Pressemitteilung Montag, 8. Februar 2010
Hannover – Die schwarz-gelbe Regierungskoalition erwägt, die Restlaufzeiten der deutschen Atomkraftwerke (AKW) zu verlängern. Den AKW-Betreibern sollen durch diese Entscheidung 66 bis 84 Milliarden Euro zusätzliche Erträge entstehen. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) begrüßt diese längst überfällige Entscheidung der Bundesregierung.
„Die Gewinne der Betreiber aus den verlängerten Restlaufzeiten müssen direkt und ohne Umwege an alle Industrie- und Privatkunden weitergegeben werden“, fordert Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA. „Wir müssen verhindern, dass besondere Preisvorteile nur bei Großverbrauchern der Industrie ankommen, wie jüngst vom Branchenverband VIK gefordert.“