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Schwimmbäder schließen sich zu regionalem Energieeffizienz-Netzwerk zusammen

Sieben regionale Frei- und Hallen-bäder haben sich gestern zu einem REGIonalen Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE) unter Federführung des VEA und des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) mit Unterstützung der Bayerischen Verwaltungsschule (BVS) zusammengeschlossen. In den kommenden vier Jahren diskutieren sie gemeinsam die aktuellen Herausforderungen im Energiebereich und planen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Dadurch soll vor allem die Reduzierung der CO2-Emissionen vorangetrieben werden.

Zum ersten Netzwerktreffen laden die Stadtwerke Gersthofen ein, Geschäftsführer Bernhard Schinzel und Energiemanager Manuel Sutter freuen sich auf die Gäste und den fachlichen Austausch: "Der Energiebedarf für die Bereitstellung der relativ großen und beheizten Wasserflächen sowie der dazugehörigen Raumklimatisierung ist immens." Daher sei es besonders wichtig, dass die Energiekosten der Schwimmbäder systematisch erfasst und reduziert werden. "Mithilfe des REGINEE Schwimmbäder wollen wir einen weiteren Schritt in Richtung Klimaschutz und Ressourcenschonung gehen", so Sutter.

Im Rahmen der Bayerischen EnergieEffizienz-Netzwerk-Initiative (BEEN-i) unterstützt und befürwortet das Bayerische Wirtschaftsministerium die Netzwerkaktivitäten. Der Bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer ist Schirmherr der BEEN-i Initiative (weitere Info unter: www.been-i.de). Dr. Rupert Pritzl, der das Treffen für das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie begleitet, sieht entsprechende Vorteile für die Schwimmbäder: "Der gemeinsame Erfahrungsaustausch unter Einbezug der VEA-Experten, des LfU und der BVS schafft Energiekompetenz in den beteiligten Unternehmen, fördert die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen und führt zur Reduzierung von Energieverbrauch und -kosten." Damit trage das Energieeffizienz-Netzwerk langfristig zur Verbesserung der Attraktivität der beteiligten Schwimmbäder bei.

Folgende Bäder nehmen am REGINEE Schwimmbäder teil:

  • Bade-, Sport- und Freizeitzentrum BADRIA, Wasserburg am Inn
  • Freizeitbad Bad Blau, Blaustein
  • Freizeitbad Nautilla Betriebs-GmbH, Illertissen
  • Freizeit- und Bäderpark Rigi Rutsch´n, Peißenberg
  • Frei- und Hallenbad Gersthofen, Gersthofen
  • Jordan Badepark, Kaufbeuren
  • Limes-Thermen, Aalen

Das Netzwerk ist noch offen für weitere Bäder.

Zusätzliche REGINEE befinden sich derzeit bundesweit in der Gründung. Unternehmen, die an einem REGINEE interessiert sind, können sich unter www.vea.de/reginee informieren.

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