Marktdynamik sorgen für Strompreissenkung

- Kosten in neuen Bundesländern im Durchschnitt 6,5 Prozent höher als im Westen Deutschlands

„Trotz der gestiegenen Entgelte für die Netznutzung konnte durch den zunehmenden Wettbewerb unter den Stromanbietern und die um rund 10 Prozent rückläufigen Großhandelspreise eine durchschnittliche Preissenkung von 4,3 Prozent verzeichnet werden", erläutert Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA. Für Unternehmen bietet dies großes Potenzial, Kosten beim Stromeinkauf einzusparen. „Es ist allerdings schwierig geworden, sich auf dem Markt zu orientieren", so Stuke. Daher empfiehlt der Verband eine professionelle Energieberatung. Schnell und unkompliziert sind zum Beispiel Ausschreibungen über den vom VEA betriebenen Marktplatz VEA-Online.

Die preisliche Differenz der Angebote zwischen den alten Bundesländern (durchschn. 13,47 Ct/kWh) und den neuen Bundesländern (durchschn. 14,35 Ct/kWh) liegt bei rund 7 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent gesunken. Der gesamtdeutsche Durchschnitt liegt währenddessen bei 13,65 Ct/kWh.

Nach dem Vergleich des VEA sind die drei günstigsten Anbieter die Rheinische NETZGesellschaft in Köln (12,43 Ct/kWh), gefolgt von den Stadtwerken Kiel und dem e-netz in Darmstadt. Der teuerste Anbieter ist das Wemag Netz in Schwerin (15,92 Ct/kWh), gefolgt vom Schleswig- Holstein Netz in Quickborn und dem Netz Leipzig.

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Stromnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der bekannten 15 mittelspannungsseitig versorgten Abnahmefälle. Im Preisvergleich nicht enthalten sind Strom- und Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Christian Otto

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