Pressemitteilungen

Aktuelle Informationen vom VEA

15.10.2015 | EEG-Umlage steigt um 0,184 Cent/kWh

Die EEG-Umlage im Jahr 2016 beträgt 6,354 Cent/kWh.

Gegenüber dem aktuellen Wert von 6,17 Cent/kWh steigt sie damit um drei Prozent, teilten die Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW mit.
Sie sind mit der Ermittlung der Umlage beauftragt. Demnach ergeben sich für das kommende Jahr Kosten in Höhe von rund 24,8 Mrd. Euro, bei denen es sich im Wesentlichen um die Vergütung handelt, die an die Anlagenbetreiber gezahlt wird. Dem stehen Einnahmen von 1,76 Mrd. Euro entgegen aus der Vermarktung des EEG-Stroms an der Börse.
Daraus ergibt sich eine Deckungslücke von 23 Mrd. Euro. Hierauf wird die Liquiditätsreserve von 2,3 Mrd. Euro (10 %) aufgeschlagen.
Abgezogen wird der Kontostand von Ende September in Höhe von 2,5 Mrd. Euro. Unterm Strich bleibt damit ein Umlagebetrag von rund 22,88 Mrd. Euro. Umgelegt auf einen Stromverbrauch von 360 Mrd. kWh ergibt sich die Umlage von 6,354 Cent/kWh.

15.10.2015 | Energieeffizienz rund um Osnabrück: VEA gründet zwei neue Netzwerke mit Unternehmen aus der Region

Osnabrück, 15.10.2015. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) hat zwei weitere Energieeffizienz-Netzwerke auf den Weg gebracht. In der Region Osnabrück – Emsland und Grafschaft Bentheim haben sich insgesamt 16 Unternehmen dafür entschieden, sich in Zukunft beim Energiesparen auszutauschen und zu unterstützen. Die Netzwerke sind noch offen für weitere Teilnehmer.

* Unternehmen profitieren von Erfahrungs- und Wissensaustausch REGINEE Osnabrück - Emsland -
* Grafschaft Bentheim noch offen für weitere Teilnehmer

 „Wir freuen uns sehr, dass der Zuspruch der Unternehmen in der Region um Osnabrück so groß ist", sagt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. Die Unternehmen ergreifen damit die Chance, eigene Effizienzziele und Maßnahmen umzusetzen und währenddessen die Erfahrungen untereinander zu teilen. „Das ist für alle gewinnbringend", betont Stuke. Dabei werden sie durch den VEA fachlich beraten und betreut.

Das erste Netzwerktreffen fand bei der Argelith Bodenkeramik H. Bitter GmbH in Bad Essen statt. Gastgeber Markus Reineke erklärt: „Wir sind als international tätiges und energieintensives Unternehmen auf konkurrenzfähige Strom- und Gaspreise angewiesen. Unser Standort steht im weltweiten Wettbewerb". Umso wichtiger sei es, auf dem Laufenden über die gesetzlichen Entwicklungen und Investitionsmöglichkeiten zu bleiben.

Mit den Netzwerken in Osnabrück sind nun nach REGINEE München und Südwestfalen das dritte und vierte Netzwerk erfolgreich gegründet. Derzeit befinden sich außerdem REGINEE Dresden, Fränkische Kliniken, Hannover, Mittlerer Niederrhein, Ostwestfalen und Stuttgart in Gründung. Unternehmen, die an der REGINEE-Idee interessiert sind, haben hier noch die Möglichkeit, sich einem regionalen Netzwerk anzuschließen.

Die nächste Infoveranstaltung findet am 16. November 2015 in Augsburg bei der IHK Augsburg statt - zur Gründung des REGINEE Schwaben: www.vea.de/verband/veranstaltungen

 

 

08.09.2015 | Energieeffizienz: VEA organisiert zehn Netzwerke in einem halben Jahr

Wissen teilen, Energie sparen: Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) hat mit Erfolg die Weichen für seine ersten Energieeffizienz-Netzwerke gestellt. „Wir freuen uns derzeit über zehn solcher Netzwerke, die innerhalb eines halben Jahres konzipiert wurden“, sagt VEA-Geschäftsführer Christian Otto. Das Projekt REGINEE ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und des Aktionsprogramms Klimaschutz der Bundesregierung. 500 Netzwerke sollen bis Ende 2020 geschaffen werden, 100 davon will der VEA unterstützen.

  •  Unternehmen profitieren von Erfahrungs- und Wissensaustausch
  •  REGINEE (REGIonales Netzwerk für EnergieEffizienz) bleibt offen für weitere Teilnehmer

 „Ein Netzwerk besteht aus acht bis zwölf Unternehmen einer Region oder Branche mit einem gemeinsamen Energieeffizienz-Ziel", erklärt Otto. Mit diesem Vorsatz und einem regen Wissensaustausch können Einsparpotenziale identifiziert und ausgeschöpft werden. „So gestalten Unternehmen ihre Investitionen in Energiesparmaßnahmen noch effizienter. Schließlich steigert der Zusammenschluss nicht nur die Energie- und Ressourceneffizienz der Unternehmen, sondern trägt auch zum Klimaschutz bei", sagt Otto.

Der VEA begleitet dabei die regionalen Netzwerke von Anfang an: „Wir beraten die Teilnehmer, erarbeiten einen detaillierten Maßnahmenplan und unterstützen bei allen Schritten der Umsetzung", sagt der Geschäftsführer. Zudem koordiniert der Verband die Netzwerktreffen, wie etwa im Juli

in Bayern oder im August in Südwestfalen. Im Mittelpunkt dabei stand neben dem Fachprogramm der Erfahrungs- und Wissensaustausch der Teilnehmer in der Praxis. Davon überzeugten sich auch Ministerialdirigent Rudolf Escheu aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Georg Blum aus dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein Westfalen. Beide Netzwerke haben bereits erfolgreich erste Themen-schwerpunkte bestimmt.

„Unser Ziel ist es, gemeinsam an den Energieeffizienz-Zielen zu arbeiten und zusammen neue Ideen zu entwickeln, die unsere Unternehmen voranbringen", sagt Otto. Neben dem Münchener und dem Südwestfälischen Zusammenschluss werden derzeit außerdem Netzwerke in Osnabrück, Dresden, Hannover, Ostwestfalen, Thüringen, Stuttgart, Nürnberg, und in der Metropolregion Rhein-Ruhr organisiert. Unternehmen, die an der REGINEE-Idee interessiert sind, haben noch die Möglichkeit, sich einem regionalen Netzwerk anzuschließen. „Alle Netzwerke stehen noch offen für weitere Teilnehmer. Deshalb ermuntern wir alle Unternehmen, Verbände und andere Wirtschaftsorganisationen: Kommen Sie einfach auf uns zu!"

REGNIEE hat noch Platz für weitere Teilnehmer. Informationen finden Sie unter www.reginee.de.

 

 

 

07.09.2015 | VEA bezieht Stellung zum Referentenentwurf für KWKG-Novelle

• Verband kritisiert Grundsatzentscheidung gegen eine Weiterförderung eigenverbrauchter Strommengen

Hannover, 07.09.2015. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) hat fristgerecht eine Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) eingereicht. Der Entwurf war am 31. August vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlicht worden. Im Vordergrund der Kritik des VEA steht die geplante Entscheidung, eigenverbrauchten Strom nicht weiter zu fördern.

„Die Gesetzesnovelle muss eine wirtschaftliche Grundlage für den Neubau und die Modernisierung von hocheffizienten KWK-Anlagen schaffen“, sagt Christian Otto, Geschäftsführer des VEA. Denn darin liege die Voraussetzung, das Ziel der Bundesregierung zu erreichen: die Steigerung der Effizienz im Bereich der Strom- und Wärmeerzeugung und des Anteils von KWK-Strom an der Stromerzeugung. „Das größte Potenzial freiwilliger Investitionen in die KWK liegt bei den mittelständischen Unternehmen. Aber für diese bringt der Referentenentwurf des KWKG erhebliche Mehrbelastungen und Benachteiligungen mit sich.“

Im Zentrum der Kritik des VEA steht die Grundsatzentscheidung gegen eine Weiterförderung eigenverbrauchter Strommengen. „Die dezentrale KWK und entsprechende Projekte in den mittelständischen Unternehmen leisten bereits heute einen signifikanten Beitrag zum politisch gewollten KWK-Ausbau und damit zum Klimaschutz“, erläutert Christian Otto. 

Der VEA spricht sich daher dafür aus, die Eigenversorgung diskriminierungsfrei weiter zu fördern. Auch die geplante Kopplung an das Vorliegen eines BAFA-Begrenzungsbescheids im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung sei nicht nachzuvollziehen und widerspreche dem Gedanken der Investitionssicherheit.

Weitere Informationen zur Stellungnahme des VEA erhalten Sie auf Anfrage.

31.07.2015 | VEA Energieeffizienz-Netzwerk München bleibt offen für weitere Teilnehmer

Das vom Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) initiierte Energieeffizienz-Netzwerk in München bleibt offen für weitere Teilnehmer. Vergangenen Dienstag veranstaltete der VEA gemeinsam mit den mitwirkenden Unternehmen das erste Netzwerktreffen auf dem Gelände der Josef Bernbacher & Sohn GmbH & Co. KG. in Hohenbrunn. Für die bisher sieben teilnehmenden Betriebe verlief das Treffen äußerst erfolgreich.

  • Erstes Netzwerktreffen von REGINEE München war ein voller Erfolg

„Das erste Netzwerktreffen hat unsere Erwartungen übertroffen, weil wir bei den Energiethemen sofort auf den Punkt gekommen sind“, sagt Herr Joachim Nowack, Leiter Gebäudemanagement der Firma IABG in Hohenbrunn. Die Teilnehmer haben die Schwerpunkte der Netzwerkarbeit festgelegt und bereits die weiteren Treffen bis Ende 2016 terminiert. Es gab schon bei dieser ersten Zusammenkunft einen regen Austausch, der auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit hoffen lässt. Das nächste Netzwerktreffen ist für den 19. November 2015 angesetzt, dann bei der Privatbrauerei ERDINGER Weißbräu.   

„Wir werben aufgrund der guten Erfahrung des ersten Treffens um weitere Teilnehmer, die wie die bisherigen von den Vorteilen unserer Energieeffizienz-Netzwerke profitieren sollen“, sagt VEA-Geschäftsführer Christian Otto. Das Netzwerk in München ist das erste REGIonale Netzwerk für EnergieEffizienz, kurz „REGINEE“, das der VEA im Rahmen der nationalen Initiative Energieeffizienz-Netzwerke ins Leben gerufen hat. Das Angebot des Verbandes richtet sich dabei gezielt an mittelständische energieintensive Betriebe.

„Wir ermutigen Unternehmen bundesweit, sich an uns zu wenden, um sich Netzwerken anzuschließen oder vielleicht auch ein neues in ihrer Region zu gründen“, betont Christian Otto, „Es lohnt sich in jedem Fall.“ Bei REGINEE steht der Netzwerkgedanke im Vordergrund: Es gilt, effektiv Zeit und Kosten zu sparen durch gemeinsame Effizienzziele, Motivation und den Austausch wertvoller Erfahrungen zu Themen wie Druckluft, Eigenerzeugung, Wärmerückgewinnung oder Kennzahlen. Der VEA übernimmt dabei den größten Teil der Organisation und unterstützt das Netzwerk durch kompetente Energieeffizienzberater vor Ort.

Die Teilnehmer des ersten der regelmäßig stattfindenden Netzwerktreffen in München bei Bayerns führendem Nudelhersteller Josef Bernbacher & Sohn sind zufrieden. Die Unternehmen sind alle in der Region um München angesiedelt: LEGOLAND - Deutschland Freizeitpark GmbH, die Privatbrauerei ERDINGER Weißbräu - Werner Brombach GmbH, die Milchwerke Ingolstadt-Thalmässing eG, Morgan Advanced Materials Haldenwanger GmbH, IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH sowie die Max Frank GmbH & Co. KG.

REGNIEE München hat noch Platz für weitere Teilnehmer. Informationen finden Sie unter www.reginee.de.

21.07.2015 | Initiative Energieeffizienz-Netzwerke: REGINEE München startet

Das erste vom Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) initiierte Energieeffizienz-Netzwerk nimmt in München seinen Betrieb auf. Bisher haben sich sieben Unternehmen aus der Region dafür entschieden, ihre Energieeffizienz in den nächsten vier Jahren gemeinsam zu steigern. Die Netzwerkarbeit im Projekt REGINEE (REGIonales Netzwerk für EnergieEffizienz) des VEA bildet hierfür die Grundlage.

• VEA-Netzwerk in München nimmt Netzwerkarbeit auf

• Interessierte Unternehmen können sich noch nachträglich zur Teilnahme anmelden

„Mit Hilfe der Netzwerke können Unternehmen ihre Investitionen in Energiesparmaßnahmen noch effizienter gestalten und auf das Know-how der anderen Netzwerkmitglieder zurückgreifen", erklärt VEA-Geschäftsführer Christian Otto. „Die Umsetzung wird dabei aus einer Hand von Anfang an vom VEA begleitet. Wir beraten die Teilnehmer, erarbeiten einen detaillierten Maßnahmenplan und unterstützen bei allen Schritten der Umsetzung."

Herzstück von REGINEE sind die regelmäßigen Netzwerktreffen. Das erste heute in München auf dem Gelände der Josef Bernbacher & Sohn GmbH & Co. KG – Bayerns führenden Nudelherstellers – war ein voller Erfolg. „Wir freuen uns über die rege Beteiligung an REGINEE München", sagt Christian Otto. Im Beisein von Ministerialdirigent Rudolf Escheu aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie regte ein pointiertes Fachprogramm mit anschließendem Unternehmensrundgang zum gemeinsamenErfahrungsaustausch an. Weitere Teilnehmer sind u. a. die Milchwerke Ingolstadt-Thalmässing eG und die Morgan Advanced Materials Haldenwanger GmbH. 

Im Rahmen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke engagiert sich der VEA für die Gründung REGIonaler EnergieEffizienz-Netzwerke (REGINEE). Als Mitunterzeichner der gemeinsamen Vereinbarung der Bundesregierung und 20 weiteren Wirtschaftsverbänden wird sich der VEA aktiv als Initiator und Veranstalter einbringen. In diesem Zusammenhang will der Verband Unternehmen, Verbände und andere Organisationen motivieren, sich an den Netzwerken zu beteiligen. Die Initiative ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und des Aktionsprogramms Klimaschutz. 500 Netzwerke sollen bis Ende 2020 insgesamt geschaffen werden.

REGNIEE München hat noch begrenzt freie Plätze für weitere Teilnehmer. Informationen finden Sie unter www.reginee.de.

08.07.2015 | Strompreise sinken leicht: Mittelstand zahlt fast 4 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr

Seit Juli 2014 sind die Strompreise um durchschnittlich 3,9 Prozent gefallen. Damit setzt sich der Trend eines leichten Preisrückgangs auf dem Strommarkt weiter fort, wie der regelmäßig veröffentlichte Strompreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) zeigt. Grund für die Preissenkung sind die rückläufigen Großhandelspreise. Altkunden zahlen jedoch deutlich mehr als potenzielle Neukunden.

 

* Rückläufige Großhandelspreise und liberalisierter Markt sorgen für Strompreissenkung

* Kunden mit bestehenden Verträgen zahlen häufig mehr als Neukunden

 

„Die Wechselbereitschaft der Kunden ist in den letzten Jahren ständig gestiegen, aber noch immer sind einige nur bei beachtlichen Preisunterschieden zu einem Versorgerwechsel bereit", erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. Die Strategie der Energieversorgungsunternehmen ist dabei nicht unproblematisch: „Altkunden im eigenen Netzbereich erhalten sehr häufig ungünstigere Stromlieferangebote als potenzielle neue Kunden. Für letztere werden alle Angebote individuell kalkuliert", so Stuke weiter. Insbesondere bei älteren Verträgen besteht ein hohes Einsparpotenzial. Aufgrund der Dynamik im Gesamtmarkt und den erheblichen Preisunterschieden zwischen den einzelnen Versorgern sollten bei Neuabschlüssen auch andere Kriterien, wie Laufzeit oder Bonität geprüft werden.

Im Gesamtmarkt sind die Preise innerhalb eines Jahres (seit Juli 2014) durchschnittlich um 3,9 Prozent gefallen. Grund hierfür sind in erster Linie die niedrigeren Großhandelspreise. Der größte Preisrückgang ist mit 7,2 Prozent bei der Stadtwerke Kiel Netz zu verzeichnen.

Ebenfalls überdurchschnittliche Preissenkungen sind bei der SWM Infrastruktur in München mit 5,9 Prozent und der Braunschweiger Netz mit 5,8 Prozent aufgetreten. In zwei Netzgebieten sind die Preise gegen den Trend gestiegen: Bei der ENERVIE AssetNetWork in Hagen um 0,7 Prozent und bei der Schleswig-Holstein Netz um 0,1 Prozent.

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Stromnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der bekannten 15 mittelspannungsseitig versorgten Abnahmefälle. Im Preisvergleich nicht enthalten sind Strom- und Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

08.06.2015 | Wasserpreise steigen im Vergleich zum Vorjahr um rund 0,76 Prozent

Industriekunden müssen im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich 0,76 Prozent mehr für Trinkwasser zahlen. Das geht aus dem aktuellen Wasserpreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) hervor. Dabei erhöhten 13 Wasserversorgungsunternehmen ihre Preise, drei Anbieter senkten die Gebühren. Der Durchschnittspreis für Unternehmenskunden mit Jahresabnahmemengen von 7.500 m³ bzw. 100.000 m³ beträgt somit 3,97 €/m³.

* 13 Wasserversorgungsunternehmen im Bundesgebiet erhöhten ihre Preise

* VEA: Gebührenvergleich ist nur eingeschränkt möglich

Der VEA untersuchte wie bereits im Vorjahr die Wasserpreise von 83 deutschen Städten. „Insgesamt lässt sich ein Preisanstieg feststellen. Dieser fällt im Vergleich zum Vorjahr jedoch viel niedriger aus", sagt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. So hatten im vergangenen Jahr 22 Unternehmen ihre Preise angehoben. „Dieses Jahr erhöhten 13 Wasserversorger ihre Preise und das größtenteils in sehr geringem Maße." Den stärksten Preisanstieg verzeichnete der VEA mit 19,8 Prozent in Baden-Baden. Mit einer Erhöhung von 16,7 Prozent folgen die Stadtwerke Krefeld, mit 7,6 Prozent Oldenburg und mit 7,5 Prozent die DEW21 in Dortmund.

Drei Wasserversorger senkten im Vergleichszeitraum ihre Preise: In Eschwege (-2,4 Prozent), Rostock (-2 Prozent) und Halle (-0,4 Prozent) zahlten Unternehmenskunden 2015 weniger als im Jahr zuvor.

Die Studie des VEA ergab darüber hinaus, dass ein Gebührenvergleich nur eingeschränkt möglich ist. Vor allem Abwassergebühren sind schwer bewertbar, weil Grundstücksflächen unter Umständen uneinheitlich berechnet werden. Mit diesen Einschränkungen erweisen sich im Gesamt-Durchschnittspreis – also Wasser plus Abwasser – Ingolstadt, Augsburg, Worms und Leipzig als die günstigsten und Potsdam, Eschwege, Krefeld und Saarbrücken als die teuersten Versorgungsgebiete.

Weitere Informationen stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

08.05.2015 | VEA und DIHK legen gemeinsames Faktenpapier zur atypischen Netznutzung vor

Hannover. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) haben gemeinsam ein Faktenpapier zur atypischen Netznutzung vorgelegt. Die Verbände empfehlen darin die Beibehaltung der bestehenden Regelung des § 19 Absatz 2 Satz 1 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV), da sie einen wichtigen und kostengünstigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leistet. Gleichwohl verschließen sich beide Verbände nicht gegen eine Weiterentwicklung.

 

·      Regelung leistet unverzichtbaren Beitrag zum Gelingen der Energiewende 

·      Verbände empfehlen Beibehaltung bestehender Sonderregelungen

 

Das Faktenpapier von VEA und DIHK zeigt anhand aktueller Beispiele die Vorteile der bestehenden

Regelung zur atypischen Netznutzung, sowohl für die Unternehmen, als auch für die Energiewende.

Betriebe müssen hierdurch sicherstellen, dass ihre spezifische Jahreshöchstlast nicht mit der Höchstlast des

Netzbetreibers zusammenfällt. Voraussetzung ist: Sie müssen den Energieeinsatz im Unternehmen steuern

können.

„Damit ist die atypische Netznutzung, ein bewährtes Instrument, um die Flexibilisierung der Unternehmen zu fördern. Würde man insbesondere die um Flexibilisierung bemühten mittelständischen Unternehmen von der atypischen Netznutzung ausschließen, hätte dies Nachteile für ihre Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. „Die Unternehmen brauchen Verlässlichkeit für Investitionen in die Energiewende und nicht erneut das Signal, dass Spielregeln dauernd verändert werden.

Dabei teilen VEA und DIHK die Einschätzung der BNetzA in ihrem aktuellen Evaluierungsbericht in keiner Weise. Sie besagt, dass nur 13 Prozent aller Antragsteller ein Lastmanagement betreiben, um von verminderten Netzentgelten profitieren zu können. „Wären an Stelle der Netzbetreiber die betroffenen Unternehmen befragt worden, wäre sicherlich ein wesentlich realistischerer Lagebericht entstanden“, so Stuke abschließend.

16.04.2015 | Strom- und Gasnetzentgelte: weiterhin große Preisunterschiede bis zu 500 Prozent

Hannover, 16.04.2015. Der aktuelle Stromnetzentgeltvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) zeigt weiterhin Preisunterschiede von bis zu 400 Prozent zwischen den verschiedenen Netzbetreibern. Die Preise in der Mittelspannung sind für Unternehmen um durchschnittlich 3,3 Prozent gestiegen. In der Niederspannung haben sich die durchschnittlichen Preise um 5,3 Prozent erhöht.

Bei den Gasnetzentgelten lassen sich, laut VEA, sogar Preisunterschiede von bis zu 500 Prozent verzeichnen: Die Spanne reicht von unter 0,216 Ct/kWh zu über 1,21 Ct/kWh.

• Durchschnittlicher Preisanstieg bei den Stromnetzentgelten in der Mittelspannung um ca. 3,3 Prozent, in der Niederspannung um ca. 5,3 Prozent

• Gasnetzentgelte durchschnittlich um 0,02 Prozent gefallen, bei einigen Netzbetreibern jedoch bis zu 129 Prozent gestiegen


Im Durchschnitt sind die Stromnetzentgelte im letzten Jahr um 0,30 Ct/kWh in der Niederspannung bzw. um 0,11 Ct/kWh in der Mittelspannung gestiegen. Die Preisunterschiede der Anbieter sind groß: Bei den zehn teuersten Netzbetreibern zahlen Unternehmen durchschnittlich 10,98 Ct/kWh (N/N-Fälle) bzw. 5,90 Ct/kWh (M/M-Fälle). Bei den zehn günstigsten Netzbetreibern kostet diese Leistung lediglich 3,44 Ct/kWh (N/N-Fälle) bzw. 1,77 Ct/kWh (M/M-Fälle). „Sich einen Überblick über den Gas- und Strommarkt zu verschaffen, stellt also einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Unternehmen dar“, so Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. 

Die Gasnetzentgelte sind im letzten Jahr leicht gesunken, die Preisveränderungen bei einzelnen Netzbetreibern fallen jedoch sehr unterschiedlich aus: Während einige Anbieter ihre Preise bis zu 58 Prozent senkten, sind bei anderen Preissteigerungen von bis zu 129 Prozent zu verzeichnen. „Das durchschnittliche Gasnetzentgelt der zehn günstigsten Anbieter liegt momentan bei 0,216 Ct/kWh, während dieselbe Leistung bei den zehn teuersten Anbietern durchschnittlich 1,21 Ct/kWh kostet“, betont Stuke. „Den Überblick über diese Entwicklungen zu behalten, ist eine Herausforderung für die Unternehmen. Durch seine Erfahrungen und Netzwerke verfügt der VEA über die Möglichkeit, den Markt zu analysieren und Optimierungspotenziale für seine Mitglieder zu identifizieren.“

Die Netznutzungsentgeltvergleiche des VEA von 831 Strom- und 681 Gasnetzbetreibern haben einen sehr hohen Repräsentationsgrad. Untersucht werden in den Studien nur Sondervertragskunden, die über eine kontinuierliche Leistungsmessung verfügen.

Weitere Informationen stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

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