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Energieeffizienz: VEA organisiert zehn Netzwerke in einem halben Jahr

Wissen teilen, Energie sparen: Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) hat mit Erfolg die Weichen für seine ersten Energieeffizienz-Netzwerke gestellt. „Wir freuen uns derzeit über zehn solcher Netzwerke, die innerhalb eines halben Jahres konzipiert wurden“, sagt VEA-Geschäftsführer Christian Otto. Das Projekt REGINEE ist Teil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und des Aktionsprogramms Klimaschutz der Bundesregierung. 500 Netzwerke sollen bis Ende 2020 geschaffen werden, 100 davon will der VEA unterstützen.

  •  Unternehmen profitieren von Erfahrungs- und Wissensaustausch
  •  REGINEE (REGIonales Netzwerk für EnergieEffizienz) bleibt offen für weitere Teilnehmer

 „Ein Netzwerk besteht aus acht bis zwölf Unternehmen einer Region oder Branche mit einem gemeinsamen Energieeffizienz-Ziel", erklärt Otto. Mit diesem Vorsatz und einem regen Wissensaustausch können Einsparpotenziale identifiziert und ausgeschöpft werden. „So gestalten Unternehmen ihre Investitionen in Energiesparmaßnahmen noch effizienter. Schließlich steigert der Zusammenschluss nicht nur die Energie- und Ressourceneffizienz der Unternehmen, sondern trägt auch zum Klimaschutz bei", sagt Otto.

Der VEA begleitet dabei die regionalen Netzwerke von Anfang an: „Wir beraten die Teilnehmer, erarbeiten einen detaillierten Maßnahmenplan und unterstützen bei allen Schritten der Umsetzung", sagt der Geschäftsführer. Zudem koordiniert der Verband die Netzwerktreffen, wie etwa im Juli

in Bayern oder im August in Südwestfalen. Im Mittelpunkt dabei stand neben dem Fachprogramm der Erfahrungs- und Wissensaustausch der Teilnehmer in der Praxis. Davon überzeugten sich auch Ministerialdirigent Rudolf Escheu aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Georg Blum aus dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein Westfalen. Beide Netzwerke haben bereits erfolgreich erste Themen-schwerpunkte bestimmt.

„Unser Ziel ist es, gemeinsam an den Energieeffizienz-Zielen zu arbeiten und zusammen neue Ideen zu entwickeln, die unsere Unternehmen voranbringen", sagt Otto. Neben dem Münchener und dem Südwestfälischen Zusammenschluss werden derzeit außerdem Netzwerke in Osnabrück, Dresden, Hannover, Ostwestfalen, Thüringen, Stuttgart, Nürnberg, und in der Metropolregion Rhein-Ruhr organisiert. Unternehmen, die an der REGINEE-Idee interessiert sind, haben noch die Möglichkeit, sich einem regionalen Netzwerk anzuschließen. „Alle Netzwerke stehen noch offen für weitere Teilnehmer. Deshalb ermuntern wir alle Unternehmen, Verbände und andere Wirtschaftsorganisationen: Kommen Sie einfach auf uns zu!"

REGNIEE hat noch Platz für weitere Teilnehmer. Informationen finden Sie unter www.reginee.de.

 

 

 

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