Presseinformationen

Aktuelles vom VEA

24.06.2016 | Der VEA-Vorstand wird personell verstärkt.

Neu im Vorstand: Herr Robert Mauerlechner.

Die diesjährige VEA Mitgliederversammlung am 09.06.2016 in München hat Herrn Robert Mauerlechner, Geschäftsführer der Sachtleben Bergbau GmbH & Co. KG in Hausach, einstimmig in den Vorstand gewählt.

09.06.2016 | EEG-Reform: VEA sieht Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstandes weiterhin in Gefahr

München. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) macht bei der heute stattfindenden Jahreshauptversammlung in München auf die Gefahren der EEG-Novelle für den energieintensiven deutschen Mittelstand aufmerksam. Der gestern vom Kabinett gebilligte Gesetzentwurf sieht eine Ausschreibungspflicht ab 750 kW-Anlagen vor. Diese Grenze erachtet der Verband als zu hoch. Zudem bleibt die anteilige EEG-Umlage auf Eigenstromversorgung erhalten. Damit gehen für mittelständische Unternehmen erhöhte Energiekosten einher, die deren Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gefährden.

„Der Fortbestand der anteiligen EEG-Umlage auf die für den Eigenverbrauch erzeugte elektrische Energie belastet den Mittelstand“, bestätigt August Wagner, Vorstandsvorsitzender des VEA. „Die mittelständischen Unternehmen stärken nicht nur die Wirtschaftskraft Deutschlands, sondern tragen durch die dezentrale Eigenerzeugung auch zum Gelingen der Energiewende bei. Eine Schwächung dieser Unternehmen hat maßgebliche Konsequenzen.“

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung auf der verschiedene Verbandsthemen besprochen wurden, bemängelt der VEA, dass der Förderungsfortbestand für Anlagen mit einer installierten Leistung bis 750 kW zu erhöhten Energiekosten bei einem Großteil der mittelständischen Stromverbraucher führt. Die Förderung wird durch die EEG-Umlage als Teil der Stromkosten finanziert, die trotz einer gegenteiligen Ankündigung seitens der Bundesregierung auch weiterhin anteilig für Eigenstromerzeuger anfällt. „Damit wird der energieintensive Mittelstand für seine Bemühungen zur Eigenstromerzeugung bestraft. Bereits 2014 wurde durch die regulatorische Rahmenänderung der EEG-Umlage dem Mittelstand die Planungssicherheit genommen, wodurch im Bereich Eigenstromerzeugung schätzungsweise ein Investitionsvolumen von 1,3 Milliarden Euro zurückgehalten wurde. Mit der KWKG-Novelle wurde die Situation dann noch verschärft“, sagt Wagner.
 
Der befürchtete Anstieg der Energiekosten führt dazu, dass den mittelständischen Unternehmen nicht nur das Geld für Investitionen und Neuentwicklungen fehlt, sondern auch die eigenen Produkte im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz preisintensiver werden. Der volkswirtschaftliche Motor Mittelstand gerät damit ins Stocken und mit ihm der gesamte Wirtschaftsstandort Deutschland. 

20.05.2016 | VEA fordert Vertrauensschutz für Unternehmen im neuen Energie- und Stromsteuergesetz

Hannover. Im Rahmen der Verbändeanhörung zum Referentenentwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Energie- und des Stromsteuergesetzes hat der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) Stellung für den energieintensiven Mittelstand in Deutschland bezogen. Einige der Änderungen würden eine erhebliche Belastung für produzierende Unternehmen und vor allem für das Gesundheitswesen mit sich bringen, so der Verband.

„Der Entwurf bringt Probleme für die mittelständischen Unternehmen mit sich, da er in seiner jetzigen Fassung Mehrkosten für bereits bestehende Anlagen bedeuten würde, die bei deren Bau nicht kalkulierbar waren“, betont VEA-Geschäftsführer Christian Otto. Neben zahlreichen Änderungen sind von der Bundesregierung Einschränkungen der bisher geltenden Energie- und Stromsteuerentlastung für kleine Stromerzeugungsanlagen geplant. Hier soll die Freigrenze von 2 MW auf unter 1 MW sinken.

„Mit dieser Steueränderung käme es zum Beispiel zur Mehrbelastung einer 1 MW KWK-Anlage in Höhe von etwa 150.000 Euro pro Jahr. Durch die EEG-Reform sind für diese Anlagen bereits 190.000 Euro und durch das neue KWKG ab 2016 etwa 200.000 Euro an Mehrkosten, jeweils pro Jahr, entstanden. Das sind insgesamt ca. 540.000 Euro im Jahr. Die Eigenerzeugung, die auch zu einer dezentralen Energieversorgung in Deutschland beiträgt, ist damit nicht mehr wirtschaftlich anwendbar“, sagt Otto. Vor allem Einrichtungen im Gesundheitswesen, zum Beispiel Krankenhäuser, die in den vergangenen Jahren in solche Anlagen investiert haben, bekämen die Entlastung im Nachhinein gestrichen, so der Geschäftsführer.

Diese und weitere zentrale Kritikpunkte reichte der Verband fristgerecht in Form einer Stellungnahme beim Bundesministerium der Finanzen (BMF) ein. Grundsätzlich würdigte der VEA den Referentenentwurf jedoch ausdrücklich. „Es ist zu begrüßen, dass mit dem vorliegenden Referentenentwurf die Möglichkeiten der Steuerentlastung beibehalten werden“, betont Christian Otto. „Es ist auch gut, dass damit eine beihilferechtliche Absicherung geschaffen wird.“ 

Weitere Informationen und eine ausführliche Beschreibung der Kritikpunkte finden Sie in der Stellungnahme des VEA zur Änderung des Energie- und des Stromsteuergesetzes, die wir Ihnen unten zum Download bereitstellen.

23.03.2016 | Berliner Energietage

Vom 11. - 13. April 2016 finden die Berliner Energietage statt.

In diesem Rahmen erfolgt am 13.04. von 09:00 - 13:00 eine Veranstaltung zum Thema Energieeffizienz-Netzwerke. (Programmlink: www.energietage.de/programm/programm.html)

05.02.2016 | VEA fordert Korrekturen bei Referentenentwurf für EnSTransV

Unverhältnismäßiger Verwaltungsaufwand schade kleinen und mittleren Unternehmen …

Hannover, 02.02.2016. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) hat eine Stellungnahme zum Referentenentwurf zur „Verordnung zur Umsetzung von unionsrechtlichen Veröffentlichungs-, Informations- und Transparenzpflichten für das Energiesteuer- und das Stromsteuergesetz sowie zur Änderung der Energiesteuer- und der Stromsteuer-Durchführungsverordnung“ (EnSTransV) eingereicht. Im Zentrum der Kritik des VEA steht der Verwaltungsaufwand, den die EnSTransV in dieser Form für kleine und mittlere Unternehmen mit sich bringen würde.   

„Der Referentenentwurf der EnSTransV ignoriert die Tatsache, dass kleinere mittelständische Unternehmen die Fülle an vorgesehenen Pflichten in der Praxis nicht wirtschaftlich bewältigen können“, sagt Christian Otto, Geschäftsführer des VEA. „Der Verwaltungsaufwand ist unverhältnismäßig und schadet den Betrieben.“ Der Verband kritisiert insbesondere ungeeignete Fristen und eine zu niedrige Grenze für die Befreiung von der Meldepflicht.

Die Bundesregierung will mit der EnSTransV eine nationale Rechtsgrundlage für die Erhebung und weitere Verwendung von Informationen über Steuerbegünstigungen sowie Steuerbefreiungen im Energie- und Stromsteuergesetz legen. Dies geschieht im Rahmen neuer Anforderungen der Europäischen Kommission für die Gewährung und Rechtmäßigkeit staatlicher Beihilfen.

VEA_Stellungnahme_der_EnSTransV

Weitere Informationen zur Stellungnahme des VEA erhalten Sie auf Anfrage.

12.01.2016 | Strompreis für Unternehmen steigt 2015 um 1,4 Prozent

Hannover, 12.01.2016. Um durchschnittlich 1,4 Prozent sind die Strompreise für mittelständische Unternehmen seit Januar 2015 gestiegen. Dies zeigt der regelmäßig veröffentlichte Strompreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA). Grund für die Preissteigerung sind insbesondere die gestiegenen Netznutzungsentgelte. Der Anstieg konnte auch durch rückläufige Großhandelspreise nicht ausgeglichen werden. Noch immer zahlen Stromkunden in den neuen Bundesländern deutlich mehr.

·      Strompreissteigerung trotz rückläufiger Großhandelspreise und Wettbewerb

·      Gestiegene Netzentgelte sind Hauptgrund für die Strompreisentwicklung

„Trotz gesunkener Großhandelspreise und dem weiterhin intensiven Wettbewerb unter den Stromanbietern verzeichneten wir im Jahresverlauf 2015 einen Strompreisanstieg von 1,4 Prozent“, sagt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. Unternehmen müssten den Preisanstieg allerdings nicht tatenlos hinnehmen. Es sei weiterhin möglich, Kosten beim Stromeinkauf einzusparen, wenn Unternehmen die aktuelle Marktlage beachten. „Das A und O ist ein fundierter Überblick über den Markt in puncto Preise und Vertragsdetails. Deshalb empfehlen wir eine unabhängige, professionelle Energieberatung“, so Stuke. Der VEA arbeitet dafür zum Beispiel mit Ausschreibungen über den Marktplatz VEA-Online.de.

Die preisliche Differenz der Angebote zwischen den alten Bundesländern (durchschn. 13,63 Ct/kWh) und den neuen Bundesländern (durchschn. 14,69  Ct/kWh) liegt bei rund 7,8 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte gesunken. Der gesamtdeutsche Durchschnittspreis liegt währenddessen bei 13,85 Ct/kWh.

Nach dem Vergleich des VEA sind die drei günstigsten Anbieter die Rheinische NETZGesellschaft in Köln (12,57 Ct/kWh), gefolgt von den Stadtwerken Kiel und den Stadtwerken Bochum. Der teuerste Anbieter ist die Wemag Netz GmbH in Schwerin (16,50 Ct/kWh), gefolgt von Schleswig-Holstein Netz und EV Halle.

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Stromnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der bekannten 15 mittelspannungsseitig versorgten Abnahmefälle. Im Preisvergleich nicht enthalten sind Strom- und Mehrwertsteuer. 

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

30.11.2015 | Leitfaden zur Eigenversorgung veröffentlicht

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat einen Leitfaden zur Eigenversorgung veröffentlicht und bis zum 20. November 2015 zur Konsultation gestellt.

Er gibt das Grundverständnis der Bundesnetzagentur zur Anwendung der Regelungen der Eigenversorgung nach dem EEG 2014 wieder und stellt die Einschätzungen der Bundesnetzagentur zu wesentlichen Praxisfragen dar.  Der VEA hat mit einer Stellungnahme auf die möglichen gravierenden Auswirkungen für eine Vielzahl seiner Mitglieder hingewiesen und Änderungen sowie Präzisierungen angeregt. 

Entwurf Leitfaden

Stellungnahme VEA zu Leitfaden Eigenversorgung

24.11.2015 | Grenzpreis für Strom steigt auf 13,27 Cent/kWh

Wiesbaden (energate) - Der Grenzpreis für Stromlieferungen an Sondervertragskunden lag im Jahr 2014 bei 13,27 Cent/kWh. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben mit.

Demnach ist der Grenzpreis gegenüber dem Jahr 2013 (12,84 Cent/kWh) um 3,3 Prozent gestiegen. Beim Grenzpreis handelt es sich um den Durchschnittserlös aus Stromlieferungen an Sondervertragskunden. Dieser wird bei der Berechnung der Konzessionsabgabe benötigt. Zahlen Sondervertragskunden im jährlichen Mittel weniger als den Grenzpreis, entfällt die Pflicht, die Konzessionsabgabe in Höhe von maximal 0,11 Cent/kWh zu zahlen. Herangezogen wird dabei der Grenzpreis des vorletzten Kalenderjahres. Der Grenzpreis 2014 gilt damit als Vergleichswert für das Jahr 2016.

Wie Destatis weiter mitteilt, betrug der Durchschnittspreis bei der Stromabgabe an alle Letztverbraucher im vergangenen Jahr 16,55 Cent/kWh (+3,2 %). Haushaltskunden mussten mit 23,86 Cent/kWh rund 2,9 Prozent mehr bezahlen als im Jahr 2013. /tc

15.10.2015 | EEG-Umlage steigt um 0,184 Cent/kWh

Die EEG-Umlage im Jahr 2016 beträgt 6,354 Cent/kWh.

Gegenüber dem aktuellen Wert von 6,17 Cent/kWh steigt sie damit um drei Prozent, teilten die Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW mit.
Sie sind mit der Ermittlung der Umlage beauftragt. Demnach ergeben sich für das kommende Jahr Kosten in Höhe von rund 24,8 Mrd. Euro, bei denen es sich im Wesentlichen um die Vergütung handelt, die an die Anlagenbetreiber gezahlt wird. Dem stehen Einnahmen von 1,76 Mrd. Euro entgegen aus der Vermarktung des EEG-Stroms an der Börse.
Daraus ergibt sich eine Deckungslücke von 23 Mrd. Euro. Hierauf wird die Liquiditätsreserve von 2,3 Mrd. Euro (10 %) aufgeschlagen.
Abgezogen wird der Kontostand von Ende September in Höhe von 2,5 Mrd. Euro. Unterm Strich bleibt damit ein Umlagebetrag von rund 22,88 Mrd. Euro. Umgelegt auf einen Stromverbrauch von 360 Mrd. kWh ergibt sich die Umlage von 6,354 Cent/kWh.

15.10.2015 | Energieeffizienz rund um Osnabrück: VEA gründet zwei neue Netzwerke mit Unternehmen aus der Region

Osnabrück, 15.10.2015. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) hat zwei weitere Energieeffizienz-Netzwerke auf den Weg gebracht. In der Region Osnabrück – Emsland und Grafschaft Bentheim haben sich insgesamt 16 Unternehmen dafür entschieden, sich in Zukunft beim Energiesparen auszutauschen und zu unterstützen. Die Netzwerke sind noch offen für weitere Teilnehmer.

* Unternehmen profitieren von Erfahrungs- und Wissensaustausch REGINEE Osnabrück - Emsland -
* Grafschaft Bentheim noch offen für weitere Teilnehmer

 „Wir freuen uns sehr, dass der Zuspruch der Unternehmen in der Region um Osnabrück so groß ist", sagt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. Die Unternehmen ergreifen damit die Chance, eigene Effizienzziele und Maßnahmen umzusetzen und währenddessen die Erfahrungen untereinander zu teilen. „Das ist für alle gewinnbringend", betont Stuke. Dabei werden sie durch den VEA fachlich beraten und betreut.

Das erste Netzwerktreffen fand bei der Argelith Bodenkeramik H. Bitter GmbH in Bad Essen statt. Gastgeber Markus Reineke erklärt: „Wir sind als international tätiges und energieintensives Unternehmen auf konkurrenzfähige Strom- und Gaspreise angewiesen. Unser Standort steht im weltweiten Wettbewerb". Umso wichtiger sei es, auf dem Laufenden über die gesetzlichen Entwicklungen und Investitionsmöglichkeiten zu bleiben.

Mit den Netzwerken in Osnabrück sind nun nach REGINEE München und Südwestfalen das dritte und vierte Netzwerk erfolgreich gegründet. Derzeit befinden sich außerdem REGINEE Dresden, Fränkische Kliniken, Hannover, Mittlerer Niederrhein, Ostwestfalen und Stuttgart in Gründung. Unternehmen, die an der REGINEE-Idee interessiert sind, haben hier noch die Möglichkeit, sich einem regionalen Netzwerk anzuschließen.

Die nächste Infoveranstaltung findet am 16. November 2015 in Augsburg bei der IHK Augsburg statt - zur Gründung des REGINEE Schwaben: www.vea.de/verband/veranstaltungen

 

 

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