Presseinformationen

Aktuelles vom VEA

21.07.2015 | Initiative Energieeffizienz-Netzwerke: REGINEE München startet

Das erste vom Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) initiierte Energieeffizienz-Netzwerk nimmt in München seinen Betrieb auf. Bisher haben sich sieben Unternehmen aus der Region dafür entschieden, ihre Energieeffizienz in den nächsten vier Jahren gemeinsam zu steigern. Die Netzwerkarbeit im Projekt REGINEE (REGIonales Netzwerk für EnergieEffizienz) des VEA bildet hierfür die Grundlage.

• VEA-Netzwerk in München nimmt Netzwerkarbeit auf

• Interessierte Unternehmen können sich noch nachträglich zur Teilnahme anmelden

„Mit Hilfe der Netzwerke können Unternehmen ihre Investitionen in Energiesparmaßnahmen noch effizienter gestalten und auf das Know-how der anderen Netzwerkmitglieder zurückgreifen", erklärt VEA-Geschäftsführer Christian Otto. „Die Umsetzung wird dabei aus einer Hand von Anfang an vom VEA begleitet. Wir beraten die Teilnehmer, erarbeiten einen detaillierten Maßnahmenplan und unterstützen bei allen Schritten der Umsetzung."

Herzstück von REGINEE sind die regelmäßigen Netzwerktreffen. Das erste heute in München auf dem Gelände der Josef Bernbacher & Sohn GmbH & Co. KG – Bayerns führenden Nudelherstellers – war ein voller Erfolg. „Wir freuen uns über die rege Beteiligung an REGINEE München", sagt Christian Otto. Im Beisein von Ministerialdirigent Rudolf Escheu aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie regte ein pointiertes Fachprogramm mit anschließendem Unternehmensrundgang zum gemeinsamenErfahrungsaustausch an. Weitere Teilnehmer sind u. a. die Milchwerke Ingolstadt-Thalmässing eG und die Morgan Advanced Materials Haldenwanger GmbH. 

Im Rahmen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke engagiert sich der VEA für die Gründung REGIonaler EnergieEffizienz-Netzwerke (REGINEE). Als Mitunterzeichner der gemeinsamen Vereinbarung der Bundesregierung und 20 weiteren Wirtschaftsverbänden wird sich der VEA aktiv als Initiator und Veranstalter einbringen. In diesem Zusammenhang will der Verband Unternehmen, Verbände und andere Organisationen motivieren, sich an den Netzwerken zu beteiligen. Die Initiative ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und des Aktionsprogramms Klimaschutz. 500 Netzwerke sollen bis Ende 2020 insgesamt geschaffen werden.

REGNIEE München hat noch begrenzt freie Plätze für weitere Teilnehmer. Informationen finden Sie unter www.reginee.de.

08.07.2015 | Strompreise sinken leicht: Mittelstand zahlt fast 4 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr

Seit Juli 2014 sind die Strompreise um durchschnittlich 3,9 Prozent gefallen. Damit setzt sich der Trend eines leichten Preisrückgangs auf dem Strommarkt weiter fort, wie der regelmäßig veröffentlichte Strompreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) zeigt. Grund für die Preissenkung sind die rückläufigen Großhandelspreise. Altkunden zahlen jedoch deutlich mehr als potenzielle Neukunden.

 

* Rückläufige Großhandelspreise und liberalisierter Markt sorgen für Strompreissenkung

* Kunden mit bestehenden Verträgen zahlen häufig mehr als Neukunden

 

„Die Wechselbereitschaft der Kunden ist in den letzten Jahren ständig gestiegen, aber noch immer sind einige nur bei beachtlichen Preisunterschieden zu einem Versorgerwechsel bereit", erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. Die Strategie der Energieversorgungsunternehmen ist dabei nicht unproblematisch: „Altkunden im eigenen Netzbereich erhalten sehr häufig ungünstigere Stromlieferangebote als potenzielle neue Kunden. Für letztere werden alle Angebote individuell kalkuliert", so Stuke weiter. Insbesondere bei älteren Verträgen besteht ein hohes Einsparpotenzial. Aufgrund der Dynamik im Gesamtmarkt und den erheblichen Preisunterschieden zwischen den einzelnen Versorgern sollten bei Neuabschlüssen auch andere Kriterien, wie Laufzeit oder Bonität geprüft werden.

Im Gesamtmarkt sind die Preise innerhalb eines Jahres (seit Juli 2014) durchschnittlich um 3,9 Prozent gefallen. Grund hierfür sind in erster Linie die niedrigeren Großhandelspreise. Der größte Preisrückgang ist mit 7,2 Prozent bei der Stadtwerke Kiel Netz zu verzeichnen.

Ebenfalls überdurchschnittliche Preissenkungen sind bei der SWM Infrastruktur in München mit 5,9 Prozent und der Braunschweiger Netz mit 5,8 Prozent aufgetreten. In zwei Netzgebieten sind die Preise gegen den Trend gestiegen: Bei der ENERVIE AssetNetWork in Hagen um 0,7 Prozent und bei der Schleswig-Holstein Netz um 0,1 Prozent.

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Stromnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der bekannten 15 mittelspannungsseitig versorgten Abnahmefälle. Im Preisvergleich nicht enthalten sind Strom- und Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

08.06.2015 | Wasserpreise steigen im Vergleich zum Vorjahr um rund 0,76 Prozent

Industriekunden müssen im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich 0,76 Prozent mehr für Trinkwasser zahlen. Das geht aus dem aktuellen Wasserpreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) hervor. Dabei erhöhten 13 Wasserversorgungsunternehmen ihre Preise, drei Anbieter senkten die Gebühren. Der Durchschnittspreis für Unternehmenskunden mit Jahresabnahmemengen von 7.500 m³ bzw. 100.000 m³ beträgt somit 3,97 €/m³.

* 13 Wasserversorgungsunternehmen im Bundesgebiet erhöhten ihre Preise

* VEA: Gebührenvergleich ist nur eingeschränkt möglich

Der VEA untersuchte wie bereits im Vorjahr die Wasserpreise von 83 deutschen Städten. „Insgesamt lässt sich ein Preisanstieg feststellen. Dieser fällt im Vergleich zum Vorjahr jedoch viel niedriger aus", sagt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. So hatten im vergangenen Jahr 22 Unternehmen ihre Preise angehoben. „Dieses Jahr erhöhten 13 Wasserversorger ihre Preise und das größtenteils in sehr geringem Maße." Den stärksten Preisanstieg verzeichnete der VEA mit 19,8 Prozent in Baden-Baden. Mit einer Erhöhung von 16,7 Prozent folgen die Stadtwerke Krefeld, mit 7,6 Prozent Oldenburg und mit 7,5 Prozent die DEW21 in Dortmund.

Drei Wasserversorger senkten im Vergleichszeitraum ihre Preise: In Eschwege (-2,4 Prozent), Rostock (-2 Prozent) und Halle (-0,4 Prozent) zahlten Unternehmenskunden 2015 weniger als im Jahr zuvor.

Die Studie des VEA ergab darüber hinaus, dass ein Gebührenvergleich nur eingeschränkt möglich ist. Vor allem Abwassergebühren sind schwer bewertbar, weil Grundstücksflächen unter Umständen uneinheitlich berechnet werden. Mit diesen Einschränkungen erweisen sich im Gesamt-Durchschnittspreis – also Wasser plus Abwasser – Ingolstadt, Augsburg, Worms und Leipzig als die günstigsten und Potsdam, Eschwege, Krefeld und Saarbrücken als die teuersten Versorgungsgebiete.

Weitere Informationen stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

08.05.2015 | VEA und DIHK legen gemeinsames Faktenpapier zur atypischen Netznutzung vor

Hannover. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) haben gemeinsam ein Faktenpapier zur atypischen Netznutzung vorgelegt. Die Verbände empfehlen darin die Beibehaltung der bestehenden Regelung des § 19 Absatz 2 Satz 1 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV), da sie einen wichtigen und kostengünstigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leistet. Gleichwohl verschließen sich beide Verbände nicht gegen eine Weiterentwicklung.

 

·      Regelung leistet unverzichtbaren Beitrag zum Gelingen der Energiewende 

·      Verbände empfehlen Beibehaltung bestehender Sonderregelungen

 

Das Faktenpapier von VEA und DIHK zeigt anhand aktueller Beispiele die Vorteile der bestehenden

Regelung zur atypischen Netznutzung, sowohl für die Unternehmen, als auch für die Energiewende.

Betriebe müssen hierdurch sicherstellen, dass ihre spezifische Jahreshöchstlast nicht mit der Höchstlast des

Netzbetreibers zusammenfällt. Voraussetzung ist: Sie müssen den Energieeinsatz im Unternehmen steuern

können.

„Damit ist die atypische Netznutzung, ein bewährtes Instrument, um die Flexibilisierung der Unternehmen zu fördern. Würde man insbesondere die um Flexibilisierung bemühten mittelständischen Unternehmen von der atypischen Netznutzung ausschließen, hätte dies Nachteile für ihre Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. „Die Unternehmen brauchen Verlässlichkeit für Investitionen in die Energiewende und nicht erneut das Signal, dass Spielregeln dauernd verändert werden.

Dabei teilen VEA und DIHK die Einschätzung der BNetzA in ihrem aktuellen Evaluierungsbericht in keiner Weise. Sie besagt, dass nur 13 Prozent aller Antragsteller ein Lastmanagement betreiben, um von verminderten Netzentgelten profitieren zu können. „Wären an Stelle der Netzbetreiber die betroffenen Unternehmen befragt worden, wäre sicherlich ein wesentlich realistischerer Lagebericht entstanden“, so Stuke abschließend.

16.04.2015 | Strom- und Gasnetzentgelte: weiterhin große Preisunterschiede bis zu 500 Prozent

Hannover, 16.04.2015. Der aktuelle Stromnetzentgeltvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) zeigt weiterhin Preisunterschiede von bis zu 400 Prozent zwischen den verschiedenen Netzbetreibern. Die Preise in der Mittelspannung sind für Unternehmen um durchschnittlich 3,3 Prozent gestiegen. In der Niederspannung haben sich die durchschnittlichen Preise um 5,3 Prozent erhöht.

Bei den Gasnetzentgelten lassen sich, laut VEA, sogar Preisunterschiede von bis zu 500 Prozent verzeichnen: Die Spanne reicht von unter 0,216 Ct/kWh zu über 1,21 Ct/kWh.

• Durchschnittlicher Preisanstieg bei den Stromnetzentgelten in der Mittelspannung um ca. 3,3 Prozent, in der Niederspannung um ca. 5,3 Prozent

• Gasnetzentgelte durchschnittlich um 0,02 Prozent gefallen, bei einigen Netzbetreibern jedoch bis zu 129 Prozent gestiegen


Im Durchschnitt sind die Stromnetzentgelte im letzten Jahr um 0,30 Ct/kWh in der Niederspannung bzw. um 0,11 Ct/kWh in der Mittelspannung gestiegen. Die Preisunterschiede der Anbieter sind groß: Bei den zehn teuersten Netzbetreibern zahlen Unternehmen durchschnittlich 10,98 Ct/kWh (N/N-Fälle) bzw. 5,90 Ct/kWh (M/M-Fälle). Bei den zehn günstigsten Netzbetreibern kostet diese Leistung lediglich 3,44 Ct/kWh (N/N-Fälle) bzw. 1,77 Ct/kWh (M/M-Fälle). „Sich einen Überblick über den Gas- und Strommarkt zu verschaffen, stellt also einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Unternehmen dar“, so Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. 

Die Gasnetzentgelte sind im letzten Jahr leicht gesunken, die Preisveränderungen bei einzelnen Netzbetreibern fallen jedoch sehr unterschiedlich aus: Während einige Anbieter ihre Preise bis zu 58 Prozent senkten, sind bei anderen Preissteigerungen von bis zu 129 Prozent zu verzeichnen. „Das durchschnittliche Gasnetzentgelt der zehn günstigsten Anbieter liegt momentan bei 0,216 Ct/kWh, während dieselbe Leistung bei den zehn teuersten Anbietern durchschnittlich 1,21 Ct/kWh kostet“, betont Stuke. „Den Überblick über diese Entwicklungen zu behalten, ist eine Herausforderung für die Unternehmen. Durch seine Erfahrungen und Netzwerke verfügt der VEA über die Möglichkeit, den Markt zu analysieren und Optimierungspotenziale für seine Mitglieder zu identifizieren.“

Die Netznutzungsentgeltvergleiche des VEA von 831 Strom- und 681 Gasnetzbetreibern haben einen sehr hohen Repräsentationsgrad. Untersucht werden in den Studien nur Sondervertragskunden, die über eine kontinuierliche Leistungsmessung verfügen.

Weitere Informationen stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

25.03.2015 | Eckpunktepapier „Strommarkt“: Pläne des BMWi gefährden dezentrale umweltfreundliche Energieerzeugung

Hannover, 25.03.2015. Die zukünftige Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) soll auf „gasbetriebene Anlagen der öffentlichen Versorgung konzentriert“ werden, heißt es im Eckpunktepapier „Strommarkt“ des BMWi für die Energieklausur der Großen Koalition. Anlagen zur Eigenerzeugung für einzelne Gebäude oder Werke von mittelständischen Unternehmen sollen künftig erheblich weniger bzw. keine Zuschläge mehr erhalten.

- Bundesregierung darf Potenziale der flexiblen und umweltfreundlichen KWK nicht verschenken
- VEA begrüßt geplante Weiterentwicklung des Strommarktes mit Flexibilitätsoptionen

Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) beurteilt die Einschränkungen bei der Förderung der umweltfreundlichen KWK, wie sie im Eckpunktepapier formuliert werden, äußerst kritisch. „Die geplante Regelung ist kontraproduktiv, da wichtige Vorteile der KWK ungenutzt bleiben, die wir in Zukunft für unsere Energieversorgung brauchen“, betont Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. „Denn die Objektversorgung – und somit auch die Eigenstromerzeugung von Unternehmen – fördert die dezentrale Energieerzeugung und macht den Strommarkt letztlich auch flexibler.

Laut VEA würde die Bundesregierung mit einer Umsetzung der Vorschläge das spezifische Potenzial der Flexibilität von KWK, das sie eigentlich fördern will, verschenken. „Zudem würde die Bereitschaft des Mittelstandes, in die umweltfreundliche KWK zu investieren, zurückgehen“, sagt Dr. Volker Stuke.   

Generell begrüßt der VEA die Pläne, bei der Weiterentwicklung des Strommarktes auf Flexibilitätsoptionen statt Kapazitätsmärkte zu setzen. Umso wichtiger erscheint es in diesem Zusammenhang, die flexible und regelbare KWK zu fördern. Von Seiten des Verbandes ist es daher nicht nachvollziehbar, dass sowohl das Ausbauziel als auch die Förderung von KWK massiv eingeschränkt werden sollen.    

23.03.2015 | Christian Otto verstärkt VEA als zweiter Geschäftsführer

Hannover, 20.03.2015. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) baut sein Management aus: Christian Otto verstärkt rückwirkend zum 1. Januar 2015 die Geschäftsführung in Hannover. Damit wird der 45-Jährige zum zweiten Geschäftsführer neben Dr. Volker Stuke.

- Christian Otto wird Ansprechpartner für Fragen der Energiepolitik und den Bereich Öffentlichkeitsarbeit

- Dr. Volker Stuke jetzt Hauptgeschäftsführer des Verbands

Otto arbeitet seit 16 Jahren beim VEA: Als energiewirtschaftlicher Mitarbeiter und Energieberater sammelte der Diplom-Ökonom Erfahrungen im Verband. Zuletzt leitete er den Bereich Marketing und Vertrieb. Zudem war er seit 2011 für die Themenfelder Energiepolitik und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

„Wir freuen uns, mit Christian Otto einen erfahrenen Energieexperten und langjährigen VEA-Mitarbeiter für die Geschäftsführung gewonnen zu haben", sagt der Vorstandsvorsitzende August Wagner.

Mit der neuen Führungsspitze ergeben sich auch neue Zuständigkeiten: Otto wird zum Ansprechpartner für Fragen der Energiepolitik und den Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Für alle Organisationsangelegen-heiten sowie für den Bereich der energiewirtschaftlichen und –technischen Beratung bleibt weiterhin Dr. Volker Stuke als Hauptgeschäftsführer zuständig.

28.01.2015 | Karriere: Energieeffizienzberater (m/w) gesucht

Der VEA vertritt die energiewirtschaftlichen Interessen seiner etwa 4.500 Mitglieder. Unsere Berater sind persönliche Ansprechpartner für die individuellen Fragestellungen der VEA-Mitglieder. Markttransparenz, Energiebeschaffung, Controlling und Energieeffizienz sind dabei unsere Kernaufgaben.


Die VEA Beratungs-GmbH ist 1980 als Tochterunternehmen des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. in Hannover gegründet worden. Die Tätigkeitsschwerpunkte sind neben der Beschaffung von Strom- und Erdgasmengen die Einführung von Energieeffizienz­projekten für die etwa 4.500 Mitgliedsunternehmen des Verbandes. Zur Verstärkung unseres Effizienz-Teams in Hannover suchen wir eine/n 

Energieeffizienzberater (m/w)

Ihre Aufgabenschwerpunkte

• Bundesweite Beratungsdienstleistungen im Bereich Energieeffizienz und Energiemanagementsysteme
• Entwicklung von Versorgungskonzepten
• Bewertung von Effizienzmaßnahmen
• Durchführung von Präsentationen und Workshops 


Ihr Profil

• Verbindliches Auftreten
• Eigenverantwortlicher und strukturierter Arbeitsstil
• Gute Kommunikationsfähigkeit
• Berufserfahrung im Bereich Energieeffizienz möglichst mit KfW-Zulassung als Effizienzberater


Unser Angebot

• Ein abwechslungsreicher und eigenverantwortungsvoller Aufgabenbereich
• Intensive Einarbeitung und Schulung
• Unbefristete Anstellung mit überdurchschnittlicher, leistungsbezogener Vergütung
• Ein motiviertes Team, das sich auf Ihre Unterstützung freut

 
Wir freuen uns auf Ihre aussagefähige Bewerbung. Gern auch per E-Mail an: mreddig@vea.de


Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V .
Marina Reddig
Zeißstraße 72, 30519 Hannover
Telefon: 0511 9848-113

12.01.2015 | Entlastung für den Mittelstand: Strom ist 2015 über 4 Prozent günstiger

Hannover, 12.01.2015. Um durchschnittlich 4,3 Prozent sind die Strompreise seit Januar 2014 gefallen. Dies zeigt der regelmäßig veröffentlichte Strompreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e. V. (VEA). Grund für die Preissenkung sind die um rund 10 Prozent rückläufigen Großhandelspreise. Die Netznutzungsentgelte sind hingegen um rund 30 Prozent gestiegen. Immer noch zahlen Stromkunden in den neuen Bundesländern deutlich mehr.

- Rückläufige Großhandelspreise und liberale Marktdynamik sorgen für Strompreissenkung

- Kosten in neuen Bundesländern im Durchschnitt 6,5 Prozent höher als im Westen Deutschlands

„Trotz der gestiegenen Entgelte für die Netznutzung konnte durch den zunehmenden Wettbewerb unter den Stromanbietern und die um rund 10 Prozent rückläufigen Großhandelspreise eine durchschnittliche Preissenkung von 4,3 Prozent verzeichnet werden", erläutert Dr. Volker Stuke, Geschäftsführer des VEA. Für Unternehmen bietet dies großes Potenzial, Kosten beim Stromeinkauf einzusparen. „Es ist allerdings schwierig geworden, sich auf dem Markt zu orientieren", so Stuke. Daher empfiehlt der Verband eine professionelle Energieberatung. Schnell und unkompliziert sind zum Beispiel Ausschreibungen über den vom VEA betriebenen Marktplatz VEA-Online.

Die preisliche Differenz der Angebote zwischen den alten Bundesländern (durchschn. 13,47 Ct/kWh) und den neuen Bundesländern (durchschn. 14,35 Ct/kWh) liegt bei rund 7 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent gesunken. Der gesamtdeutsche Durchschnitt liegt währenddessen bei 13,65 Ct/kWh.

Nach dem Vergleich des VEA sind die drei günstigsten Anbieter die Rheinische NETZGesellschaft in Köln (12,43 Ct/kWh), gefolgt von den Stadtwerken Kiel und dem e-netz in Darmstadt. Der teuerste Anbieter ist das Wemag Netz in Schwerin (15,92 Ct/kWh), gefolgt vom Schleswig- Holstein Netz in Quickborn und dem Netz Leipzig.

Der VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Stromnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der bekannten 15 mittelspannungsseitig versorgten Abnahmefälle. Im Preisvergleich nicht enthalten sind Strom- und Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

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