Presseinformationen

Aktuelles vom VEA

10.03.2020 | Fernwärme wird für Unternehmen erneut teurer

Der Preis für Fernwärme ist laut aktuellem Fernwärme-Preisvergleich des VEA im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Mittelständische Unternehmen müssen in den alten Bundesländern mit einem Anstieg von 0,5 Prozent rechnen, in den neuen Bundesländern wird Fernwärme um 2,3 Prozent teurer. Die Preise im Osten liegen 14,2 Prozent über dem Preisniveau in den alten Bundesländern.  

Westdeutsche Unternehmer zahlen derzeit bei einer Benutzungsdauer von 1.500 h/a zwischen 57,59 €/MWh bei den Stadtwerken Kempen und 93,61 €/MWh bei den Stadtwerken Hanau - das ist ein Preisunterschied von 62,5 Prozent. Bei einer Benutzungsdauer von 2.000 h/a zeigt sich zwischen den Fernwärme-Versorgungs-Unternehmen (FVU) eine Differenz von 58 Prozent. Die Preisspanne reicht von 55,28 €/MWh bei den Stadtwerken Kempen bis 87,35 €/MWh bei der RhönEnergie Fulda. Im Durchschnitt liegt der Fernwärmepreis in den alten Bundesländern bei 75,91 €/MWh (1.500 h/a) bzw. 70,92 €/MWh (2.000 h/a). Die Stadtwerke Hanau, RhönEnergie Fulda und Mainova mit Sitz in Frankfurt sind die teuersten FVU. Zu den günstigsten Anbietern zählen die Stadtwerke Kempen, die Stadtwerke Bielefeld und Technische Betriebe Solingen. 

In den neuen Bundesländern liegt der durchschnittliche Wärmepreis bei 87,19 €/MWh (1.500 h/a) bzw. 80,42 €/MWh (2.000 h/a) und ist damit nach wie vor deutlich höher als in den alten Bundesländern. Zu den teuersten FVU im Osten zählen die Stadtwerke Frankfurt/Oder, Energieversorgung Gera (Sekundärnetz) und Stadtwerke Forst; die günstigsten FVU sind Vattenfall Europe Wärme in Berlin, Stadtwerke Rostock und Thüringer Energie mit Sitz in Erfurt.  

"Unser Preisvergleich zeigt, dass der Wärmepreis bei den meisten FVU sehr stark von der Benutzungsdauer abhängt", erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. "Unternehmen sollten daher die Höhe ihrer benötigten Wärmeleistung kennen und diese bei Vertragsabschluss angeben. Bestehende Verträge sollten sie hinsichtlich vereinbarter Wärmeleistung überprüfen und ggf. korrigieren lassen. Eine Beratung kann dabei sinnvoll sein."  

Der VEA untersucht seit 1978 regelmäßig die Preisentwicklung im Bereich Fernwärme. Der diesjährige Fernwärmepreisvergleich umfasst für die alten Bundesländer 65 FVU mit insgesamt 67 Fernwärmenetzen und für die neuen Bundesländer 20 FVU mit 21 Netzen. Damit sind am Fernwärmepreisvergleich 85 FVU mit insgesamt 88 Netzen beteiligt.  

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

19.02.2020 | REGINEE Hannover: Unternehmen engagieren sich 4 Jahre lang für Energieeffizienz und Klimaschutz

Der VEA schloss gestern bereits sein 7. REGIonales Netzwerk für EnergieEffizienz (kurz: REGINEE) ab. Die teilnehmenden 9 Unternehmen sparten insgesamt 8,85 GWh Energie ein und vermieden dadurch den Ausstoß von 3.320 Tonnen CO2. Diese Menge Kohlenstoffdioxid müsste andernfalls durch die Pflanzung von 6.000 Bäumen kompensiert werden. Der VEA unterstützte und förderte als Netzwerkträger die Arbeit der Unternehmen.

Christian Otto, Geschäftsführer des VEA und Netzwerkmoderator im REGINEE Hannover, freut sich über das gute Einsparergebnis "seines" Netzwerks: "Für die eigene Energiebilanz und als Beitrag zum Klimaschutz wird es für mittelständische Unternehmen immer wichtiger, Effizienzpotenziale zu entdecken. Das REGINEE Hannover war sehr heterogen, vom Kekshersteller über den Glasproduzenten bis hin zum Krankenhaus waren verschiedene Unternehmen dabei. Dadurch erhielten die Teilnehmer Einblick in die ganz unterschiedlichen energetischen Herausforderungen der anderen Unternehmen, lernten selbst etwas dazu und warfen so auch einen Blick über den Tellerrand - nicht nur in energetischer Hinsicht."

Neben Vorträgen zu neuen Entwicklungen im Energiebereich und Betriebsrundgängen bei den teilnehmenden Unternehmen, bleibt bei den regelmäßig stattfindenden Netzwerktreffen genug Zeit, sich auch über nicht-energetisches auszutauschen: So konnten sich die Teilnehmer beim Besuch des Krankenhauses Wolfenbüttel bei einem Hubschrauberpiloten von "Christoph 30" über dessen Arbeit informieren.

Um weiter aktiv für Energieeffizienz und Klimaschutz einzutreten, hat sich bereits die Hälfte der Unternehmen zu einer Fortführung ihrer Arbeit im REGINEE Hannover+ entschlossen, das in der zweiten Jahreshälfte gegründet werden soll. Interessierte Unternehmen aus dem Großraum Hannover können sich noch zur Teilnahme im neuen Netzwerk anmelden. Auch bundesweit befinden sich zahlreiche weitere REGINEE in der Gründungsphase. Informationen dazu finden Sie unter www.reginee.de.

Der VEA betreut derzeit bundesweit 16 Effizienznetzwerke und ist damit Teil der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) des Bundes. Diese wurde Ende 2014 ins Leben gerufen und wird weiter von BMWi und BMU gefördert.

Diese Unternehmen waren Teil des REGINEE Hannover:

  • Bahlsen GmbH & Co. KG
  • Hilliges Gipswerk GmbH & Co. KG
  • Krankenhaus Buchholz und Winsen gemeinnützige GmbH
  • SCHOLLGLAS GmbH
  • Silgan White Cap Manufacturing GmbH
  • Städtisches Klinikum Wolfenbüttel gGmbH
  • WABCO GmbH
  • Wipak Walsrode GmbH & Co. KG
  • Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Limited & Co. KG

31.01.2020 | Energieeffizienz steigern: Unternehmen schließen sich erneut zu Effizienznetzwerk zusammen

Gestern schlossen sich erneut 13 Unternehmen aus München und dem Umland zusammen, um in den folgenden 4 Jahren ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen zu reduzieren. Neben der Einsparung von Energiekosten, leisten die energieintensiven Unternehmen aus dem Mittelstand dadurch auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der VEA unterstützt und fördert als Netzwerkträger die Arbeit der Unternehmen.

Für die Hälfte der Teilnehmer des REGIonalen Netzwerks für Energie-Effizienz (kurz: REGINEE) ist es bereits die zweite Teilnahme in einem Effizienz-Netzwerk: Sie konnten zusammen mit 6 weiteren Unternehmen im REGINEE München I von 2015 bis 2019 insgesamt 10,2 GWh Energie und 4.000t CO2 einsparen. Diese Arbeit wird nun im neuen Netzwerk fortgeführt. „Wir freuen uns über die Mischung aus REGINEE-erfahrenen Unternehmen und neuen Betrieben, da dies den Austausch im Netzwerk noch gewinnbringender für alle Beteiligten macht. Neben den umgesetzten Effizienzmaßnahmen ist es genau dieser Austausch, der die Netzwerkarbeit so wertvoll macht – für die Unternehmen, für uns als Netzwerkträger und durch die Einsparungen auch für die Umwelt“, freut sich Christian Otto, Geschäftsführer des VEA, über die Fortführung der Netzwerkarbeit in München.

Auf dem gestrigen Netzwerktreffen konnten die Teilnehmer bei einem Betriebsrundgang auch Einblick in die Nudel-Produktion der Josef Bernbacher & Sohn GmbH & Co. KG nehmen. Die gegenseitigen Betriebsbesuche sind ebenfalls Teil des Austauschs im Netzwerk und tragen zum besseren Verständnis der energetischen Herausforderungen der einzelnen Unternehmen bei.

Der VEA betreut bundesweit derzeit 15 Effizienznetzwerke und trägt damit zur Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) des Bundes bei, die Ende 2014 ins Leben gerufen wurde und weiter von BMWi und BMU gefördert wird. Es befinden sich zahlreiche weitere REGINEE in der Gründungsphase. Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, Teil der erfolgreichen REGINEE-Arbeit zu werden. Informationen dazu finden Sie unter www.reginee.de.

Diese Unternehmen sind Teil des REGINEE München I+:

  • Alpenhain Käsespezialitäten GmbH, Grafing  
  • Bavaria Film GmbH, Geiselgasteig
  • DELO Industrie Klebstoffe GmbH, Windach  
  • Erlus AG, Neufahrn
  • Hans Henglein & Sohn GmbH, Abenberg
  • HEIDE Chocolat Schwermer GmbH, Bad Wörishofen
  • Helmholtz Zentrum München, Oberschleißheim
  • IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Ottobrunn
  • Josef Bernbacher & Sohn GmbH & Co. KG, Hohenbrunn
  • Max Frank GmbH & Co. KG, Leiblfing
  • Milchwerke Ingolstadt-Thalmässing eG, Ingolstadt
  • Milchwerk Jäger GmbH, Haag i. OB.
  • Plansee Composite Materials GmbH, Lechbruck am See

 

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28.01.2020 | Energieeffizienz: Neue Netzwerk-Börse bringt Unternehmen zusammen

Unternehmen, die ihre Energieeffizienz steigern wollen, können unter www.effizienznetzwerke.org ein passendes Netzwerk finden. Eine interaktive Karte zeigt, wo ein schneller Start in die Netzwerkarbeit möglich ist. Außerdem gibt die Netzwerk-Börse einen Überblick zu bestehenden Gruppen und Ansprechpartnern nach Regionen und Branchen.

Unterstützung von Audit bis Klimaschutz

In einem Netzwerk arbeiten Unternehmen gemeinsam daran, ihre Energieeffizienz zu ver-bessern. Das senkt den Energieverbrauch, reduziert die Energiekosten und schafft Wettbe-werbsvorteile. Initiale Audits ermöglichen es, wirtschaftliche Investitionen in Energieeffizienz auf solider Datenbasis umzusetzen. Durch einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch ge-winnen die Unternehmen gleichzeitig Know-how über Klimaschutz und technische Innovatio-nen. Denn auch erneuerbare Energien, Mobilität und ‎Digitalisierung sind beliebte Themen in der Netzwerkarbeit.

Mehr als 2.100 Unternehmen sind schon dabei

Bisher sind mehr als 2.100 Unternehmen in 257 Netzwerken an der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke beteiligt. Rund 190 dieser Netzwerke arbeiten mit regionalem Fokus. Dabei ko-operieren Unternehmen von Automobilproduzenten bis Krankenhäuser. In mehr als 50 Ener-gieeffizienz-Netzwerken haben sich Teilnehmer innerhalb einer Branche zusammengeschlos-sen. Aktuell suchen zehn Netzwerke in Gründung noch weitere Teilnehmer. Welche Unternehmen dabei sind und alle Informationen für einen Netzwerkstart finden Sie unter www.effizienznetzwerke.org oder Tel: 030 667 777 66.

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22.01.2020 | Von Stadtwerk bis Walzwerk: Branchenübergreifender Austausch fördert Energieeffizienz

Den Verbrauch von insgesamt 11,5 GWh Energie und den Ausstoß von knapp 3.000 t CO2 konnten die Unternehmen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg gemeinsam vermeiden. Für dieses Ziel engagierten sie sich in den vergangenen 4 Jahren in einem REGIonalen Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE). Als Netzwerkträger unterstützten die IHK Bonn/Rhein-Sieg und der VEA die Arbeit der Unternehmen.

Mit 11,5 GWh konnten die Netzwerkteilnehmer den jährlichen Stromverbrauch von 3.142 Haushalten mit 4 Personen einsparen. Nun wird das Netzwerk nach 4 Jahren erfolgreich beendet: „Wir sind beeindruckt von dem Ergebnis, das die Unternehmen durch individuelle Maßnahmen und durch den Austausch im Netzwerk erzielen konnten“, freut sich Kevin Ehmke, Referent für Industrie, Innovation, Umwelt und Energie bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg. „Das bestärkt auch uns als Netzwerkträger jedes Mal aufs Neue, dass unsere Unterstützung an dieser Stelle große Wirkung entfaltet. Die Unternehmen profitieren sehr vom Austausch auf Augenhöhe – und damit auch der Klimaschutz.“

Das 12. Netzwerktreffen und gleichzeitig die Abschlussveranstaltung des REGINEE fand gestern in den Räumlichkeiten der IHK Bonn/Rhein-Sieg statt. Für Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA, ist es bereits der 6. erfolgreiche Netzwerkabschluss: „Für Unternehmen, speziell aus dem Mittelstand, wird es zunehmend schwieriger, im Bereich Energie den Überblick zu behalten. Wir informieren die Netzwerkteilnehmer in Fachvorträgen z. B. zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Steuern und Entlastungsmöglichkeiten oder auch Zertifizierungen im Bereich Energieeffizienz wie der ISO 50001. Dadurch versetzen wir die REGINEE-Teilnehmer in die Lage, mit ihrem Energieverbrauch auch die Kosten und den CO2-Ausstoß zu senken.“ Für viele Netzwerkteilnehmer ist es nur ein Abschied auf Zeit: Im Sommer 2020 startet bereits das Nachfolge-Netzwerk REGINEE Bonn/Rhein-Sieg+, indem es noch freie Plätze für interessierte Unternehmen gibt.

Der VEA betreut bundesweit derzeit 15 Netzwerke, viele davon in Zusammenarbeit mit der örtlichen IHK. Die Netzwerke sind Teil der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) des Bundes, die Ende 2014 ins Leben gerufen wurde und weiter vom Bund gefördert wird. Neben dem REGINEE Bonn/Rhein-Sieg+ befinden sich noch zahlreiche weitere Netzwerke in der Gründungsphase. Informationen dazu finden Sie unter www.reginee.de.

15.01.2020 | Energieeffizienz-Netzwerke Osnabrück und Emsland sparen über 37 GWh Energie und 10.800t CO2 ein

Nach vier Jahren regulärer Laufzeit haben 2 REGIonale Netzwerke für EnergieEffizienz des VEA - kurz REGINEE - erfolgreich ihre Arbeit beendet. Zur letzten feierlichen Netzwerkveranstaltung haben sich die Teilnehmer beim Kooperationspartner, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim getroffen und ihre Leistungen Revue passieren lassen.

„Unsere Netzwerke haben ambitionierte Einsparungen erzielt. Energieeffizienz bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Energie­wende. Umso mehr freuen wir uns, dass viele Unternehmen signalisiert haben, in den Folgenetzwerken mitzuwirken. Damit leisten sie einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz,“ verdeutlicht Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standort­entwicklung, Innovation und Umwelt, den Nutzen der REGINEE.

Die 19 Unternehmen haben gemeinsam über 37 GWh Energie und 10.800 t CO2 eingespart. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von über 12.000 deutschen 2-Personen-Haushalten sowie dem jährlichen pro-Kopf-Ausstoß an CO2 von etwa 1.200 Menschen in Deutschland. Aufgrund des Erfolgs wird es für beide Netzwerke noch dieses Jahr eine Neuauflage geben.

Die Unternehmen der beiden REGINEE haben mit über 70 großen und kleineren Maßnahmen die Energieeffizienz in ihren Betrieben dauerhaft gesteigert. Dabei spielten prozesstechnische Maßnahmen sowie Erneuerungen bei der Beleuchtung oder bei Motoren und Antrieben genauso eine Rolle wie Anpassungen bei der Wärme- und Kälteerzeugung und -nutzung.

Neben der Arbeit an den konkreten Maßnahmen waren die Netzwerktreffen ein wesentlicher Erfolgsgarant der REGINEE Osnabrück und Emsland. Drei- bis viermal im Jahr haben sich die Teilnehmer bei einem der Unternehmen getroffen. Der Input und die Fachvorträge zu aktuellen energiewirtschaftlichen Themen und ein Betriebsrundgang bildeten den Rahmen der Treffen, die außerdem viel Platz ließen für eine offene Diskussion der Teilnehmer untereinander.

„Durch den branchenübergreifenden Austausch lernen alle etwas dazu, was sie in ihrem eigenen Unternehmen anwenden können. Dass das funktioniert, zeigen die Einsparergebnisse und Auszeichnungen unserer REGINEE”, erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. Bereits 20 solcher REGINEE hat der VEA gegründet. Jährlich sparen diese Netzwerke über 100 GWh ein.

Im REGINEE Emsland haben sich zehn Unternehmen vernetzt und 20,5 GWh Energie sowie 6.000 t CO2 eingespart.

Am REGINEE Osnabrück nahmen neun Unternehmen teil und erzielten Einsparungen von 16,7 GWh Energie und 4.600 t CO2.

Insgesamt beteiligten sich folgende Unternehmen:

  • apetito AGAVO-Werke August Beisse GmbH
  • Coppenrath Feingebäck GmbH
  • Leiber GmbHPrivatmolkerei Naarmann GmbH
  • OVOBEST Eiprodukte GmbH & Co. KG
  • Sprehe Geflügel- und Tiefkühlfeinkost Handels GmbH & Co. KG
  • Ten Kate GmbH & Co. KG
  • vivaris Getränke GmbH & Co. KG
  • Waffelfabrik Meyer zu Venne GmbH & Co. KG
  • AGRO International GmbH & Co. KG
  • Argelith Bodenkeramik H. Bitter GmbH
  • Crespel & Deiters GmbH & Co. KG
  • Hemelter Mühle
  • Dr. Cordesmeyer GmbH & Co. KG
  • KDW Klinkerdachziegelwerk GmbH & Co. KG
  • Kröner-Stärke GmbH
  • Nexans Metallurgie Deutschland GmbH
  • SPIES Kunststoffe GmbH
  • WOB-Wessling Oberflächenveredelung GmbH

Für einige Unternehmen ist der Abschluss aber nur ein Abschied auf Zeit, denn beide Netzwerke gehen in eine zweite Runde. Sowohl für das REGINEE Osnabrück+ als auch das REGINEE Emsland+ sind interessierte Unternehmen herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.

Die bundesweite Initiative Energieeffizienz-Netzwerke unterstützt Unternehmen dabei, sich in Netzwerken zum Thema Energieeffizienz auszutauschen und dabei eigenverantwortlich Einsparziele festzulegen. Ziel der Initiative ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Initiatoren der Initiative sind die Bundesregierung sowie mehr als 20 Verbände und Organisationen der Wirtschaft, darunter auch die IHK-Organisation und der VEA. Die Geschäftsstelle der Initiative wird von der Deutschen Energie-Agentur (dena) geleitet. Jährlich erfolgt ein Monitoringbericht über die Summe innerhalb der Netzwerke umgesetzter Maßnahmen.

Über die IHK

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim ist die Selbstverwaltung der Wirtschaft aus der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Das sind rund 64.000 Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistungen. Sie vertritt deren Interessen gegenüber Politik und Verwaltung und leistet viele öffentliche Aufgaben. Das funktioniert nur durch das ehrenamtliche Engagement von regionalen Unternehmern.

Über den VEA

Der VEA ist mit 4.500 Mitgliedsunternehmen der bedeutendste Energiedienstleister für die energieintensive, mittelständische Wirtschaft. Mit dem Ziel, seinen Kunden bei allen Fragen der Energiekostenreduzierung zur Seite zu stehen, unterstützt und berät der VEA mit hoher Fachkompetenz und Unabhängigkeit bei der Strom- und Gasbeschaffung, Fragen zu Steuern und Umlagen sowie Energieeffizienz und -managementsystemen.

Über REGINEE

Das REGINEE – REGIonales Netzwerk für EnergieEffizienz – ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) der Bundesregierung. 500 Netzwerke mit jeweils 8 bis 12 Teilnehmern sollen bis Ende 2020 geschaffen werden.

13.01.2020 | Leichter Anstieg des Industriestrompreises im Vergleich zum Vorjahr

Der durchschnittliche Strompreis für Industriestrom ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent angestiegen, wie dem aktuellen Preisvergleich des VEA zu entnehmen ist. Trotz der um 6 Prozent gesunkenen Großhandels­preise sorgen gestiegene Netzentgelte und Umlagen für eine Preissteigerung.

Nach wie vor zeigen sich große regionale Unterschiede bei den 50 Vergleichsnetzen hinsichtlich der Strompreise. "Die Preis­unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern nehmen ab. Aber auch weiterhin sind die Strompreise in den neuen Bundesländern um durchschnittlich 2,1 Prozent höher", so VEA-Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Stuke. Der durchschnittliche Strom­­preis in den neuen Bundesländern ist mit 17,40 Ct/kWh um 0,35 Ct/kWh höher als der Strompreis in den alten Bundesländern, welcher bei 17,05 Ct/kWh liegt.

Den größten Preisanstieg erfahren die Kunden der energis Netzgesellschaft aus Saarbrücken mit 5,0 Prozent, gefolgt von der Syna mit Sitz in Frankfurt mit 4,0 Prozent, der Enervie Vernetzt aus Hagen mit 3,9 Prozent und den Wuppertaler Stadtwerken Netz mit 3,8 Prozent. Eine Senkung der Strompreise erfolgt im Netzgebiet der Wemag Netz um 2,4 Prozent, bei den Stadtwerken Rostock Netz um 2,0 Prozent und den Stadtwerken Kiel Netz um 1,2 Prozent.

Dabei ist eine große Differenz zwischen einzelnen Netzgebieten zu verzeichnen: 23,5 Prozent trennen die Stadtwerke Kiel Netz als preisgünstigstes (15,57 Ct/kWh) und das Schleswig-Holstein Netz als teuerstes Netzgebiet (19,22 Ct/kWh).

"Für viele Unternehmen stellt es einen großen Aufwand dar, in der Dynamik der sich verändernden Preise und aufgrund der großen Preisunterschiede zwischen den Elektrizitätsversorgungs-unternehmen einen Überblick zu behalten", sagt Dr. Stuke. "Der VEA unterstützt deshalb den Mittelstand mit professioneller Beratung und langjährigem Know-how bei der Bewertung von Angeboten", erklärt Dr. Stuke weiter. Über den digitalen Marktplatz VEA-Online können Unternehmen etwa ihren Strom- und Gasbedarf ausschreiben und so einen für sie geeigneten Vertrag abschließen.

Der halbjährlich erscheinende VEA-Preisvergleich umfasst insgesamt 50 große Netzgebiete in Deutschland. Damit wird ein erheblicher Teil des deutschen Stromnetzes abgedeckt. Die Reihenfolge basiert auf dem arithmetischen Mittel ohne Gewichtung der 15 Abnahmefälle. Im Preisvergleich nicht enthalten sind Strom- und Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen zum aktuellen VEA-Preisvergleich stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

19.12.2019 | IEEN - Initiative Energieeffizienz-Netzwerke 2.0: Bundesregierung und Wirtschaft planen Fortführung

Die Bundesregierung sowie Verbände und Organisationen aus der Wirtschaft haben sich darauf verständigt, die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) auch nach 2020 fortzuführen. Die Beteiligten sind im Gespräch über die genaue Ausgestaltung der weiteren Zusammenarbeit, eine entsprechende Vereinbarung soll voraussichtlich im Sommer 2020 unterzeichnet werden. Die Initiative ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und war mit der Laufzeit 2014 bis 2020 ins Leben gerufen worden. Sie hat sich als eines der erfolgreichsten Instrumente des NAPE bewährt.

"Ich begrüße die Bereitschaft der Wirtschaft die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke fortzuführen. Der Erfolg der Energieeffizienz-Netzwerke zeigt, dass die Wirtschaft Energiewende und Klimaschutz auch auf freiwilliger Basis voranbringen kann," freut sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier über das Engagement für mehr Klimaschutz.

Positiv ist die bisherige Bilanz der Netzwerke: Im Zeitraum 2014 bis 2020 sollten ursprünglich 500 Zusammenschlüsse 5 Mio. t CO2 bzw. 75 PJ Primärenergie einsparen. Die bereits gegründeten 253 Netzwerke sind jedoch sehr viel erfolgreicher als erwartet. Dank der zahlreichen Effizienz-Maßnahmen der Unternehmen, können die Einsparziele bereits mit deutlich weniger Netzwerken erreicht werden. Das mit dem Monitoring der Initative beauftragte Konsortium schätzt, dass für die Erreichung des CO2-Einsparziels 295 und für die angestrebte Primärenergieeinsparung 359 Netzwerke notwendig sind. Der Erfolg der Initiative stützt sich dabei auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Bundesländern, Landesenergieagenturen und anderen nationalen und regionalen Akteuren.

Der VEA engagiert sich mit seinem eigenen Konzept der REGIonalen Netzwerke für Energie-Effizienz (REGINEE) für die IEEN. "Wir sehen unsere Arbeit immer wieder in den Erfolgen unserer Netzwerke bestätigt, denn unsere REGINEE sparen regelmäßig mehr ein, als das ursprüngliche Netzwerkziel vorsah", zeigt sich Christian Otto, Geschäftsführer des VEA vom Konzept der Effizienz-Netzwerke überzeugt. Inzwischen hat der Verband über 20 Netzwerke gegründet und spart damit jährlich 103 GWh ein. Die Energieeinsparungen der REGINEE-Unternehmen werden auf das Gesamtziel der IEEN angerechnet.

20.11.2019 | VEA Stellungnahme zur Energieeffizienzstrategie 2050 (EffSTRA)

VEA Stellungnahme zur Energieeffizienzstrategie 2050 (EffSTRA)

Position zum Entwurf der Energieeffizienzstrategie 2050 der Bundesregierung (EffSTRA) vom 6.11.2019.

Hier finden Sie das Positionspapier.  

07.11.2019 | Kliniken und Krankenhäuser treffen sich zum 2. Energieeffizienzaustausch des VEA

Gestern fand im Rahmen der VEA-Energieeffizienznetzwerke REGINEE bereits das 2. Treffen für Kliniken und Krankenhäuser statt. Der Austausch untereinander eröffnet den Einrichtungen neue Wege, energie­effizienter und damit kostensparender zu arbeiten und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun. Begleitet werden die Treffen vom VEA.

Kliniken und Krankenhäuser stehen schon lange im Spannungsfeld zwischen Patientenwohl und Betriebswirtschaftlichkeit, das in den letzten Jahren noch um die Dimension Energieeffizienz erweitert wurde. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben sich verschiedene Klinken und Krankenhäuser einem REGIonalen Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE) angeschlossen, um gemeinsam Energieverbrauch und den damit verbundenen CO2-Ausstoß zu senken. "Als öffentlicher Dienstleister und kommunales Krankenhaus sehen wir uns in der Verantwortung, Vorreiter bei Energieeffizienzfragen zu sein und in der Region zu einem Aushängeschild zu werden" erklärt Torsten Riemer, technischer Leiter in der Krankenhaus Buchholz und Winsen gGmbH. Das Krankenhaus ist Gastgeber des 2. REGINEE-übergreifenden Netzwerktreffens, das der VEA einmal jährlich veranstaltet, um den Austausch der Klinikbetriebe untereinander zu fördern.

Nach einem Fachvortrag zum Thema Messkonzept, vorgestellt durch einen Energieberater des VEA, erhielten die Teilnehmer des Netzwerktreffens beim Betriebsrundgang auch Einblick in die Arbeit im Krankenhaus Buchholz und Winsen. "Wie wichtig die Netzwerkarbeit für Unternehmen jeder Branche ist, belegen Studien immer wieder. Wenn die offensichtlichen Maßnahmen umgesetzt sind, hilft der Austausch untereinander dabei, auch verstecktere Effizienzpotenziale zu entdecken und entsprechende Maßnahmen umzusetzen", erklärt Christian Otto, Geschäftsführer des VEA. Der Verband hat seit 2015 bereits 20 REGINEE eingerichtet, zahlreiche weitere Netzwerke befinden sich bundesweit in der Gründungsphase und freuen sich über weitere interessierte Unternehmen.

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