• Ersparnis

Die Beschaffung grüner Energie ist für die AMF-Bruns dank VEA-Online ein Leichtes

Grünenergie-Beschaffung als Herausforderung

Vor allem die Produktion der Förderanlagen benötigt viel Energie. Dabei sei insbesondere die Blechbearbeitung, also das Zuschneiden per Laseranlage, das Schweißen
sowie die Lackierung und Trocknung der Bleche energieintensiv, führt der Energiemanagementbeauftragte Willem Hilbrands aus. Die Auswahl des richtigen Energieanbieters ist daher ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor, allerdings auch ein undurchsichtiger Prozess. Denn die Verträge sind häufig unterschiedlich gestaltet, sodass mitunter das Gefühl entstehe, „Äpfel mit Birnen zu vergleichen“, so Hilbrands.
 

Als umweltbewusstes Unternehmen hat AMF-Bruns immer wieder Maßnahmen getroffen, um Energie zu sparen und Ressourcen zu schonen: So wurde ein
zertifiziertes Energiemanagementsystem eingeführt, seit 2013 bezieht AMF-Bruns ausschließlich Strom aus Wasserkraft und deckt mit der hauseigenen Solaranlage
rund 35 Prozent des eigenen Energiebedarfs. Außerdem stellt das Unternehmen auf dem Betriebsgelände Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Daher werden auch bei den Ausschreibungen von Strom und Gas nur entsprechende „grüne“ Anbieter berücksichtigt.

Die Entscheidung, sich bei der Energiebeschaffung vom VEA unterstützen zu lassen, traf AMF-Bruns Mitte 2019.Willem Hilbrands schätzt dabei vor allem die Aufbereitung
und Transparenz des Vergleichs: „Vom VEA bekommt man ein Dokument, in dem die Vergleiche so aufbereitet sind, dass man tatsächlich ‚Äpfel mit Äpfeln‘ vergleichen
kann und so relativ schnell einen Energielieferanten findet“. Auch bei der Vertragsprüfung unterstützt der VEA. „Was ich bei der Ausschreibung gut finde: Wir bekommen
die Unterlagen, können die Verträge abschließen, und die abgeschlossenen Verträge werden noch einmal vom VEA geprüft, ob alles so ist, wie es damals bei der Ausschreibung vom Energieversorger angeboten wurde. Das istsehr hilfreich und man hat die Sicherheit, dass Preise oder Bedingungen wie Abnahmekorridore tatsächlich so eingehalten werden wie vereinbart“, so Willem Hilbrands.
 

Unterstützung auch bei der Drittmengenabgrenzung

Durch die Revision der DIN EN ISO 50001 sind die gesetzlichen Anforderungen an die Unternehmen im Bereich Energiemanagement größer geworden und es
wird ein stärkeres Augenmerk auf SEUs, also den wesentlichen Energieeinsatz, und ein umfassendes Messkonzept gelegt. Willem Hilbrands ist froh, dass der VEA das Unternehmen auch im Bereich Drittmengenabgrenzung unterstützt und ein passgenaues Messkonzept etabliert hat: „Wenn wir wissen, welche Anlage
wie viel Strom verbraucht, können wir genauer kalkulieren und dementsprechend noch genauer anbieten.“

Ob AMF-Bruns weitere Leistungen des VEA in Anspruch nehmen will? Willem Hilbrands schließt es nicht aus, denn „Energiemanagement ist ohnehin ein laufender Prozess“. Derweil hält sich das Unternehmen im Energiebereich dank VEA-Newsletter, Preiswächter und weiterer Anregungen des VEA, etwa zur atypischen Netznutzung, auf dem Laufenden.