Pressemitteilungen

Aktuelle Informationen vom VEA

06.06.2019 | Hohe Stromkosten: VEA ruft zu mehr Umsicht bei der Energiewende auf

Der VEA hat gestern auf seiner Mitgliederversammlung mehr Umsicht bei der Energiewende gefordert. "Die entstehenden Kosten müssen in einem vernünftigen Verhältnis zu den erzielten Effekten stehen" sagte August Wagner, Vorstandsvorsitzender des VEA vor den geladenen Mitgliedern in Hannover. Momentan seien mittelständische Unternehmen von hohen Strompreisen stark betroffen, die die Energiewende jedoch kaum voranbringen.

So habe etwa das World Economic Forum Deutschland bei der Stromerzeugung aus Erneuerbaren nur Mittelmaß bescheinigt. Im Vergleich der Strompreise für private Verbraucher belegt die Bundesrepublik Rang 87 von 115, beim Strompreis für Unternehmen sogar den drittletzten, 113. Rang. "Die German Energiewende ist kein Exportschlager", verdeutlichte August Wagner.

Vielmehr bedrohen die hohen Strompreise die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen im internationalen Vergleich. Deshalb fordert Wagner: "Wir brauchen eine Klimapolitik, die mit, nicht gegen den innovativen deutschen Mittelstand arbeitet und verhindert, dass die Produktion aus Deutschland abwandert." Durch finanzielle Entlastungen etwa bei den Netzentgelten bliebe mehr Kapital für Investitionen, die etwa für den Austausch veralteter Technologien gegen moderne nötig seien. "Damit wäre dem globalen Klima viel mehr gedient", sagte Wagner. Zudem seien ein verstärkter Bürokratieabbau sowie mehr Rechts- und Planungsicherheit wichtig, um den deutschen Mittelstand verlässlich zu unterstützen.

Neben den finanziellen Entlastungen sei auch der Ansatz einer europäischen bzw. internationalen Energiewende ausschlaggebend für eine beständige wie nachhaltige Entwicklung des Klimaschutzes. "Klimaziele können nur global und unter gemeinsamer Anstrengung gelöst werden. Jedes Land muss seinen Teil der Verantwortung übernehmen", ergänzte Wagner.

08.05.2019 | VEA-Preisvergleich zeigt regionale Unterschiede bei Gasnetzentgelten

Bis zu 400 Prozent Preisunterschied herrschen zwischen einzelnen Netzbetreibern beim Gasnetzentgelt. Das geht aus dem aktuellen Preisvergleich des VEA hervor. Zum Vergleich: Mittelständische Sondervertragskunden zahlen bei den 10 günstigsten Netzversorgern durchschnittlich nur 0,25 Ct/kWh für die Gasnetznutzung. Dieselbe Leistung kostet bei den 10 teuersten Anbietern hingegen im Schnitt 1,12 Ct/kWh. Vor allem im Osten und Süden Deutschlands ist das Preisniveau für das Gasnetzentgelt deutlich teurer.

"Mit etwa 20 Prozent sind Gasnetzentgelte ein integraler Bestandteil der Gaskosten", so Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. "Bei Preisunterschieden von mehr als 400 Prozent zwischen einzelnen Anbietern kommt es so selbst bei geringem Gasverbrauch - im Vergleich - zu hohen Kosten. Hier ergeben sich für einen Teil der Industriekunden wirtschaftliche Standortnachteile", so Stuke.

Kunden der Anbieter Gemeindewerke Holzkirchen, Stadtwerke Lemgo und Stadtwerke Nettetal profitieren von den preisgünstigsten Gasnetzentgelten der untersuchten Netzbetreiber. Die im Vergleich höchsten Entgelte rufen die Stadtwerke Altensteig, das Gaswerk Illingen und die Stadtwerke Burg Energienetze ab. Einzelne Preissteigerungen betragen sogar bis zu 65 Prozent. Der Durchschnittspreis für das Gasnetzentgelt hat sich dagegen kaum verändert und beträgt 0,59 Ct/kWh.

Um von möglichst günstigen Gasnetzentgelten zu profitieren, ist ein Vergleich der Anbieter notwendig. "Sich bei Preisveränderungen, wechselnden Angeboten und den gesetzlichen Rahmenbedingen einen Marktüberblick zu verschaffen, ist für die meisten Unternehmen jedoch eine sehr große Herausforderung und einfach mühsam", erklärt Stuke. "Hier kann der VEA als unabhängiger Berater unterstützen", fährt Stuke weiter fort. Eine gute Informationslage sei schließlich eine wichtige Voraussetzung für Unternehmen, um unkompliziert die eigene Gasversorgung gestalten zu können.

Der Netznutzungsentgeltvergleich des VEA von 676 Gasnetzbetreibern umfasst 15 Abnahmefälle, wodurch ein sehr hoher Repräsentationsgrad vorliegt. Untersucht werden Sondervertragskunden, die über eine kontinuierliche Leistungsmessung verfügen.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

25.04.2019 | Unternehmen müssen steigende Netzentgelte schultern

Nachdem im vergangenen Jahr die Netzentgelte erstmals seit 9 Jahren gesunken waren, zieht die Gebühr der Netzbetreiber erneut kräftig an. Wie aus dem aktuellen Preisvergleich des VEA hervorgeht, stiegen die Preise im Vorjahresvergleich in der Mittelspannung um 9,2 Prozent bzw. 0,36 Ct/kWh. Auch in der Niederspannung stiegen die Entgelte um durchschnittlich 0,64 Ct/kWh bzw. 9,7 Prozent. Weiterhin weist der Preisvergleich einen massiven Unterschied von bis zu 400 Prozent zwischen einzelnen Netzbetreibern auf.

"Die signifikanten regionalen Unterschiede in Deutschland sind auffallend: Insgesamt ist das Preisniveau im Westen bzw. Südwesten deutlich günstiger als im Rest der Republik, insbesondere in den neuen Bundesländern", sagt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. Dies gelte sowohl für mittelspannungsseitig versorgte Kunden als auch für Kunden in der Niederspannung. Bei den 10 teuersten Netzbetreibern müssen mittelständische Sondervertragskunden durchschnittlich 7,20 Ct/kWh bzw. 13,77 Ct/kWh im Niederspannungsbereich für die Netznutzung zahlen, während dieselbe Leistung bei den 10 günstigsten Netzversorgern im Schnitt lediglich 2,30 Ct/kWh bzw. 4,17 Ct/kWh kostet.

Zu den günstigsten Netzbetreibern im Mittelspannungsbereich zählen laut Preisvergleich die Stadtwerke Schwarzenbach a. d. Saale, die Stadtwerke Landsberg und die Stadtwerke Hilden. Die Liste mit den teuersten Versorgungsunternehmen führen das Elektrizitätswerk Hindelang, das Gemeindewerk Lichtenau und Bauer - Elektrounternehmen mit Sitz in Buchbach an. Laut Stuke seien die Versorger zwar dazu verpflichtet, ihre Preise im Internet öffentlich auszuschreiben. "Bei fast 900 Netzbetreibern fällt ein individueller Preisvergleich jedoch schwer. Hier können die unabhängigen Berater des VEA unterstützen", erklärt er weiter. Mit Hilfe der VEA-Datenbank können die Netzentgelte deutschlandweit verglichen werden.

Der Netznutzungsentgeltvergleich des VEA umfasst 813 Netzbetreiber und weist dadurch einen sehr hohen Repräsentationsgrad auf. Untersucht werden ausschließlich Sondervertragskunden, die über eine kontinuierliche Leistungsmessung verfügen. Der Vergleich umfasst neben 15 Abnahmefällen mit mittelspannungsseitiger Versorgung und Messung drei weitere Abnahmefälle mit niederspannungsseitiger Versorgung und Messung.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

23.04.2019 | Unternehmen aus Ernährungsbranche ziehen im REGINEE an einem Strang

Eine Branche, ein Ziel: Unternehmen der bayerischen Ernährungsindustrie wollen ab Herbst gemeinsam an einer nachhaltigeren und sparsameren Energieversorgung arbeiten. Im REGIonalen Netzwerk für EnergieEffizienz, kurz REGINEE, sollen auf diese Weise die energetischen Herausforderungen der Ernährungsindustrie zusammen in Angriff genommen werden. Denn viele Prozesse, wie etwa das Trocknen oder stetige Erhitzen von Lebensmitteln, treiben den Energieverbrauch und somit auch die Kosten dafür in die Höhe. Nach dem REGINEE Schwimmbäder gründet sich nun das zweite Netzwerk dieser Art bestehend aus Unternehmen einer Branche.

Ein REGINEE besteht meist aus 8 bis 12 Unternehmen einer Region, ist üblicherweise branchenübergreifend aufgestellt und hat eine Laufzeit von 4 Jahren. "Die Netzwerkerfahrung der vergangenen Jahre zeigt uns, dass Betriebe der Ernährungsindustrie ihre ganz eigenen Hürden bewältigen müssen. Wir wollen ihnen durch die Arbeit im REGINEE Lösungen dafür anbieten", sagt Christian Otto, Geschäftsführer des VEA - Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. Neben dem Verband zählen auch das Landesamt für Umwelt Bayern (LfU), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) sowie das Cluster Ernährung Bayern zu den Netzwerkträgern. Ziel ist es, gemeinsam Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zu diskutieren und umzusetzen.

"Industrielle Abnehmer in Deutschland werden mit Energiepreisen konfrontiert, die zu den höchsten in Europa gehören", sagt Peter Feller, stellvertretender Geschäftsführer des BVE. "Um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern, sind Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz unerlässlich. Die Netzwerke sind eine tolle Gelegenheit das umzusetzen." Dass die Arbeit im REGINEE durchaus erfolgreich ist, davon konnten sich die ersten potenziellen Netzwerk-Teilnehmer bereits überzeugen: Im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) in München informierten die Netzwerkträger zu Hintergründen und Best-Practice-Beispielen, etwa dass die REGINEE-Unternehmen durch fachliche Impulse unterstützt werden. "Beliebt sind auch die Betriebsbesichtigungen, bei denen die Teilnehmer Energieflüsse nachvollziehen können", sagt Christian Otto. Das Staatsministerium unterstützt mit der Bayerische EnergieEffizienz-Netzwerk-Initiative (BEEN-i) ebenfalls die Gründung des REGINEE Ernährungsindustrie.

Über 200 GWh werden allein die bisher vom VEA initiierten 18 REGINEE einsparen. Das wäre genug Energie, um die komplette Straßenbeleuchtung der Bundesrepublik für 18 Tage zu versorgen. Als Teil der deutschlandweiten Initiative Energieeffizienz Netzwerke (IEEN) gründet und begleitet der VEA bereits seit 2015 REGIonale Netzwerke für EnergieEffizienz.

Unternehmen der bayerischen Ernährungsindustrie, die an der Netzwerk-Idee interessiert sind, haben noch die Möglichkeit, sich dem REGINEE anzuschließen. Informationen dazu finden Sie unter www.vea.de/reginee.  

17.04.2019 | Entlastung für den Mittelstand: Gaspreis sinkt um 3,6 Prozent

Gute Nachrichten für mittelständische Unternehmen: Die Preise für Erdgas sind in den vergangenen 6 Monaten in fast allen Netzgebieten gesunken. Das geht aus dem aktuellen Preisvergleich des VEA hervor, der halbjährlich 50 große Netzgebiete in der Bundesrepublik untersucht. Demnach zahlen Industriekunden durchschnittlich 3,6 Prozent weniger für Erdgas als noch im Oktober des Vorjahres. Leicht gestiegen sind einzig die Preise in den Netzgebieten wesernetz mit Sitz in Bremen und Westfalen Weser Netz in Paderborn.

"Unternehmen profitieren derzeit von niedrigen Großhandelsnotierungen. Wir sind froh, dass somit eine zusätzliche Kostenbelastung - verursacht durch steigende Gaspreise - ausbleibt", sagt Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA. Die größte Preissenkung können Kunden bei Netz Leipzig verzeichnen: Sie zahlen 10,2 Prozent weniger für ihr Erdgas. Auch bei EWE Netz mit den Teilnetzen Ost und West sind die Preise um 7,8 bzw. 7,0 Prozent gesunken.

Der Preisvergleich zeigt auch, dass weiterhin große Unterschiede zwischen den einzelnen Gebieten bestehen. So müssen Kunden bei den Stadtwerken Kiel mit 3,06 Ct/kWh im teuersten Netz rund ein Siebtel mehr zahlen als im günstigsten Netz der Dortmund Netz. Durchschnittlich unterscheiden sich die Preise zwischen den Netzgebieten um 10,0 Prozent bzw. 0,27 Ct/kWh.

Die derzeit günstigsten Netzgebiete neben der Dortmund Netz sind Energienetz Bayern mit Sitz in München, wesernetz in Bremen, NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg und Schwaben Netz mit Sitz in Augsburg. Die Stadtwerke Kiel Netz führen zusammen mit Netrion im Teilnetz Mannheim, Netze BW mit Sitz in Stuttgart, energis-Netz mit Sitz in Saarbrücken und Westfalen Weser Netz in Paderborn die Liste der teuersten Netzgebiete an.

Aufgrund der großen Preisunterschiede zwischen den einzelnen Lieferanten, der Dynamik der sich verändernden Preise und der Vielzahl von individuellen Angeboten ist es für die Mehrzahl der Unternehmen nur mit großem Aufwand möglich, sich einen Marktüberblick zu verschaffen. "Angebote objektiv und kompetent zu bewerten, ist vor diesem Hintergrund keine leichte Aufgabe für Unternehmen - vor allem, wenn neben dem Preis noch andere Kriterien wie etwa Flexibilität bezüglich der abzunehmenden jährlichen Gasmenge oder Bonität des potenziellen Versorgers berücksichtigt werden müssen", erklärt Stuke. Um die Möglichkeiten, die der liberalisierte Markt bietet, optimal zu nutzen, unterstützt der VEA deshalb Unternehmen bei der Ausschreibung ihres Gasbedarfs, etwa über den digitalen Marktplatz VEA-Online.

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Gasnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der 15 Abnahmefälle. Der Preisvergleich berücksichtigt alle Kosten außer Erdgas- und Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung. 

04.04.2019 | Erfolgsbilanz nach 4 Jahren REGINEE: Unternehmen sparen 200 GWh ein

Über 200 GWh werden allein die bisher vom VEA initiierten 18 REGINEE einsparen. Genug Energie, um die komplette Straßenbeleuchtung der Bundesrepublik für 18 Tage zu versorgen. Als Teil der deutschlandweiten Initiative Energieeffizienz Netzwerke (IEEN) gründet und begleitet der VEA bereits seit 2015 REGIonale Netzwerke für EnergieEffizienz - kurz REGINEE.

Netzwerke haben sich für viele Unternehmen als erfolgreicher Ansatz zur Steigerung der Energieeffizienz etabliert. Etwa 2.000 Unternehmen engagieren sich laut der IEEN derzeit in mehr als 200 Energieeffizienz-Netzwerken. Ob weltweit tätige Konzerne, mittelständische Firmen oder kleinere Handwerksbetriebe - ihnen gemein ist die Suche nach Ansätzen zu und der Erfahrungsaustausch über Effizienzmaßnahmen. "Jedes einzelne Energieeffizienz-Netzwerk leistet einen wertvollen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Die Netzwerkunternehmen profitieren dabei gleich mehrfach, schließlich senkt ein geringerer Energieverbrauch die Kosten und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit. Außerdem ist es gut fürs Klima", erklärt Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, gestern zur Eröffnung des 3. Jahrestreffens der IEEN unter dem Motto "Energieeffizienz-Netzwerke - Gemeinsam Vielfalt sichtbar machen" auf der HANNOVER MESSE.

Im Zuge des Jahrestreffens werden Netzwerke für besondere Leistungen ausgezeichnet. Einer der Preisträger der vergangenen Jahre, das REGINEE München I, steht nach 4 Jahren Laufzeit in diesem Sommer vor seinem erfolgreichen Abschluss. "Fast alle Unternehmen wollen die Zusammenarbeit im neu zu gründenden REGINEE München+ fortführen. Für uns ein tolles Zeichen, dass der interdisziplinäre Austausch funktioniert", erklärt Christian Otto, Geschäftsführer des VEA. Denn in einem REGINEE tauschen sich i.d.R. Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Sektoren und Branchen über Effizienzmaßnahmen aus. So ermöglicht der Blick über den Tellerrand neue Perspektiven auf bekannte Probleme. Unterstützt werden sie dabei vom Netzwerkträger: "Wir begleiten unsere REGINEE-Unternehmen durch Begehungen und fachliche Impulse, aber auch durch Informationen zu gesetzlichen Regelungen. Dadurch versetzen wir die Teilnehmer in die Lage, ihren Energiefluss genau zu verstehen, Einsparpotenziale zu identifizieren und wirtschaftliche Lösungen umzusetzen", sagt Christian Otto.

Bundesweit befinden sich eine Vielzahl weiterer REGINEE in der Gründungsphase. Interessierte Unternehmen können sich unter www.vea.de/reginee informieren.  

11.03.2019 | DIGITAL ENERGY – Energy 4.0 Lösungen für Industrie, Gewerbe und Versorger

Sie sind verantwortlich für das Energiedatenmanagement Ihrer industriellen oder gewerblichen Liegenschaft?

Themen wie Energieaudit, innovative Sensorik und Messtechnik, Software und Cloud Services für die Analyse, Visualisierung und Optimierung Ihres Energieverbrauchs stehen ganz oben auf Ihrer Agenda? Dann sind Sie vom 1.-5. April auf der DIGITAL ENERGY im Rahmen der HANNOVER MESSE 2019 richtig. Verschaffen Sie sich jetzt einen Überblick über die Forumsthemen der DIGITAL ENERGY und planen Sie Ihren Besuch in Halle 12, Stand D45! Ein kostenfreies Ticket haben wir hier für Sie reserviert: Ticket abrufen

06.02.2019 | Neues REGINEE Nord-West: Unternehmen für mehr Energieeffizienz im Austausch

Insgesamt acht Unternehmen aus Bremen und Niedersachsen haben sich gestern zu einem vom VEA initiierten REGIonalen Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE) zusammengeschlossen. Unter dem Motto "Unternehmen vernetzen. Wissen teilen. Energie sparen." wollen sie in den nächsten vier Jahren auf die Einsparung von kWh- und CO2-Emissionen hinarbeiten.

Zum Auftakt des REGINEE Nord-West lud die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) ein. Hajo Müller, Vorstandssprecher der BSAG, freut sich auf den kommenden Austausch: "Als kommunales Unternehmen ist sich die BSAG ihrer Vorbildrolle für ein energieeffizientes Wirtschaften bewusst. Schon heute erbringen wir beispielweise rund ein Drittel unserer Verkehrsleistung mit elektrischer Energie. In den kommenden Jahren soll der Anteil auf 50 Prozent steigen. Um dieses Ziel zu erreichen, und um gemeinsam neue, innovative Wege beim Thema Energieeffizienz zu gehen, freuen wir uns auf den Austausch von Ideen mit anderen Unternehmen aus der Region." Die Unternehmen werden dabei vom VEA, mit Fachvorträgen zu Effizienzmaßnahmen, aber auch zu Querschnittstechnologien oder gesetzlichen Meldepflichten unterstützt.

Der VEA gründet mit dem REGINEE Nord-West bereits sein 18. Netzwerk. Christian Otto, Geschäftsführer des VEA, erklärt: "Energieeffizienz ist eine tragende Säule der Energiewende. In unseren REGINEE verknüpfen wir dies mit den individuellen Zielen der Unternehmen. Der interdisziplinäre Austausch zwischen beispielsweise Kliniken, Verkehrsbetrieben, Lebensmittel- und Kunststoffherstellern wie hier im REGINEE Nord-West eröffnet dabei oft neue Perspektiven. Gemeinsam werden sie sich - unterstützt vom VEA - u. a. den neuen Herausforderungen im Energierecht stellen, zu denen auch das neu verabschiedete Energiesammelgesetz zählt."

Diese Unternehmen sind Teil des REGINEE Nord-West:

  • Ammerland Klinik, Westerstede
  • Bremer Straßenbahn AG, Bremen
  • Enneatech AG, Großefehn
  • M. Neemann OHG, Leer
  • Günther Badenhop Fleischwerke KG, Verden (Aller)
  • ELO-Frost GmbH & Co. KG, Vechta
  • Molkerei Grafschaft Hoya e.G., Asendorf
  • H. Kemper GmbH & Co. KG, Nortrup


Bundesweit befinden sich eine Vielzahl weiterer REGINEE in der Gründungsphase. Interessierte Unternehmen können sich unter www.vea.de/reginee informieren.

15.01.2019 | Strompreis steigt um 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

Industriekunden müssen im Vergleich zum Vorjahr 11,4 Prozent mehr für ihren Strom bezahlen. Wie aus dem aktuellen Preisvergleich des VEA hervorgeht, basiert der Anstieg der Kosten gegenüber Januar 2018 vor allem auf gestiegenen Großhandelsnotierungen.

"Seit Frühjahr 2016 steigen die Großhandelsnotierungen deutlich. Diese bedeuten - zusammen mit sich ändernden Umlagen - teilweise erhebliche finanzielle Zusatzbelastungen", erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. "Unser Preisvergleich hilft Unternehmen dabei, den Markt besser zu überblicken."

Laut Preisvergleich müssen Kunden bei den Stadtwerken in Rostock mit 17,6 Prozent, Karlsruhe mit 16,4 Prozent und Bochum mit 16,3 Prozent den größten Preisanstieg hinnehmen. Auch bei wesernetz in Bremen erhöhten sich die Preise um 16,3 Prozent. Die geringste Erhöhung gibt es in Schwerin bei der Wemag Netz mit 6,7 Prozent und der AVU Netz mit Sitz in Gevelsberg mit 7,6 Prozent.

Auch weiterhin zeigt der Preisvergleich Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern auf. So beträgt der durchschnittliche Strompreis im Osten der Republik 17,30 Ct/kWh und ist damit um 0,57 Ct/kWh bzw. 3,4 Prozent höher als der in den alten Bundesländern. Ebenso bleibt die Differenz zwischen einzelnen Netzgebieten erheblich: 22,5 Prozent trennen die Rheinische Netzgesellschaft als preisgünstigstes (15,31 Ct/kWh) und die Wemag Netz als teuerstes Netzgebiet (18,76 Ct/kWh). "Die großen Preisunterschiede zwischen den einzelnen Regionen und die daraus resultierende Vielzahl an individuellen Angeboten verursachen enormen Aufwand für Unternehmen, die günstigsten Preise zu finden", sagt Stuke weiter. "Wir unterstützen deshalb den Mittelstand mit professioneller Beratung und bewerten Angebote objektiv und kompetent." Mit Hilfe des digitalen Marktplatzes VEA-Online haben Unternehmen so die Möglichkeit, ihren Strom- und Gasbedarf schnell und unkompliziert auszuschreiben.

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Stromnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der bekannten 15 mittelspannungsseitig versorgten Abnahmefälle. Im Preisvergleich nicht enthalten sind Strom- und Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

06.12.2018 | REGINEE Schwaben: Neun Unternehmen gründen regionales Effizienznetzwerk

Gestern haben sich neun Unternehmen in Baden-Württemberg zu einem REGIonalen Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE) zusammengeschlossen. Dabei stehen der Austausch zu Effizienzmaßnahmen sowie die Senkung der unternehmenseigenen kWh- und CO2-Emissionen im Vordergrund. Initiiert wurde das Netzwerk durch den VEA, der die Unternehmen während der Laufzeit begleitet.

Zur Netzwerkgründung hatte der Naturkosmetik- und Arzneimittelhersteller WALA Heilmittel GmbH nach Bad Boll geladen. "Für uns ist das REGINEE eine großartige Möglichkeit, uns mit anderen Unternehmen auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. So können wir unsere Arbeit noch energieeffizienter gestalten", zeigt sich Uwe Strofus, Abteilungsleiter Technik bei WALA, erfreut. Während der Betriebsbegehung erhielten die Teilnehmer Einblick in die komplexen technischen Anlagen.

Der Ministerialdirektor des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Helmfried Meinel, freute sich, dass Unternehmen in Schwaben gemeinsam die vorhandene Energie effektiver nutzen wollen: "Indem die Firmen ihre Kräfte bündeln und Informationen austauschen, können sie schneller ihren Bedarf an Energie reduzieren und damit dauerhaft Kosten einsparen, als solche Unternehmen, die das große Einsparpotenzial noch nicht erkannt haben." Das gegründete Netzwerk leiste einen wichtigen Beitrag, das Thema Energieeffizienz zu einer der tragenden Säulen der Energiewende zu entwickeln.

Der VEA gründet mit dem REGINEE Schwaben sein inzwischen 17. Effizienznetzwerk. Christian Otto, Geschäftsführer des VEA, erklärt: "Wir unterstützen die Unternehmen praxisorientiert mit Fachvorträgen. Nach der REGINEE-Laufzeit von vier Jahren haben die Teilnehmer durch gegenseitige Besuche, Betriebsbegehungen und natürlich den engen Austausch viel voneinander gelernt. Mit diesem Wissen sind sie im Unternehmensalltag bestens gerüstet."

Diese Unternehmen sind Teil des REGINEE Schwaben:

  • Brauerei Schimpfle GmbH & Co. KG, Gessertshausen
  • CERATIZIT Balzheim GmbH & Co. KG, Balzheim
  • Gebr. Otto Baumwollfeinzwirnerei GmbH & Co. KG, Dietenheim
  • Legoland Freizeitpark Deutschland GmbH, Günzburg
  • PERI GmbH, Weißenhorn
  • Papierfabrik Palm, Aalen
  • Tubex GmbH, Rangendingen
  • Lock Antriebstechnik GmbH, Ertingen
  • WALA Heilmittel GmbH, Bad Boll

Bundesweit befinden sich eine Vielzahl weiterer REGINEE in der Gründungsphase. Interessierte Unternehmen können sich unter www.vea.de/reginee informieren.

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