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Energieversorgung von Morgen – Unternehmerverbandsgruppe richtet Appell an neue Landesregierung in NRW

Unternehmen an Rhein und Ruhr äußerten gegenüber der Unternehmerverbandsgruppe e.V. ihre Herausforderungen in Sachen Energie und stellen Forderungen an eine neu gewählte Landesregierung. In den Fokus stellten die Firmen dabei die „wettbewerbsfähige Energieversorgung“ und eine „kompromisslose Versorgungssicherheit“. Beides eng verbunden mit dem „massiven Ausbau von Erzeugungs- und Speicherkapazitäten“.

„Kurzfristig können wir weder auf Kohleverstromung noch auf russisches Gas verzichten“
„Wir sehen heute, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur mit Blick auf künftige Generationen, sondern auch zur Sicherheit der Energieversorgung im Hier und Jetzt beschleunigt werden muss. Dennoch können wir kurzfristig weder aus der Kohleverstromung aussteigen noch auf russisches Gas verzichten“, so Wim Abbing, Unternehmer aus Emmerich und stellvertretender Vorsitzender des Unternehmerverbandes Metall Ruhr-Niederrhein. Aus seiner Sicht brauche es einen runden Tisch zur Energietransformation, der die politischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger verknüpft.

„Deutsche Besteuerung treibt die Preise jenseits einer realistischen Marktfähigkeit“
„Zwar wurde die EEG-Umlage abgeschafft, aber die deutsche Besteuerung der knappen Energie treibt die Preise jenseits einer realistischen Marktfähigkeit. Zudem macht die einseitige deutsche CO2-Besteuerung es am Standort Deutschland nahezu unmöglich, energieintensive Güter herzustellen“, sagt Dirk Engels, Sprecher der Geschäftsleitung der Industrie Holding Isselburg GmbH. Ohne eine Änderung daran sieht Engels die energieintensiven Industrien abwandern – und mit ihnen Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Der Ukrainekrieg und die damit verbundene Explosion der Energiepreise sowie die Herausforderungen in Sachen Versorgungssicherheit wirkten noch einmal als Katalysator für diese Entwicklung.

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